Aussetzung des geplanten Abrisses des denkmalgeschützten Pfarrhauses in Dankmarshausen/Wartburgkreis

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Kirchengemeinde Dankmarshausen - Superindendent Fuchs

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  1. Launched 11/05/2026
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Petition addressed to: Kirchengemeinde Dankmarshausen - Superindendent Fuchs


Die Kirchengemeinde plant laut Superindendent Fuchs den Abriss des denkmalgeschützten Pfarrhauses in Dankmarshausen noch in diesem, spätestens im nächsten Jahr. Die Denkmalfachbehörde hat sich gegen den Abriss ausgesprochen, laut Bericht der Thüringer Allgemeinen Zeitung vom 09.05.2026 liegt ist die Denkmalbehörde involviert.

Der Abriss muss auf jeden Fall verhindert werden, da das gesamte historische Ortsbild einen irreparablen Schaden erleiden würde.

Reason

Das Pfarrhaus Dankmarshausen - eines der ältesten Häuser des Ortes aus dem frühen 17. Jahrhundert - bildet gemeinsam mit Kirche und umliegender Bebauung ein historisch gewachsenes Ensemble, dessen Wirkung durch einen Abriss dauerhaft zerstört würde. Unverständlich und ein Zeichen von Konzeptlosigkeit ist, dass als mögliche Nachnutzung der Fläche ein Parkplatz in Betracht gezogen wird. Eine solche Lösung würde weder dem historischen Ort gerecht, noch dem Anspruch an einen verantwortungsvollen Umgang mit geschützter Bausubstanz.

Für Dankmarshausen wäre der von der Kirche geplante Abriss ein massiver, dauerhafter kultureller Verlust. Der Erhalt historischer Bausubstanz ist nicht allein eine Frage der Wirtschaftlichkeit, sondern auch der Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.

Thank you so much for your support, Heiko Ries, Heringen

Petition details

Petition started: 05/11/2026
Collection ends: 11/10/2026
Region: Werra-Suhl-Tal Dankmarshausen
Topic: Culture

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News

  • Zitat TA vom 10.06.2026: "Nachdem öffentlich wurde, dass Kirchenkreis und -gemeinde nach erheblichen Anstrengungen zum Erhalt über eine Dekade den Abriss schweren Herzens als letztes Mittel beschlossen haben, bekam Pfarrer André Krauß viele empörte Emails mit teils „widerlichen Inhalten“ aus ganz Thüringen. Für ihn machten es sich jene zu einfach, die gerade mit „polemischen Motiven“ Kritik äußern - in Unkenntnis der Vorgeschichte. Wegen der Anfeindungen hatten es Pfarrer und Kirchgemeinde unlängst auch abgelehnt, vor die Fernseh-Kameras zu treten."

  • Zusammenfassung des künftigen Umganges nach dem "Rückbau": Geplant ist die Erweiterung des bereits 2022 sanierten und barierefrei gestalteten Gemeindesaals. Ergänzt werden soll dieser durch einen offenen Platz mit Bäumen, Sitzgelegenheiten und hoher Aufenthaltsqualität. Wo heute ein leerstehendes, zunehmend verfallendes Gebäuder steht, soll ein Raum entstehen, der Menschen zusammenführt, zum Verweilen einlädt und Begegungen ermöglicht. Die neu gepflantzen Bäume werden künftig selbt zu einem markanten Bestandteil dieses Ensembles werden und die Tradition des Ortes in einer neuen Form fortführen. Von besonderer Bedeutung ist diese Perspektive mit Blick auf das Jahr 2027. Dann begeht Dankmarshausen sein 725-jähriges Dorfjubiläum. Dieses Jubliläum lädt dazu ein, nicht nur auf die lange Geschichte des Dorfers zurückzublicken, sondern zugleich ein Zeichen für seine Zukunft zu setzen.

Why people sign

es gibt nur noch so wenig im werratal.

Furchtbar, dass unsere christliche Geschichte und Gegenwart so vernichtet werden soll.

Weil unser kulturellen Erbe unbedingt erhalten werden muss. Geld ist viel da und es kommt und geht, diese Häuser sind unwiederbringlich.

Es ist schon eine Not, daß die Kirchgemeinde dieses Haus nicht mehr als Wohnung ihres Gemeindepfarrers nutzen kann. Wo Licht in einem Pfarrhaus brennt, weil darin gelebt wird, da fühlen sich Menschen des Dorfes geborgen. Nun steht es leer, zumindest als Pfarrwohnung. Diese Entwicklung ist leider nicht aufzuhalten. Für eine Sanierung soll kein Geld da sein, aber für den Neubau eines neuen teuren Gemeindezentrums, zumindest vermittelt das der Bericht des mdr. Statt Neubau das alte Haus sanieren und ertüchtigen, das rechnet vielleich sogar finanziell, aber auf jeden Fall emotional. Die Kirche bliebe glaubwürdig in ihrer Verantwortung für gewachsene Geschichte und das Erbe der Generationen. Die Gemeinde begäme ein Begegnungszentrum, das der Seele des Dorfes Heimat geben kann.

Schwere Ortsbildversclechterungen sind zu vermeiden.

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