Environment

Andere Wege am Störmthaler See gehen - Kein Wegebau für Kfz!!!

Petitioner not public
Petition is directed to
Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch, Gemeinderat Großpösna, LMBV
4.791 Supporters 382 in Großpösna
The petition is denied.
  1. Launched 2019
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Finished

Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

at 08 Apr 2021 12:21

Liebe Unterstützende,

am 15.03.2021 wurde in der Gemeinderatssitzung Großpösna im Eilverfahren der Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan ,Östlich Grunaer Bucht’ verabschiedet. Trotz dürftiger Informationslage stimmte wieder einmal die überwiegende Mehrheit der Gemeinderäte für die Beschlussvorlage. Ein weiterer Tiefschlag für unsere Initiative.

Doch die Zeichen stehen aktuell nicht günstig für die Pläne der Kommune. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen der Schäden an der Kanuparkschleuse zwischen Störmthaler und Markkleeberger See sind noch kaum absehbar. Und nun hat auch noch das Land Sachsen in seinem Doppelhaushalt 2021/2022 deutlich weniger Mittel für die Bergbausanierung zur Verfügung gestellt als ursprünglich geplant. Ein herber Rückschlag für die Kommunen, die mit ihren geplanten 57 Maßnahmen im Leipziger Neuseenland jede für sich ihre Leuchtturmprojekte umsetzen will. Diesem Erschließungswahn wird nun Einhalt geboten.

Der folgende Artikel in der LIZ fasst die Ereignisse zusammen und beschreibt in wunderbarer Weise welche Chancen sich dadurch für die weitere Entwicklung eröffnen. Wenn sie doch nur von den Entscheidungsträgern ergriffen würden!

www.l-iz.de/politik/region/2021/04/neuseenland-eroeffnet-das-loch-in-der-tagebaufinanzierung-jetzt-endlich-den-weg-zur-naturnahen-seenentwicklung-383242


Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

at 21 Feb 2021 22:20

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Liebe Unterstützende,

am Montag, den 15.02.2021, fand die Behandlung unserer Petition endlich den Weg auf die Tagesordnung des Gemeinderates von Großpösna. Christian hatte sich, nachdem ihm das Rederecht im Technischen Ausschuss verwehrt wurde (die LIZ berichtete), erneut mit einer kurzen Ansprache auf die Sitzung vorbereitet (siehe Anhang). Von Seiten der Gemeindeverwaltung sollte er nochmals die Möglichkeit zur Äußerung erhalten. Fast wäre jedoch auch daraus nichts geworden, denn es erfolgte kurz vor Behandlung des Tagesordnungspunktes eine Abstimmung im Gemeinderat, bei der sich tatsächlich 8 von 18 Abstimmungsberechtigten gegen die Wortäußerung von Christian positionierten. Warum nur wehrt man sich in Großpösna so vehement gegen echte Bürgerbeteiligung, die sich letztlich in einer Petition beispielhaft konzentriert? Wäre es nicht vielmehr an der Zeit, hierin eine Chance auf Gestaltung zu sehen, die auf Akzeptanz von "innen" stößt, gerade weil sie von den Menschen "in" der Region getragen wird?

Während der Abhandlung unseres Tagesordnungspunktes erlebten wir es leider wieder anders. Trotz nachvollziehbarer Argumente von "Natur ist die Attraktion" oder der "drohenden Verschlechterung von Lebensqualität am See" bis hin zur Feststellung, dass mit dem Bau von Straßen, gegen die sich ja die Petition richtet, letztlich der Grundstein für Umweltzerstörung gesetzt wird, fiel die Petition leider bei den Gemeinderäten durch (www.lvz.de/Region/Markkleeberg/Grosspoesna-Petition-fuer-Auto-Freiheit-am-Stoermthaler-See-faellt-durch). Die Gründe sind fadenscheinig und reihen sich ein in die gebetsmühlenartig immer wieder heruntergeleierten Phrasen von Wirtschaftswachstum, Gemeinwohlinteresse, Entwicklungsdruck usw. usw. Dagegen hat Natur- und Klimaschutz - auch auf kommunaler Ebene - offenbar einfach keine Chance. Dabei wäre er hier gut verortet, haben doch gerade Kommunen innerhalb ihrer Selbstverwaltung vielfältige Möglichkeiten, mit guten Entwicklungskonzepten und kleinen Zugeständnissen an Natur und Umwelt große Wirkung zu erzielen.

Mit Euren fast 5000 Stimmen gegen den Wegebau für KfZ fühlen wir uns gestärkt für weitere Aktionen, die ihr in Zukunft jederzeit auch auf der Seite des UferLeben e.V. verfolgen könnt.

An alle nochmals vielen Dank!


Die Petition wurde eingereicht

at 12 Feb 2021 20:43

Liebe Unterstützer*innen unserer Petition,

nachdem Christian am 25.01.2021 zum Technischen Ausschuss das zugesagte Rederecht zur Petition untersagt blieb und der TA nichtöffentlich dazu beriet (siehe auch Wortmeldung L.-IZ: www.l-iz.de/politik/region/2021/01/stoermthaler-see-technischer-ausschuss-von-grosspoesna-diskutiert-lieber-nichtoeffentlich-ueber-die-petition-371445), entschuldigte sich die Bürgermeisterin und die Behandlung der Petition steht nunmehr auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am Montag, den 15.02.2021, 19 Uhr im Bürgervereinshaus/Mehrzweckhalle Großpösna auf der Tagesordnung.
Ergänzend zum Zeitungsartikel war eine Nachfrage ob der rechtlichen Korrektheit des Vorfalls bei der Kommunalaufsicht erfolgt.

Außerdem interessant: Der neue Investor für das Campingplatzprojekt stellt sich vor. Jede*r kann sich selbst ein Bild machen.

Es ist gerade viel Bewegung in Fragen der weiteren Entwicklung des Uferbereiches und angrenzender Areale. Und es macht Mühe, zu intervenieren. Jede Unterstützung und Wortmeldung ist herzlich willkommen.

Wir danken Euch für Euer Interesse und Mitwirken!

P.s.: Solltet Ihr Euch entscheiden zur GR-Sitzung zu kommen, denkt dringend an eine FFP2-Maske!


Die Petition wurde eingereicht

at 31 Jan 2021 22:20

Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,

es ist nun schon 3 Monate her seit wir die Petition übergeben haben. Im letzten öffentlichen Technischen Ausschuss in Großpösna sollte eine Vorberatung zum Umgang mit der Petition stattfinden. Trotz zuvor beantragtem und zugesichertem Rederechts von Christian Hansel (Petent), wurde auf Antrag eines Gemeinderatmitglieds die Vorberatung ohne Begründung in den nichtöffentlichen Teil verschoben. Der dringend notwendigen Diskussion um die Richtung der weiteren Entwicklungen am Störmthaler See wurde also wieder einmal aus dem Weg gegangen und es hat sich einmal mehr gezeigt, wie wichtig den Gemeinderät*innen Bürgerbeteiligung wirklich ist. Der folgende Artikel fasst die Ereignisse am Montag sehr treffend zusammen:

www.l-iz.de/politik/region/2021/01/stoermthaler-see-technischer-ausschuss-von-grosspoesna-diskutiert-lieber-nichtoeffentlich-ueber-die-petition-371445

Wir bleiben dran und halten euch auf dem Laufenden!






Die Petition ist bereit zur Übergabe - Petitionsübergabe am Montag, 19.10.2020 in Gemeinderatssitzung

at 13 Oct 2020 21:05

Liebe Unterstützer*innen,

bei unserer Petition sind seit Oktober 2019 nun insgesamt 4791 Stimmen, darunter 382 aus der Gemeinde Großpösna, zusammengekommen, die sich deutlich für
"andere Wege", sprich eine sehr behutsame, naturnahe und Kfz-freie
Entwicklung am Störmthaler See (konkret am Südostufer - rund um das geplante
Campingplatzareal) aussprechen.

Nicht nur jede einzelne Unterschrift, sondern auch eure Wortmeldungen und Kommentare sind ausgesprochen wichtig, um den großen Wert, den die Region mit dem Störmthaler See in seiner aktuell sehr grünen Art für Erholung bereit hält, zu unterstreichen.

Wir hoffen, dass diese Kommentare und die hohe Zahl der Beteiligung die
Gemeinde Großpösna und den Gemeinderat in den Überlegungen zu diversen
Entwicklungen am See positiv zum Nachdenken und zu zukunftsweisendem
Handeln anregen.

Nun soll die Petition den Verantwortlichen übergeben werden. Am kommenden Montag, den 19.10.2020 wird uns dies im Rahmen der Bürgerfragen in der Gemeinderatssitzung ermöglicht. Start der Sitzung ist 19 Uhr. Wir treffen uns 18:30 Uhr vor dem Rathaus Großpösna und wollen gemeinsam ein Zeichen setzen für mehr Bürgerbeteiligung, Naturbelassenheit und dem Wunsch nach „Weniger ist mehr“. Ihr seid herzlich eingeladen uns dabei zu unterstützen!


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