Ausbildung statt Ausbeutung: Endlich ein #fairesPJ im Medizinstudium!

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an:
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach/BMG, Universitätskliniken & deren Lehrkrankenhäuser, Medizinischer Fakultätentag, Gesundheitsministerkonferenz, Kultusministerkonferenz

102.286 Unterschriften

Der Petition wurde teilweise entsprochen

102.286 Unterschriften

Der Petition wurde teilweise entsprochen

  1. Gestartet 2023
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 20.09.2023
  4. Dialog
  5. Teilerfolg

Neuigkeiten

06.11.2026, 06:24

Liebe Unterstützende,

im Jahr 2023 haben Sie die Petition für ein faires PJ unterschrieben und sich gemeinsam mit über 100.000 anderen Menschen für verbesserte Ausbildungsbedingungen eingesetzt. Und nun gibt es endlich einen ersten Erfolg: Der Bundesrat hat einer Reform zugestimmt, die zusätzliche krankheitsbedingte Fehltage im Praktischen Jahr ermöglicht.

Ein wichtiges Signal! Doch damit sind längst nicht alle Forderungen erfüllt.

Eine angemessene Vergütung und bessere Rahmenbedingungen für das PJ bleiben zentrale Anliegen. Denn wer täglich in Kliniken mitarbeitet und Verantwortung in der Patientenversorgung übernimmt, sollte dafür nicht auf finanzielle Sicherheit verzichten müssen.

Ihre Unterstützung ist deshalb weiterhin wichtig. Die Bundesvereinigung der Medizinstudierenden hat erneut eine Petition gestartet. Jetzt unterschreiben:
✍️openpetition.org/sosmedizinstudium 

Um noch mehr Menschen auf die Situation der Medizinstudierenden aufmerksam zu machen, haben wir ein Video veröffentlicht, das die Forderungen und den Protest aufgreift.
​​So können Sie jetzt unterstützen: Auf die blauen Verlinkungen klicken und teilen, teilen, teilen!

Instagram 

YouTube 

TikTok 

Facebook 

LinkedIn 

Mastodon 

Bluesky 

Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass die Forderungen der Medizinstudierenden mehr Aufmerksamkeit bekommen und faire Bedingungen im PJ endlich Realität werden.  Denn gute medizinische Versorgung beginnt nicht erst im Berufsleben, sondern schon während der Ausbildung.

Vielen Dank, dass Sie dranbleiben!

Ihr openPetition-Team






21.09.2023, 07:29

Nach dem vollen Erfolg der Petition und dem Erreichen von 102.286
Unterschriften, wurde die Petition “Ausbildung statt Ausbeutung - für ein Faires
PJ” gestern an das Bundesgesundheitsministerium (BMG) übergeben.
Die Petition wurde von Staatssekretärin Frau Dittmar, Herrn Allgermissen und
Frau Krampitz für das BMG entgegengenommen. Die Bundesvertretung der
Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) wurde durch Präsidenten Herrn
Fabian Landsberg, Vizepräsidenten für Externes Herrn Jason Adelhoefer,
Projektleiter Faires PJ Herrn Alexander Schmidt und Frau Annabelle Schmitt, Teil
des Koordinationsteams Faires PJ, vertreten. Zwei Vertreterinnen von
OpenPetition unterstützten die bvmd in der Übergabe.
Im Anschluss konnte die Bundesvertretung ihre vier Kernforderungen für ein
Faires PJ, sowie die Novellierung der Approbationsordnung ansprechen und die
Diskussion auf die wichtigen Punkte lenken.
Als Stellschraube für den besseren Umgang mit der bislang unglücklichen
Fehlzeitenregelung wurde intensiv über den Rahmen der Härtefall-Anträge
diskutiert, sowie deren Anwendung von Studierenden in der Praxis. Das
Bundesministerium für Gesundheit hält die vorhandene Härtefallregelung
größtenteils für ausreichend, um zu verhindern, dass Studierende trotz einer
Grippe, Erkältung oder anderen Infektionskrankheiten im Praktischen Jahr
erscheinen. Die gesammelten Erfahrungsberichte legen das Gegenteil nahe, denn
wegen einer schweren Erkältung wird in der Regel kein Härtefallantrag gestellt.
Zur Unterstützung ihrer Forderungen legt die bvmd PJ-Berichte aus einer eigenen
Umfrage sowie Petitionskommentare vor, die vom BMG mit aufrichtigem
Interesse entgegengenommen werden. Sie zeigen die Missstände im PJ und
verdeutlichen, weshalb ein #FairesPJ für alle Bürger*innen, egal ob
Patient*innen, Ärzt*innen oder Studierende von elementarer Bedeutung ist.
Viele unserer Vorschläge zur Umsetzung besserer Lehrbedingungen hatte das
BMG bereits aufgenommen und stießen auf offene Ohren. Vor dem Hintergrund
des an einigen Standorten zu kurzen Abstands zwischen dem Praktischen Jahr
und dem M3 erkannten die Vertreter*innen des Ministeriums die Notwendigkeit
eines ausreichenden bundesweiten Mindestabstands an.

Es bleibt die Hoffnung, dass die dringend notwendige Reform der Approbationsordnung und damit auch
des PJs nun trotz der seit vielen Monaten laufenden Debatte zwischen Bund und Ländern zur
Finanzierung der neuen Approbationsordnung endlich zum Abschluss gebracht wird. Für die bvmd und
das Projekt FairesPJ ist klar, dass der Kampf für die dringend notwendigen Reformen im Praktischen Jahr
noch nicht vollendet ist. Der Kampf für ein besseres Praktisches Jahr geht weiter!
Vielen Dank für Ihre und Eure Unterstützung!

Pressfotos: drive.google.com/drive/folders/1q1QF4JHjrKvE8jRwZ-S-O88I4B8iNP2N?usp=sharing



17.09.2023, 07:22

Schließung um Übergabe vorzubereiten und eine feste Unterschriftenanzahl zu haben


Neues Zeichnungsende: 17.09.2023
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 102273




Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern