Berlin/Brandenburg: Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit der S5 sicherstellen

Petition richtet sich an:
Landtag und S-Bahn Berlin / Deutsche Bahn

1.385 Unterschriften

69 %
2.000 für Sammelziel

1.385 Unterschriften

69 %
2.000 für Sammelziel
  1. Gestartet Mai 2026
  2. Sammlung noch 18 Tage
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

11.10.2026, 16:01

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition „Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit der S5 sicherstellen“,

vielen Dank, dass Sie unsere Petition unterzeichnet haben! Heute möchten wir Sie über den aktuellen Stand informieren.

DER ZWISCHENSTAND
Bislang haben über 2.500 Menschen die Petition unterzeichnet. Außerdem haben uns 765 Kommentare mit persönlichen Erfahrungsberichten erreicht – von Pendlerinnen und Pendlern, Eltern, Schülerinnen und Schülern, Schichtarbeitenden und vielen mehr. Rund 80 Prozent davon kommen aus den Gemeinden entlang der Strecke in Märkisch-Oderland. Diese Resonanz zeigt: Die Probleme auf der S5 betreffen sehr viele Menschen.

Auch die Medien sind auf unsere Initiative aufmerksam geworden: Sowohl die Märkische Oderzeitung (MOZ) als auch das rbb Fernsehen haben über die Initiative und die Petition berichtet und die S-Bahn Berlin hat dazu eine Stellungnahme abgegeben. 

WAS SIE UNS BERICHTET HABEN
Wir haben alle Kommentare sorgfältig ausgewertet. Das Bild ist eindeutig:

  • Ausfälle und Verspätungen sind Alltag: Mehr als die Hälfte der Kommentare beschreibt sie nicht als Ausnahme, sondern als Normalzustand.
  • Vorzeitig endende Züge sind das größte Ärgernis: Viele Fahrgäste „stranden“ regelmäßig in Mahlsdorf oder Hoppegarten und warten 20 bis 40 Minuten auf den nächsten Zug.
  • Der Heimweg ist die Schwachstelle: Besonders am Nachmittag und Abend stadtauswärts häufen sich die Probleme – abends fährt zudem nur jeder zweite Zug bis Strausberg Nord.
  • Es gibt keine Alternative: Hinter Hoppegarten ist die S5 für viele die einzige ÖPNV-Verbindung nach Berlin.
  • Die Folgen sind spürbar: Verlorene Lebenszeit, Ärger mit Arbeitgebern, verpasste Kita-Abholzeiten – und manche sind bereits wieder aufs Auto umgestiegen.
  • Fehlende Information verstärkt den Frust: frühzeitiges Wenden der Züge und Gleiswechsel werden oft zu spät oder gar nicht angekündigt.

UNSERE FORDERUNGEN
Aus Ihren Rückmeldungen haben wir konkrete Forderungen abgeleitet. Die wichtigsten sind:

  1. Ein Stabilitätsprogramm für die S5 mit verbindlichen Zielen für Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, deren Erreichung regelmäßig und nachvollziehbar veröffentlicht wird.
  2. Weniger frühzeitig endende Züge: Züge sollen nur im Ausnahmefall vorzeitig in Mahlsdorf oder Hoppegarten enden – die Durchfahrt bis Strausberg Nord muss Vorrang haben.
  3. Eine verlässliche Heimfahrt am Nachmittag und Abend, einschließlich eines 20-Minuten-Takts bis Strausberg Nord auch in den Abendstunden.
  4. Gesicherte Anschlüsse, insbesondere in Mahlsdorf, sowie ein Ersatzkonzept bei längeren Störungen.
  5. Bessere Fahrgastinformation: frühzeitig, verständlich und einheitlich in Zug, am Bahnsteig und in der App.

WIE ES WEITERGEHT
Mit Ihren Rückmeldungen gehen wir jetzt auf die S-Bahn Berlin und die DB InfraGO zu. Wir wollen spürbare Verbesserungen erreichen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Über die Ergebnisse halten wir Sie auf dem Laufenden.

Die vollständige Auswertung aller Kommentare finden Sie auf unserer Website www.mobil-in-mol.de in der Rubrik „Aktuelles“.

SO KÖNNEN SIE WEITER HELFEN
Die Petition läuft weiter: Jede zusätzliche Unterschrift und jeder Erfahrungsbericht gibt unserem Anliegen mehr Gewicht. Bitte leiten Sie diese Nachricht an Familie, Freunde, Nachbarn und Kolleginnen und Kollegen weiter, die ebenfalls mit der S5 unterwegs sind: www.mobil-in-mol.de. 

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Tobias Rohrberg und Rüdiger Haas


Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

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