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Protestaktion

openPetition geht morgen am 21. März für 24 Stunden offline und macht damit deutlich, wohin Artikel 13 führen kann.

Nach Artikel 13 sollen Online-Plattformen künftig selbst dafür verantwortlich sein, Urheberrechte zu prüfen. Die unzähligen Inhalte, die Nutzerinnen und Nutzer hochladen, können sie nur mit so genannten automatischen Upload-Filtern kontrollieren.

Das Problem: Computerprogramme können Ironie, Satire und Zitate nicht erkennen.
Die Konsequenz: Vorauseilende Zensur oder Existenzrisiko durch unbegrenzte Haftung.
Die eigentliche Frage: Sollen Algorithmen entscheiden, was wir sehen dürfen?
Unsere Antwort: Urheberrechte schützen, ja, aber nicht auf Kosten der Meinungsfreiheit.

Eine Reform des Urheberrechts bedroht das Internet - und damit uns alle! Ich protestiere und gehe zur Demo.

  • Petition in Zeichnung - Beobachtung von Laugenflüssen in Atommüll-Kammern - wie geht es in Asse II auf der 750 m-Sohle weite

    05.05.2017 11:20 Uhr

    Guten Morgen,

    die Laufzeit der Petition wird verlängert, auch wenn eine Forderung etwas umformuliert werden muss und neue Adressaten hinzukommen.

    Laut einer Meldung der neuen "Bundesgesellschaft für Endlagerung" hat das Bundesamt für Strahlenschutz als quasi letzte Handlung in Asse II die 2. südliche Richtstrecke nach Westen am 24.4. komplett verfüllt. Am 25.4. ging die Verantwortung auf die BGE über.

    Bekanntgegeben wurde diese Verfüllmaßnahme passenderweise am 2. Mai, als wir in Berlin waren. asse-watch.de/kundgebung.html Die Meldung auf der Seite der BGE: www.bge.de/de/meldungen/2017/05/20170502/ betont ausdrücklich, dass Strecken auch wieder aufgefahren werden können.

    Unsere Rahmen-Forderungen bezüglich Asse II bleiben natürlich aktuell:

    "1. Alle Arbeiten im Bergwerk sind in ihren Auswirkungen auf die Rückholung abzuwägen und zu dokumentieren. Der Betreiber muss endlich eine detaillierte Planung für die Rückholung des Atommülls vorlegen!

    3. Das Notfallkonzept ist zu revidieren: Atommüll muss möglichst trocken gehalten werden, Durchnässung und Auflösung dürfen nicht billigend in Kauf genommen werden!"

    Die zweite Forderung:
    "Der fragliche Stollen, die „2. südliche Richtstrecke nach Westen auf der 750 m-Sohle“, ist offen zu halten und zu pflegen, solange ausreichende Bergsicherheit gegeben ist!"
    wird dagegen etwas umzuformulieren sein.

    Die jetzt abgeschlossene Maßnahme ist laut BfS und BGE reversibel, die Strecke könnte also auch wieder geöffnet werden. Ein Problem stellt sicherlich dar, dass Abflusswege der Lauge aus den Kammern durch die eingebrachte Sorelbeton-Masse zugedrückt worden sein können (s. Anlage). Hier gegebenenfalls wieder Abfluss- und damit Beobachtungsmöglichkeiten herzustellen, dürfte eine aufwendigere Angelegenheit werden.

    Doch Probleme sind dazu da, sie zu lösen, und nicht dazu, vor ihrer realen oder vermeintlichen Größe zu kapitulieren.

    Asse-freundliche Grüße
    Andreas Riekeberg

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