31.03.2026, 06:35
Einfügen des links zu der in der Begründung genannten Untersuchung des BUND zur Abschaffung der Baumschutzsatzung in Kirchlengern
Neue Begründung:
Die Baumschutzsatzung ist ein wichtiges Instrument, um den vorhandenen Baumbestand in Herford zu schützen. Sie sichert sie den langfristigen Erhalt wertvoller Stadtbäume.
Gerade ältere Bäume erfüllen zentrale Funktionen für das Stadtklima: Sie spenden Schatten, kühlen durch Verdunstung die Umgebung, binden CO₂ und verbessern die Luftqualität. Angesichts zunehmender Hitzeperioden und der Klimakrise sind sie ein unverzichtbarer Bestandteil einer lebenswerten Stadt.
Hinzu kommt, dass alte Bäume ökologisch besonders wertvoll sind. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tierarten und tragen zur Biodiversität im urbanen Raum bei. Ersatzpflanzungen können diese Funktionen erst nach Jahrzehnten vollständig übernehmen. Daher ist der Erhalt bestehender Bäume ökologisch deutlich sinnvoller als ihre Fällung mit anschließender Nachpflanzung. Und ohne Baumschutzsatzung wären nicht einmal Ersatzpflanzungen verpflichtend.Die Baumschutzsatzung sorgt außerdem dafür, dass Baumschutz bei Bau- und Stadtentwicklungsprojekten frühzeitig berücksichtigt wird.
Eine Untersuchung des BUND Herford im Rahmen der Abschaffung der Baumschutzsatzung in der Gemeinde Kirchlengern zeigt,zeigte, dass nach deren Abschaffung in 2005 der Baumbestand um jährlich durchschnittlich 23 Bäume zurückgegangen istwar (zwischen 2005 und 2017 insgesamt 276 Bäume). Demgegenüber war von 1990 (Zeitpunkt der Einführung der Baumschutzsatzung) bis 2005 der Baumbestand um durchschnittlich 88 Bäume im Jahr angestiegen (insgesamt 1323 Bäume).Bäume) (Quelle:https://herford.bund.net/fileadmin/herford/Bericht-Baumschutzsatzung-Kirchl.pdf )
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 177