• Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    at 21 Feb 2021 22:20

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    Liebe Unterstützende,

    am Montag, den 15.02.2021, fand die Behandlung unserer Petition endlich den Weg auf die Tagesordnung des Gemeinderates von Großpösna. Christian hatte sich, nachdem ihm das Rederecht im Technischen Ausschuss verwehrt wurde (die LIZ berichtete), erneut mit einer kurzen Ansprache auf die Sitzung vorbereitet (siehe Anhang). Von Seiten der Gemeindeverwaltung sollte er nochmals die Möglichkeit zur Äußerung erhalten. Fast wäre jedoch auch daraus nichts geworden, denn es erfolgte kurz vor Behandlung des Tagesordnungspunktes eine Abstimmung im Gemeinderat, bei der sich tatsächlich 8 von 18 Abstimmungsberechtigten gegen die Wortäußerung von Christian positionierten. Warum nur wehrt man sich in Großpösna so vehement gegen echte Bürgerbeteiligung, die sich letztlich in einer Petition beispielhaft konzentriert? Wäre es nicht vielmehr an der Zeit, hierin eine Chance auf Gestaltung zu sehen, die auf Akzeptanz von "innen" stößt, gerade weil sie von den Menschen "in" der Region getragen wird?

    Während der Abhandlung unseres Tagesordnungspunktes erlebten wir es leider wieder anders. Trotz nachvollziehbarer Argumente von "Natur ist die Attraktion" oder der "drohenden Verschlechterung von Lebensqualität am See" bis hin zur Feststellung, dass mit dem Bau von Straßen, gegen die sich ja die Petition richtet, letztlich der Grundstein für Umweltzerstörung gesetzt wird, fiel die Petition leider bei den Gemeinderäten durch (www.lvz.de/Region/Markkleeberg/Grosspoesna-Petition-fuer-Auto-Freiheit-am-Stoermthaler-See-faellt-durch). Die Gründe sind fadenscheinig und reihen sich ein in die gebetsmühlenartig immer wieder heruntergeleierten Phrasen von Wirtschaftswachstum, Gemeinwohlinteresse, Entwicklungsdruck usw. usw. Dagegen hat Natur- und Klimaschutz - auch auf kommunaler Ebene - offenbar einfach keine Chance. Dabei wäre er hier gut verortet, haben doch gerade Kommunen innerhalb ihrer Selbstverwaltung vielfältige Möglichkeiten, mit guten Entwicklungskonzepten und kleinen Zugeständnissen an Natur und Umwelt große Wirkung zu erzielen.

    Mit Euren fast 5000 Stimmen gegen den Wegebau für KfZ fühlen wir uns gestärkt für weitere Aktionen, die ihr in Zukunft jederzeit auch auf der Seite des UferLeben e.V. verfolgen könnt.

    An alle nochmals vielen Dank!

  • Die Petition wurde eingereicht

    at 12 Feb 2021 20:43

    Liebe Unterstützer*innen unserer Petition,

    nachdem Christian am 25.01.2021 zum Technischen Ausschuss das zugesagte Rederecht zur Petition untersagt blieb und der TA nichtöffentlich dazu beriet (siehe auch Wortmeldung L.-IZ: www.l-iz.de/politik/region/2021/01/stoermthaler-see-technischer-ausschuss-von-grosspoesna-diskutiert-lieber-nichtoeffentlich-ueber-die-petition-371445), entschuldigte sich die Bürgermeisterin und die Behandlung der Petition steht nunmehr auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am Montag, den 15.02.2021, 19 Uhr im Bürgervereinshaus/Mehrzweckhalle Großpösna auf der Tagesordnung.
    Ergänzend zum Zeitungsartikel war eine Nachfrage ob der rechtlichen Korrektheit des Vorfalls bei der Kommunalaufsicht erfolgt.

    Außerdem interessant: Der neue Investor für das Campingplatzprojekt stellt sich vor. Jede*r kann sich selbst ein Bild machen.

    Es ist gerade viel Bewegung in Fragen der weiteren Entwicklung des Uferbereiches und angrenzender Areale. Und es macht Mühe, zu intervenieren. Jede Unterstützung und Wortmeldung ist herzlich willkommen.

    Wir danken Euch für Euer Interesse und Mitwirken!

    P.s.: Solltet Ihr Euch entscheiden zur GR-Sitzung zu kommen, denkt dringend an eine FFP2-Maske!

  • Die Petition wurde eingereicht

    at 31 Jan 2021 22:20

    Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,

    es ist nun schon 3 Monate her seit wir die Petition übergeben haben. Im letzten öffentlichen Technischen Ausschuss in Großpösna sollte eine Vorberatung zum Umgang mit der Petition stattfinden. Trotz zuvor beantragtem und zugesichertem Rederechts von Christian Hansel (Petent), wurde auf Antrag eines Gemeinderatmitglieds die Vorberatung ohne Begründung in den nichtöffentlichen Teil verschoben. Der dringend notwendigen Diskussion um die Richtung der weiteren Entwicklungen am Störmthaler See wurde also wieder einmal aus dem Weg gegangen und es hat sich einmal mehr gezeigt, wie wichtig den Gemeinderät*innen Bürgerbeteiligung wirklich ist. Der folgende Artikel fasst die Ereignisse am Montag sehr treffend zusammen:

    www.l-iz.de/politik/region/2021/01/stoermthaler-see-technischer-ausschuss-von-grosspoesna-diskutiert-lieber-nichtoeffentlich-ueber-die-petition-371445

    Wir bleiben dran und halten euch auf dem Laufenden!

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Petitionsübergabe am Montag, 19.10.2020 in Gemeinderatssitzung

    at 13 Oct 2020 21:05

    Liebe Unterstützer*innen,

    bei unserer Petition sind seit Oktober 2019 nun insgesamt 4791 Stimmen, darunter 382 aus der Gemeinde Großpösna, zusammengekommen, die sich deutlich für
    "andere Wege", sprich eine sehr behutsame, naturnahe und Kfz-freie
    Entwicklung am Störmthaler See (konkret am Südostufer - rund um das geplante
    Campingplatzareal) aussprechen.

    Nicht nur jede einzelne Unterschrift, sondern auch eure Wortmeldungen und Kommentare sind ausgesprochen wichtig, um den großen Wert, den die Region mit dem Störmthaler See in seiner aktuell sehr grünen Art für Erholung bereit hält, zu unterstreichen.

    Wir hoffen, dass diese Kommentare und die hohe Zahl der Beteiligung die
    Gemeinde Großpösna und den Gemeinderat in den Überlegungen zu diversen
    Entwicklungen am See positiv zum Nachdenken und zu zukunftsweisendem
    Handeln anregen.

    Nun soll die Petition den Verantwortlichen übergeben werden. Am kommenden Montag, den 19.10.2020 wird uns dies im Rahmen der Bürgerfragen in der Gemeinderatssitzung ermöglicht. Start der Sitzung ist 19 Uhr. Wir treffen uns 18:30 Uhr vor dem Rathaus Großpösna und wollen gemeinsam ein Zeichen setzen für mehr Bürgerbeteiligung, Naturbelassenheit und dem Wunsch nach „Weniger ist mehr“. Ihr seid herzlich eingeladen uns dabei zu unterstützen!

  • Änderungen an der Petition

    at 25 Jun 2020 21:44

    Aufgrund der eingeschränkten Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit in den letzten Monaten durch die Corona-Pandemie verlängern wir die Petition um weitere 2 Monate.


    Neues Zeichnungsende: 31.08.2020
    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 4730 (381 in Großpösna)

  • Petition in Zeichnung - Die neuesten Entwicklungen zur Erschließung des Störmthaler Sees machen uns sprachlos!

    at 05 Jun 2020 11:40

    Stellt Euch vor, Ihr seid vor einiger Zeit angetreten, um als Bürger gehört zu werden und bestenfalls eine konkrete Entwicklung in der eigenen Region, wenn auch nur ein klein wenig, zu beeinflussen. So zu beeinflussen, dass ökologische und nachhaltige Aspekte Niederschlag finden, dass Verkehrswende und Klimaschutz ernsthaft eine Chance bekommen, dass Menschen ernst genommen werden mit ihren Wünschen. Und nun stellt Euch vor, ihr habt Euch ganz schön in diese Sache reingehängt, habt Euch jahrelang bemüht. Und auf einmal, ohne dass Entscheidungsträger auch nur annähernd auf Euch eingegangen sind, wird diese eine konkrete Entwicklung zwar ein wenig diffus, aber dafür werden quasi über Nacht ein paar andere wiederum ganz konkrete Pläne draufgesattelt.

    So wird es wohl am Störmthaler See bald sein. Hört man derzeit vom Inklusionscampingplatz leider nur noch wenig, so wird dennoch die Erschließung von Straße, Buswendeschleife, Parkplatz und Strandbad vorangetrieben, weil nun nämlich auch noch ein universitäres Natursportzentrum mit Gebäude und Steganlage (und Motorboot...) dort angesiedelt werden soll. Die Frage, ob die bisher angedachte äußere Erschließung, deren Ausmaß durch die Petition verhindert werden soll, nun überhaupt noch ausreicht, liegt auf der Hand. Oder muss hier in der Dimensionierung nicht noch kräftig nachgebessert werden??? Werden immer mehr Projekte in dieses Gebiet verfrachtet, muss in logischer Konsequenz immer mehr erschlossen und versiegelt werden. Und erschlossen wird primär nicht für den Radfahrer…

    Auch die betonten Synergien zwischen universitärem Wassersportzentrum und Inklusionscampingplatz sind uns schleierhaft. Dürfen die Arbeitnehmer*innen mit Behinderungen dort bewundern zu welchen sportlichen Höchstleistungen gesunde Menschen im Stande sind? Sollen sie sich an einem überfüllten Badestrand mit Kfz-Verkehr in der Nähe und touristischen Highlights erholen? Wir wissen nicht, ob die Gemeinderät*innen, die Bürgermeisterin oder das Planungsbüro jemals mit Eltern behinderter Kinder gesprochen haben, was deren Bedürfnisse eigentlich sind… oder mit potentiellen Arbeitnehmer*innen aus der Region, wie sie sich einen Inklusionscampingplatz und eine Umgebung vorstellen, in der sie sich nach der Arbeit erholen können. Wir gewinnen zunehmend den Eindruck, dass behinderte Menschen als Vorwand benutzt werden, um umfangreiche Erschließungs- und Baumaßnahmen in einer natürlichen Umgebung zu rechtfertigen. Das macht uns sprachlos!

    In folgendem LIZ-Artikel sind die geplanten Maßnahmen und auch die Pläne zur gegenüberliegenden Magdeborner Halbinsel näher beschrieben und werden von der Großpösnaer Gemeinderätin Susann Christoph kritisch hinterfragt: www.l-iz.de/politik/region/2020/05/Ein-Forschungszentrum-am-Stoermthaler-See-ist-im-Regionalplan-Westsachsen-gar-nicht-vorgesehen-333092

    Wir haben noch 3 Wochen Zeit. Unterschreibt, unterschreibt, unterschreibt!!!

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