2,349 Signatures
Petition is addressed to: Oberbürgermeister Belit Onay, Der Rat der Landeshauptstadt Hannover
Ziel dieser Petition ist es die Ausführung des Kleingartenentwicklungskonzeptes 2026+ (KEK26+) zu stoppen. Diese Petition betrifft ausnahmslos alle Kleingärten und alle Gartenvereine im Stadtgebiet Hannover.
Reason
Warum wir das KEK26+ stoppen wollen
Durch das KEK26+ verlieren rund 650 Pächter ihre Kleingärten, um Flächen für den Wohnungsbau bereitzustellen. Den Betroffenen werden Ersatzgärten in Aussicht gestellt. Wir legen dar, warum diese Argumentation nicht trägt und warum die bestehenden Kleingärten zwingend erhalten werden müssen.
1. Ersatzgärten sind kein gleichwertiger Ausgleich
Es kann nicht gewährleistet werden, dass Ersatzgärten in Größe, Lage und Qualität den bestehenden Gärten entsprechen. Diese wurden über Jahrzehnte aufgebaut: mit Brunnen, Teichen, Lauben, fruchtbarem Boden, Obstbäumen und Sträuchern. Das KEK26+ sieht teilweise sogar eine Halbierung der Gartengrößen vor. Damit bleibt allenfalls die Anzahl der Parzellen erhalten – nicht jedoch die Fläche oder der tatsächliche Wert.
2. Zerstörung eines gewachsenen Biotops
Die Kleingartenanlagen sind Lebensraum für Füchse, Igel, Marder, Fledermäuse, Amphibien, Reptilien sowie zahlreiche Vogel- und Insektenarten, darunter auch geschützte Arten. Diese Tiere lassen sich nicht umsiedeln. Eine Bebauung käme der Zerstörung eines funktionierenden Biotops und einem massiven Artensterben gleich.
3. Es gibt alternative Flächen für Wohnungsbau
Im Stadtgebiet Hannover existieren zahlreiche Brachflächen und ungenutzte Areale, etwa ehemalige Industrie- und Kasernengelände, Verwaltungsgebäude oder große innerstädtische Leerstände. Deren Potenziale sind längst nicht ausgeschöpft. Die Priorisierung von Kleingartenflächen ist nicht plausibel, zumal steigende Mieten vor allem durch Spekulation und Leerstand entstehen – nicht durch einen absoluten Mangel an Wohnraum.
4. Kleingärten sind unverzichtbar – für Mensch und Klima
Kleingärten verbessern das Stadtklima, dienen der Naherholung und sind sozialer Rückzugsort für Menschen aller Generationen. Viele Gärten werden seit Jahrzehnten innerhalb von Familien weitergegeben. Von älteren Pächtern zu verlangen, ihre Gärten aufzugeben und neu anzufangen, ist menschlich und gesellschaftlich nicht vertretbar. Für viele bedeutet der Garten ein Stück Heimat und Lebenssinn.
5. Ersatz ist keine Lösung
Biotope lassen sich nicht zerschneiden und ersetzen. Wildtiere, Bodenlebewesen, jahrzehntealte Obstbäume oder gewachsene Teiche sind nicht übertragbar. Die im KEK26+ vorgesehenen Ausgleichsflächen existieren nur auf dem Papier – in der Realität können sie den Verlust nicht kompensieren.
Unsere Forderung
Die bestehenden Kleingärten dürfen weder bebaut, verkleinert noch verlagert werden – weder in Zahl, Fläche noch Standort. Der Schutz von Kultur, Tradition und biologischer Vielfalt muss höher bewertet werden als kurzfristig verfügbarer Baugrund.
Wir fordern alle Ratsmitglieder der Stadt Hannover auf, gegen das KEK26+ zu stimmen und echte Alternativen auf bereits versiegelten oder brachliegenden Flächen zu prüfen. Jede Kleingärtnerin und jeder Kleingärtner ist ein Mensch mit Stimme – und diese Stimme wird sich erinnern.
Für uns gibt es in dieser Frage keine Kompromisse: Jeder einzelne Garten ist erhaltenswert.
Helfen Sie mit, ein Stück Heimat, Natur und gewachsene Tradition vor der Zerstörung zu bewahren.
Petition details
Petition started:
01/31/2026
Collection ends:
07/30/2026
Region:
Hanover
Topic:
Environment
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Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Stadtverwaltung alle Alternativen prüft, bevor irreversible Entscheidungen getroffen werden. Durch die Nutzung anderer Flächen könnte sowohl der Bedarf an Wohnungen gedeckt als auch die wichtigen ökologischen Funktionen der Kleingärten bewahrt werden.
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Landeshauptstadt-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche-der-LHH/Stadtentwicklung-und-Bauen/Fachbereich-Planen-und-Stadtentwicklung/Stadtentwicklung-und-Mobilit%C3%A4tsplanung/Sachgebiet-Stadtentwicklung/Wohnkonzept-2035
Why people sign
Weil ich selber einen Kleingarten habe und ich es schlimm finde das es an die Kleingärten geht wo die Natur noch ordentlich vorhanden ist in punkto insekten Schutz wir haben Bäume Sträucher und ähnliches was das ganze Jahr blüht , das kann kein neues wohnprojekt oder ähnliches schaffe selbst wenn ein berühmtes Flachdach vorhanden ist oder ähnliches ...ich denke allein mein Garten gibt über das Jahr mehr Pollen und ähnliches als 10 Reihen Häuser mit ihren mickrigen hinter görten
Es ist größter Wichtigkeit,die Natur zu bewahren,die die Menschen seit Jahrzehnten pflegen.Sie darf nicht zerstört werden.Die Natur ist auch Lebensraum für Tiere, Vogel,und Mücken.Solche Orte können auch anderswo geschaffen werden.Es gibt viele solcher Gebiete.Wir sollten am all jene Menschen,Kinder denken,die früher oft eigene Gärten mit kleinen Häusern hatten und Bäume und Sträucher pflanzten.Gärten sind wie Beete für uns, für die Natur. Sie verströmen einen unangenehmen Geruch.
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Ich habe selber einen Garten und ich wäre sehr trauig wenn uns der Garten weg genommen wurde.