Environment

Andere Wege am Störmthaler See gehen - Kein Wegebau für Kfz!!!

Petition is directed to
Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch, Gemeinderat Großpösna, LMBV
4.772 Supporters 381 in Großpösna
100% from 200 for quorum
  1. Launched October 2019
  2. Time remaining 4 weeks
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
I agree to the storage and processing of my personal data. The petitioner can see name and place and forward this information to the recipient. I can withdraw my consent at any time.

Der Störmthaler See ist 2019 zum dritten Mal in Folge zum beliebtesten See Sachsens gewählt worden (www.seen.de). Er ist aktuell noch eine grüne Perle mit hohem Erholungswert im Südraum Leipzigs, steht aber unter hohem Weiterentwicklungsdruck zum Zweck einer stärkeren touristischen Nutzung. Heute führt um den See ein ca. 23 km langer asphaltierter Rundweg, der von naturbewussten Erholungssuchenden und Freizeitsportlern rege genutzt wird.

Im Zuge der Planung für ein überregionales Strandbad am Südufer des Sees ist der verkehrstechnische Ausbau des Gebietes (Grunaer Weg sowie Gebiet östlich der Grunaer Bucht) angedacht, um die Entfernung von der S242 bis zum Seeufer zu überbrücken (ca. 500 m). Dies umfasst den Ausbau und Neubau von Straßen für den ÖPNV und Individualverkehr, das Anlegen eines Parkplatzes in Strandnähe für 163 Fahrzeuge sowie das Anlegen einer Buswendeschleife.

Das sich mühselig renaturierende ehemalige Tagebaugebiet droht mit erheblichen Eingriffen massiv umgestaltet zu werden. Millionen von Steuergeldern zerstören Natur, Landschaft und Erholungswert!

Reason

Kommunale Entscheidungsträger rechtfertigen den Ausbau dieser maximalen Verkehrsanbindung mit Nutzerfreundlichkeit und Steigerung der Attraktivität des zukünftigen Strandbereiches. Ein Großcampingplatz soll zukünftig dieses Maximalangebot komplettieren. In Zeiten, in denen man sich rund um den Globus Gedanken über Klimaerwärmung, Redu-zierung von Verkehr, weniger Flächenfrass durch Versiegelung und den Umwelt- und Naturschutz macht, ist es absolut unverantwortlich, neue Bauvorhaben nicht mit diesen Gedanken in Einklang zu bringen. Statt auf neue Mobilitätskonzepte zuzugreifen, wird wieder auf Kfz gesetzt. Zunehmender Verkehr wird den Erholungswert dieses noch ruhigen Uferbereiches drastisch reduzieren. Der Freiraum für Radfahrer, Fußgänger, Inlinefahrer, Reiter, Hundebesitzer usw. wird zugunsten von Kfz deutlich eingeschränkt werden. Die erweiterte Verkehrsführung wird zur Zerschneidung von Biotopen führen. Aktuell sind entlang des Weges Hotspots von Eidechsenpopulationen zu finden sowie ein verbuschter Wegsaum mit stetig wachsendem Baumbestand, Felder, Wiesen und eine alte Streuobstwiese, welche Brut- und Lebensraum für geschützte Vogelarten, Insekten und Säugetiere bietet.

Glücklicherweise gibt es noch Tourismusgebiete, die eben gerade wegen ihrer Naturbelassenheit und dem Verzicht von Verkehr von vielen Touristen sehr geschätzt werden (z.B. Ostseeinsel Hiddensee, Berghütten der Mittel- und Hochgebirge etc.). Auch am Störmthaler See darf man Menschen Bewegung zutrauen und zumuten sowie erholsame Naturerlebnisse gönnen. Ein Parkplatz in der Nähe der S242 könnte einer Besucherstromlenkung Rechnung tragen. Die 500 m lange Strecke bis zum Seeufer kann entlang an Streuobstwiese, Feld und Wald fußläufig oder mit Fahrrad etc. auf dem bereits vorhandenen Rundweg bewältigt werden.

500 Meter Entfernung zu überbrücken rechtfertigt keine massiven Eingriffe in Natur und Landschaft! 500 Meter Entfernung zu überbrücken bietet die Chance auf intelligente und innovative Mobilitätskonzepte!!!

Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, dass nördlich der Ortslage Dreiskau-Muckern die Uferwege und der weiträumige Uferbereich am Störmthaler See Kfz-frei bleiben! Unterstützen Sie uns mit Ihrer Stimme, dass massive Eingriffe in diese grüne Landschaft unterbleiben!

Thank you for your support, Stephanie Sroka, Christian Hansel from Großpösna
Question to the initiator

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News

  • Stellt Euch vor, Ihr seid vor einiger Zeit angetreten, um als Bürger gehört zu werden und bestenfalls eine konkrete Entwicklung in der eigenen Region, wenn auch nur ein klein wenig, zu beeinflussen. So zu beeinflussen, dass ökologische und nachhaltige Aspekte Niederschlag finden, dass Verkehrswende und Klimaschutz ernsthaft eine Chance bekommen, dass Menschen ernst genommen werden mit ihren Wünschen. Und nun stellt Euch vor, ihr habt Euch ganz schön in diese Sache reingehängt, habt Euch jahrelang bemüht. Und auf einmal, ohne dass Entscheidungsträger auch nur annähernd auf Euch eingegangen sind, wird diese eine konkrete Entwicklung zwar ein wenig diffus, aber dafür werden quasi über Nacht ein paar andere wiederum ganz konkrete Pläne draufgesattelt.... further

  • Liebe Unterstützende,

    nicht nur das Naturgebiet am Störmthaler See ist in Gefahr wirtschaftlichen Interessen zum Opfer zu fallen, auch der Holzberg droht zerstört zu werden. Wir von der Bürgerinitiative Dreiskau-Muckern bitten euch deshalb die BUND-Ortsgruppe Böhlitz zu unterstützen!

    Der Holzberg ist ein ehemaliger Steinbruch bei Eilenburg der sich in den letzten 25 Jahren zu einem Naturparadis mit vielfältigen Biotopstrukturen entwickelt hat. Er bietet hohe Felsformationen, Tief- und Flachwassergebiete sowie Trockenrasenflächen. Auf der rund 10 Hektar großen Fläche des stillgelegten Steinbruches wurden im vergangenen Jahr 47 Vogelarten, 10 Fledermausarten, 5 Amphibienarten, 5 Reptilienarten und über 20 Tagfalterarten nachgewiesen. Durch einen... further

Erholung braucht Ruhe, Entschleunigung und sichere Bewegungsfreiheit letzteres insbesondere für Kinder, ältere Menschen und jene mit Behinderung. Dies geht am besten ohne motorisierten Individualverkehr.

No CONTRA argument yet.

Why people sign

  • Sebastian Tilch Wernigerode

    on 16 Jul 2020

    Ich arbeite in Leipzig und fijde, das ist eine wunderbare und durch Natur schöne Stadt. Nur das Umfeld ist hässlich. Da sind solche Lichtblicke wie der Störmtaler See wichtig.

  • Frank Edom Dresden

    on 12 Jul 2020

    Die neuentstandenen Braunkohleseenlandschaften Ostdeutschlands sind nach Jahrzehnten der Naturzerstörung eine Bereicherung der sonst so gewässerarmen Landschaften Mitteldeutschlands. Viele Anwohner sowie auch die Einwohner der umliegenden Ballungszentren finden dort Erholung. Auch an vielen Seen der Lausitz stört mich, dass sie vor allem für den Autotourismus erschlossen werden und naturnahe Tourismuskonzepte diesem Autotourismus untergeordnet werden. Doch wer schon unbedingt mit dem Auto anreisen muss, kann und soll auch ein bischen laufen. Für die Natur und eine naturnahe Erholung wäre dies besser. Einem Busanschluss stimme ich zu (Der muss aber nicht direkt und nicht dicht an den See gehen!), aber keinem Parkplatz. Außerdem ist es auch in Pandemie-Zeiten (Es wird wahrscheinlich nicht die letzte sein!) günstig, keine massenüberfüllten Strände zu haben.

    (Processed)

  • on 27 Jun 2020

    In heutigen zeiten intakte ökosysteme zu zerstören oder zusätzlich zu belasten ist unverantwortlich. Jedes ökosystem ist mit dem ausgleich der großen klimatischen veränderung ausgelastet. Gebiete, die in diese zeit der extreme in sich einen ausgleich halten können... sei es temperaturmässig oder wassermässig sollten nicht gestört Jeder gefällte baum ist unersetzbar...er braucht viele jahr um eine ähnliche Größe zu erreichen. Naturschönheiten zu zerstören für zweifelhaften profit, finde ich unenlch tragisch

  • on 20 Jun 2020

    Mir liegt es am Herzen, die Natur zu bewahren. Fahrräder ja, KFZ nein!!

  • on 14 Jun 2020

    die Natur bewahren

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