Die TA vom 19.09.2026 berichtet: "Der bis vor Kurzem noch scheinbar unausweichliche Abriss des ortsbildprägenden Gebäudes scheint jedenfalls erst einmal vom Tisch. „Wir können es auf keinen Fall im Bestand halten“, sagt Pfarrer André Krauß. Die politische Gemeinde könnte der Retter in der Not sein, ein Votum des Stadtrates vorausgesetzt. In einer Sache sind sich Pfarrer Krauß und Bürgermeister Klotzbach einig: der Aktionismus und die populistische Kritik vermeintlicher Beschützer des Pfarrhauses außerhalb der Gemeindegrenzen sei alles andere als angenehm und der Sache hilfreich. Getöse allein helfe nicht."
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
nachdem schon die Untere Denkmalbehörde und die Denkmalfachbehörde den Abriss versagt hatten, ist es wohl nicht mehr nötig die Entscheidung der Obersten Denkmalbehörde zum Rückbauantrag abzuwarten. Das historische Pfarrhaus in Dankmarshausen scheint gerettet, der noch für dieses Jahr ins Auge gefasste Abriss scheint abgewendet. Das Ziel der Petition ist erreicht, sie wird daher geschlossen.
Für Ihre Unterstützung bedanke ich mich herzlich. Auch Sie haben dazu beigetragen, dass der Rückbau durch offene, sachliche und respektvolle Kritik von Außen abgewendet wurde.
Zitat TA vom 10.06.2026: "Nachdem öffentlich wurde, dass Kirchenkreis und -gemeinde nach erheblichen Anstrengungen zum Erhalt über eine Dekade den Abriss schweren Herzens als letztes Mittel beschlossen haben, bekam Pfarrer André Krauß viele empörte Emails mit teils „widerlichen Inhalten“ aus ganz Thüringen. Für ihn machten es sich jene zu einfach, die gerade mit „polemischen Motiven“ Kritik äußern - in Unkenntnis der Vorgeschichte. Wegen der Anfeindungen hatten es Pfarrer und Kirchgemeinde unlängst auch abgelehnt, vor die Fernseh-Kameras zu treten."
Zusammenfassung des künftigen Umganges nach dem "Rückbau": Geplant ist die Erweiterung des bereits 2022 sanierten und barierefrei gestalteten Gemeindesaals. Ergänzt werden soll dieser durch einen offenen Platz mit Bäumen, Sitzgelegenheiten und hoher Aufenthaltsqualität. Wo heute ein leerstehendes, zunehmend verfallendes Gebäuder steht, soll ein Raum entstehen, der Menschen zusammenführt, zum Verweilen einlädt und Begegungen ermöglicht. Die neu gepflantzen Bäume werden künftig selbt zu einem markanten Bestandteil dieses Ensembles werden und die Tradition des Ortes in einer neuen Form fortführen. Von besonderer Bedeutung ist diese Perspektive mit Blick auf das Jahr 2027. Dann begeht Dankmarshausen sein 725-jähriges Dorfjubiläum. Dieses Jubliläum lädt dazu ein, nicht nur auf die lange Geschichte des Dorfers zurückzublicken, sondern zugleich ein Zeichen für seine Zukunft zu setzen.
Der Erste Beigeordnete der Stadt Werra-Suhl-Tal Herr Klaus Reinhardt hat neue Informationen, dass das zuständige Ministerium wohl dem Abriss zugestimmt hat. Dann wird es künftig kein historisches Pfarrhaus mehr geben. An seine Stelle wird nach Angaben der Kirche ein "Ort der Begegnung", eine Erweiterung des angebauten Gemeindesaals, treten.
Laut der Kirche wurde über ein Jahrzehnt alles versucht: Ergebnis Abriss! Früher einmal war das Pfarrhaus Ort der Begegung, Pfarrer sind noch heute verpflichtet im Pfarrhaus oder einer Dienstwohnung zu wohnen, gerade um Begegnungen zu ermöglichen.
Einer Begegnung mit Gegnern des Abrisses hat man sich - am Ort der Begegnung - seitens der Kirche wohl nicht aussetzen wollen. Ein zugesagtes Interview mit dem MDR hat der zuständige Pfarrer kurzfristig abgesagt und stattdessen eine Pressemitteilung verfasst. Die Kernaussage ist wohl, dass seitens der Kirche alles versucht und unternommen wurde.
MDR Thüringen Journal Streit um Abriss von Pfarrhaus in Dankmarshausen Dankmarshausen an der Werra hat viele schöne Fachwerkhäuser. Das frühere Pfarrhaus ist mittlerweile so runtergekommen, dass es die Kirche abreißen lassen will. Doch das gefällt nicht allen im Ort.
Dankmarshausen an der Werra hat viele schöne Fachwerkhäuser. Das frühere Pfarrhaus ist mittlerweile so runtergekommen, dass es die Kirche abreißen lassen will. Doch das gefällt nicht allen im Ort.