Nein zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG)

Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag

14.486 Unterschriften

Sammlung beendet

14.486 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet 03.08.2026
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag

Das geplante Pflegeneuordnungsgesetz droht Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und die Beschäftigten in der Pflege zusätzlich zu belasten. Wir fordern Bundestag und Bundesregierung auf, das Gesetz grundlegend nachzubessern. Pflege muss für alle bezahlbar bleiben – und gute Pflege braucht gute Arbeitsbedingungen.

Begründung

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sind bereits heute finanziell stark belastet. Trotzdem sieht der Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes Regelungen vor, durch die Pflege im Heim für viele Menschen noch teurer werden kann. Zugleich drohen Leistungskürzungen und eine Schwächung guter Arbeitsbedingungen in der Pflege.

Wir fordern den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung deshalb auf, das Pflegeneuordnungsgesetz grundlegend nachzubessern.
Insbesondere fordern wir:

  1. Die Eigenanteile von Pflegeheimbewohnerinnen und Pflegeheimbewohnern dürfen nicht weiter steigen. Die geplante Verlängerung der Verweildauerstufen bei den Leistungszuschlägen muss zurückgenommen werden.
  2. Die Tariftreueregelung muss erhalten bleiben. Gute Pflege braucht qualifizierte Mitarbeitende – und qualifizierte Mitarbeitende brauchen eine verlässliche und angemessene Bezahlung.
  3. Pflegebedürftige und pflegende Angehörige dürfen nicht durch Leistungskürzungen zusätzlich belastet werden. Notwendige Unterstützungsleistungen müssen erhalten bleiben und verlässlich finanziert werden.

Eine Reform der Pflegeversicherung ist dringend notwendig. Sie darf ihre finanziellen Probleme aber nicht auf Pflegebedürftige, Angehörige und Beschäftigte abwälzen. Pflege muss für alle Menschen bezahlbar bleiben. Gute Pflege und gute Arbeitsbedingungen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Unterstützen Sie unsere Forderung: Unterschreiben Sie die Petition und setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen für eine Pflege, die bezahlbar bleibt und gute Arbeitsbedingungen sichert. Jede Unterschrift zählt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Diakonie Bayern, Nürnberg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 03.08.2026
Sammlung endet: 16.09.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Soziales

Weil es hier darum geht,das der Gesetzgeber bei den Ärmsten der Armen sparen will und die Superreichen außen vor lässt. Noch dazu ist der Bürokratie -Wust,der damit zusammen hängt viel zu kompliziert für die Betroffenen und das ist Absicht. Sollen die Herrschaften mal bei sich anfangen.

Die einseitige Bevorzugung der stationären Einrichtungen durch Auslobung von 42% der Erlöse der sozialen Pflegeversicherung ohne testierte Nachweise der Kosten seit 1995 für 13% der notwendigen stationären Bettplätze statt den geforderten 30% muss durch Abschaffung der "Leistungsentgelte" zu Gunsten der Geldleistung je Pflegegrad beendet werden. Nur dadurch kann der gelobte freie Markt erfolgen.

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern