Änderungen an der Petition

23.07.2013 12:31 Uhr

23.07.13: In der Begründung wurden weitere Unterstützer aufgenommen.
Neue Begründung: Rund jeder dritte Jugendliche (275000 von 824 626) hat im Jahr 2012 keinen Ausbildungsplatz erhalten. Notprogramme und Ausbildungspakte konnten und können den Ausbildungsplatzmangel nicht beseitigen. Das sog. Übergangssystem von Schule in Beruf verschlingt Milliarden, ist unübersichtlich und hindert hunderttausende junge Menschen einen richtigen Einstieg in das Berufsleben zu finden. Viele Jugendliche werden als „nicht ausbildungsreif“ abgestempelt. Sie durchlaufen das sog. Übergangssystem und drehen unnötige Warteschleifen auf einen Ausbildungsplatz. Besonders Migrantinnen und Migranten sehen sich bei der Ausbildungsplatzsuche benachteiligt. 1,5 Millionen junge Menschen im Alter von 20 bis 29 Jahren sind ohne Berufsausbildung. Gleichzeitig ist der Fachkräftebedarf nicht dauerhaft sicher gestellt.

Das Recht auf Ausbildung steht im UN-Sozialpakt und gilt somit international. Doch die konkrete Umsetzung kommt in Deutschland nicht voran. Der nunmehr schon 18 Jahren andauernde Ausbildungsplatzmangel zeigt: nur auf gesetzlicher Grundlage lässt sich das Ziel „Ausbildung für alle“ erreichen. Darin sind sich viele Expertinnen und Experten der Berufsbildung einig. Die Politik ist jetzt gefragt, konsequent eine Ausbildungsplatzgarantie zu verwirklichen. Deshalb muss der neu gewählte Bundestag so bald wie möglich einen Rechtsanspruch auf einen Ausbildungsplatz schaffen.
Diese Forderung unterstützen: Die Einführung einer Ausbildungsgarantie fordern auch: die Landesschülervertretungen von Hessen und Thüringen, der Deutschen Gewerkschaftsbund, die Deutsche Gewerkschaftsbund - Jugend, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, der Landeselternbeiratrat Hessen und der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit.

Mehr Infos unter: www.ausbildung-fuer-alle.de

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Gießen, 20.05.2013 (aktiv bis 19.11.2013)