• Die Petition wurde eingereicht

    at 28 Jul 2020 20:42

    Sehr geehrte Unterstützerinnen und Unterstützer,

    vielen Dank für Ihre Unterschriften und die Kommentare, die Sie zu der Petition "Das Ackerloch erhalten" abgegeben haben. Wir haben die Petition nun sowohl bei der Gemeinde Unterkirnach als auch beim Gemeinsamen Ausschuss der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Villingen-Schwenningen eingereicht.

    Mit freundlichen Grüßen

    Armin und Edeltraud Simmerer
    Simone und Jürgen Adam

  • Info-Veranstaltungen am 3./4. Juli 2020

    at 24 Jun 2020 23:23

    Die Gemeinde Unterkirnach hat bekannt gegeben, dass Informationsveranstaltungen für das Bauprojekt im Ackerloch am 3. und 4. Juli 2020 stattfinden. Wichtig: Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich!
    Nähere Informationen finden sich hier:
    www.unterkirnach.de/buerger/unsere-gemeinde/die-gemeinde/aktuelles/?no_cache=1&tx_hwnews_hwnews%5BnewsartikelId%5D=630&tx_hwnews_hwnews%5Baction%5D=show&tx_hwnews_hwnews%5Bcontroller%5D=Newsartikel&cHash=e33dfee0eb90f9e3e4cebc94bf401c60

  • Jetzt ist das Parlament gefragt

    at 10 Jun 2020 06:00

    openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament Gemeinderat eine persönliche Stellungnahme angefordert.

    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/das-ackerloch-erhalten

    Warum fragen wir das Parlament?

    Jedem Mitglied des Parlaments wird hiermit die Möglichkeit gegeben, sich direkt an seine Bürger und Bürgerinnen zu wenden. Aufgrund der relevanten Anzahl an engagierten und betroffenen Bürgern aus einer Region, steht das jeweilige Parlament als repräsentative Instanz in einer politischen Verantwortung und kann durch Stellungnahme zu einem offenen Entscheidungsfindungsprozess beitragen.

    Öffentliche Stellungnahmen des Parlaments ergänzen das geordnete Verfahren der Petitionsausschüsse der Länder und des Bundestags. Sie sind ein Bekenntnis zu einem transparenten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und Bürgern.


    Was können Sie tun?

    Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.

    Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.

    Unterstützen Sie unsere gemeinnützige Organisation, um den Bürger-Politik-Dialog langfristig zu verbessern. openPetition finanziert sich überwiegend aus Kleinspenden unserer Nutzer.

  • Stellungnahme Prof. Dr. Selke - Teil 2

    at 07 Jun 2020 07:17

    [Fortsetzung des unmittelbar vorangehenden Blogeintrags]

    Von Landschaftsästhetik zu visueller Umweltverschmutzung

    Für viele Bewohner Unterkirnachs, aber auch für ehemalige Bewohner und wiederkehrende Gäste, hat die besondere Landschaftsästhetik in der Gegend um das Ackerloch einen besonderen Wert.

    Das kann und darf nicht als Trivialität und Randerscheinung abgetan werden. Zur Vertiefung sei das wunderbare Buch des Freiburger Künstlers Richard Schindler „Landschaft verstehen“ empfohlen – das erste und einzige Gutachten eines bildenden Künstlers, das in Deutschland vor Gericht (im Fall der Ästhetik bzw. visuellen Umweltverschmutzung von Windkraftanlagen im Schwarzwald) hinzugezogen wurde. Ein Standardwerk, an dem es kein Vorbei gibt. Denn Ignoranz gegenüber landschaftsästhetischen Fragen rächt sich langfristig bitter.

    Erstens würde damit genau dem (alternativen, nachhaltigen, sanften etc.) Tourismus die Grundlage entzogen, den man vermeintlich fördern möchte. Zweitens aber erzeugt eine visuelle Umweltverschmutzung durch einen verbauten Blick zunehmend Spannungen und Konflikte zwischen Einwohnern und Gästen, die der touristischen Entwicklung dauerhaft im Weg stehen würden.

    Die dritte Forderung an Bürgermeister und Gemeinderat lautet daher, dass sich kurzfristiges Gewinnstreben nicht gegenüber langfristigen Gesamtabwägungen durchsetzen darf. Die Kultur des Schwarzwaldes ist eigentlich durch eine Art von Bodenständigkeit geprägt. Schwarzwälder laufen nicht gleich jeder Mode hinter, sondern wägen unter Berücksichtigung aller Möglichkeiten ab. Es geht auch darum, diese Kultur des eigenständigen Denkens zu erhalten und nicht vor dem Altar kurzfristigen Profitdenkens zu opfern.

    Vom Freizeitpark zum Umweltreservat

    Jedem Bürger sollte es erlaubt sein, eigene Grundstücke zu verkaufen. Es kommt darauf an, was damit gemacht wird. Es gibt alternative Nutzungsformen, die besser in die Kultur und Landschaft dieses besonderen Fleckchens Erde passen. Wie wäre es (so eine Idee meiner Frau), das Grundstück im Rahmen einer Crowd-Funding-Aktion gemeinsam zu kaufen und als Naturschutzgebiet für Biodiversität (im Sinne der Erweiterung eines bestehenden Biotops) zu erhalten? (Vgl. hierzu den Bericht des Bundesumweltministeriums „Lage der Natur in Deutschland)

    Dies würde dann vielleicht genau jene Touristen anlocken, die auch zur Kultur des Ortes passen, anstatt solche, für die der Schwarzwald lediglich als austauschbare Kulisse für den eigenen Hedonismus herhalten muss.

    Diese Lösung müsste selbstverständlich in eine regionale Strategie jenseits partikularer Interessen eingebunden sein. Erst das würde nachhaltig Tourismus im Schwarzwald fördern.

    Diese – und andere – Nutzungsformen gilt es in angemessener Art und Weise in einem ergebnisoffenen Bürgerdialog zu diskutieren, um wirklich zu einer zukunftsfesten Entscheidung jenseits von Willkür und Kumpanei zu gelangen. Noch gibt es dafür genug Zeit. Wir sollten sie nutzen, um gemeinsam und nicht gegeneinander zur bestmöglichen Lösung für alle in Unterkirnach zu kommen.

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