• Verbleib eines MTW zum Erhalt der vermeintlichen "Eigenständigkeit" für uns keine ernst gemeinte Alternative!

    at 15 Apr 2015 08:03

    Zunächst vielen Dank für die ersten Stellungnahmen aus den Reihen der Stadtverordneten, die bereits in der Woche vor Ostern darum gebeten wurden ihre Meinung zu veröffentlichen.

    Immerhin haben sich nach nunmehr knapp 14 Tagen drei von neunzehn unserer Vertreter dazu bereit erklärt entsprechend zu reagieren. Vielen Dank dafür!

    Um unsere Unterstützer, die sich überwiegend nicht mit jeder feuerwehrspezifischen Abkürzung auskennen auf dem laufenden zu halten, können wir uns zu folgender Theorie bereits jetzt klar positionieren:

    Bereits in der Stadtverordnetenversammlung vor einigen Wochen kam aus den Reihen der SPD der Vorschlag, in den Ortsteilen je ein MTW bzw. MTF (Mannschaftstransportwagen / -fahrzeug) zu belassen, um damit im Einsatzfall in das gemeinsame Gerätehaus fahren zu können.

    Wie der Name schon sagt, ist diese Fahrzeuggattung in den Wehren ausschließlich dazu gedacht und auch geeignet, die Kräfte zu transportieren, die im Ernstfall in unserem Löschfahrzeug TSF-W (TragkraftSpritzenFahrzeug mit Wasser) keinen Platz mehr finden.

    Unser MTW ist mit einem Funkgerät, einem Feuerlöscher und einigen wenigen Utensilien ausgestattet, die es uns höchstens erlauben kleine Unfälle abzusichern oder geringfügige Absperrungen zu errichten. Eine Löschleistung hat dieses Fahrzeug praktisch nicht.

    Was damals schon keinen der Anwesenden einen erkennbaren Vorteil erkennen ließ, ist für uns eine der am weitesten entfernten Ideen überhaupt!

    Das ist ungefähr so, wie wenn Sie vorgeben zuhause grillen zu wollen und die Verwandtschaft einladen. Nach deren Ankunft verteilen Sie die Pappteller und das Plastikbesteck, stecken alle in den Familienkombi und fahren dann zum Nachbarn, denn der hat im Ort den einzigen Grill und auch die Rippchen...

    "Eigenständigkeit" und "Feuerwehr" heißt für uns nicht in einem wirkungslosen Bus im Stadtgebiet spazieren zu fahren und Zeit zu verschleudern, die man ursprünglich einzusparen versuchte.

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