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  • Der Petition wurde teilweise entsprochen

    02-09-16 13:01 Uhr

    Am Abend des 1. September haben die 19 Stadtverordneten der Stadt Lorch, bestehend aus SPD, CDU und dem ursprünglichen Antragsteller FWG, gemeinsam einen Entwurf erarbeitet und überraschend einstimmig auf den Weg gebracht.

    Die Stadtverwaltung wird beauftragt die Kosten für die Beseitigung der Mängel zu errechnen. Alternativ dazu werden auch die Kosten der fiktiven Fusion mit der Kernstadt ermittelt.

    Geplant ist dann in letzter Konsequenz jenen Weg zu wählen, der mit der höheren Personaldecke einhergeht. Und das kann - wie jedem bekannt sein sollte - nur der Erhalt des Lorchhäuser Feuerwehrhauses sein.

    Nach Rücksprache mit dem Prüfenden Ingenieur, der die Lorchhäuser Unterkunft schon am kommenden Dienstag unter die Lupe nimmt, wird der Stadtverwaltung nach Übergabe des offiziellen Berichtes dann noch eine letzte Kulanz gewährt, die beschriebenen Zustände unverzüglich (d.h. ohne schuldhafte Verzögerungen) zu bereinigen.

    Ab diesem Zeitpunkt der bereits angekündigten Bewertung "rot", geht die Verantwortung rund um die Lorchhäuser Unterkunft auf den Bürgermeister als oberste Instanz der Feuerwehr, über.

    Ich berichte in der Sache weiter.

  • Die Petition wurde eingereicht

    22-08-16 07:47 Uhr

    Zur nächsten Stadtverordnetensitzung am 1. September hat die Freie-Wähler-Gemeinschaft Lorch einen Antrag zum Erhalt der Feuerwehr Lorchhausen eingereicht.

    Da die FWG derzeit eine Koalition mit der SPD bildet und theoretisch 11 von 19 Stimmen inne hat, müsste die Abstimmung positiv verlaufen.

    Zuvor fand ein Gespräch und Vorort-Termin mit den betroffenen Kameraden statt, die sich freilich sehr dankbar zeigen.

    Da der nächste Prüftermin bereits am 6. September stattfindet, ist die große Frage, ob man es hier im Falle eines Abstimmungserfolgs noch auf einen gemeinsamen Nenner bringt...

    Ich berichte weiter.

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Erstes Gespräch Mitte Oktober - nach über einem halben Jahr - geplant.

    18-09-15 08:26 Uhr

    Mitte Oktober wird endlich die bereits vor über einem halben Jahr geforderte "Gesprächsrunde Süd", bestehend aus Bürgermeister Helbing, den Stadtbrandinspektoren, den Wehrführungen sowie einigen weiteren aktiven Feuerwehrleuten aus Lorch und Lorchhausen, stattfinden.

    Eure Stimmen werden ebenfalls dabei sein, auch wenn der eigentliche Zweck der Petition, nämlich Aufklärung und Protest, längst erfüllt ist.

    Ich halte Euch weiter auf dem Laufenden.

    Schon jetzt lieben Dank an alle Unterstützer.

  • Bürgermeister Helbing lehnt Banner am Gerätehaus Lorchhausen ab

    20-05-15 09:13 Uhr

    Mit eMail vom 8. Mai 2015 hatte ich mich versuchsweise mit dem Anliegen an die Verantwortliche des städtischen Gebäudemanagements gewandt, ein Banner mit dem Bild unserer Einsatzabteilung und der Aufschrift "Die Feuerwehr Lorchhausen muss eigenständig bleiben - Wir. Für Euch. Jederzeit und zwar vor Ort" am Gerätehaus anbringen zu dürfen.

    Nach eineinhalb Wochen dann die erwartete Ernüchterung:

    Bürgermeister Helbing lässt schriftlich verlauten, das Lorchhäuser Gerätehaus sei ein "Einzeldenkmal" (allerdings und ein trauriges dazu) und die Feuerwehr als städtische Einrichtung habe stets "politische Neutralität" zu wahren. Außerdem sei hier kein Platz für "politische Willensbildungen".

    Hier hatte Herr Helbing im Rahmen seiner Begründung offenbar übersehen, dass am Gerätehaus seit Ewigkeiten ein Infoschaukasten der SPD hängt.

    Die Veröffentlichung von Wahlprogrammen und anderem Werbematerial halten wir jedenfalls für mehr „politische Willensbildung“ als die nüchterne Darstellung unseres Standpunkts zur aktuellen Diskussion.

    Derzeit werden einige andere Stellen in Privatbesitz zur Anbringung des Banners geprüft...

  • Ergebnis der SPD-Umfrage

    19-05-15 07:17 Uhr

    Das Ergebnis der SPD-Umfrage unter

    spd-lorch-rhein.weebly.com/uploads/3/8/6/3/38636065/2015_05_spd_lorch_info_brandschutz_entwicklungsplan_upload.pdf

    verwundert nur im ersten Moment, wenn man u.a. bedenkt, dass die Abstimmung doch ganz ohne erneute Nennung der strittigen Argumente auskommt.

    Ein normal haushaltender Steuerzahler kann ja kaum ernsthaft das Vorhaben unterstützen wollen, dass in einer Pleitestadt wie Lorch Millionen für neue Feuerwehrhäuser (Unterbringung der Drehleiter ausgenommen) ausgegeben werden sollen, obwohl es genug Alternativen gibt, die mit einem Bruchteil zu realisieren wären. Vom bereits bestehenden und dem dann gesteigerten Personalproblem ganz zu schweigen...

    Weiter wird die Antwort-Möglichkeit "Erhalt der Wehren sowie Gebäude aber gemeinsames Ausrücken" unserer/meiner Auffassung nach irreführend mit einem "Ja" angeführt, denn wer für den Erhalt der Gebäude und auch der Wehren ist, hat dem eindeutigen Vorschlag des BEP bzw. dem Vorhaben der Stadt praktisch ebenfalls widersprochen. Insofern müsste man den in unserem Fall 85 Nein-Stimmen - korrekt gesehen - die 51 Ja-Stimmen eigentlich dazu addieren.

    Weiter nehmen wir/ich die Entscheidung der SPD mit Befremden zur Kenntnis, dass es abgesehen von Michael Happ, nach eigenen Angaben aufgrund dieses Ergebnisses, keiner der übrigen Stadtverordneten mehr für nötig hält oder auch den Mut hat, seine persönliche Meinung/Stellungnahme kundzutun.

    Hier sehen wir/ich leider die hinlängliche Meinung bestätigt, dass sich Lorch mit seinem pauschalen Parteidenken wieder mal keinen Gefallen tut.

    Uns/mir bleibt jedoch die Gewissheit, dass es auch solche "Kleinigkeiten" sind, die den Wählern durchaus in Erinnerung bleibt.

    Dennoch begrüßen wir/ich es, dass die SPD die Ergebnisse der Arbeitsgruppen - unabhängig von den erarbeiteten Plänen - zu unterstützen gedenkt.

  • Verbleib eines MTW zum Erhalt der vermeintlichen "Eigenständigkeit" für uns keine ernst gemeinte Alternative!

    15-04-15 08:03 Uhr

    Zunächst vielen Dank für die ersten Stellungnahmen aus den Reihen der Stadtverordneten, die bereits in der Woche vor Ostern darum gebeten wurden ihre Meinung zu veröffentlichen.

    Immerhin haben sich nach nunmehr knapp 14 Tagen drei von neunzehn unserer Vertreter dazu bereit erklärt entsprechend zu reagieren. Vielen Dank dafür!

    Um unsere Unterstützer, die sich überwiegend nicht mit jeder feuerwehrspezifischen Abkürzung auskennen auf dem laufenden zu halten, können wir uns zu folgender Theorie bereits jetzt klar positionieren:

    Bereits in der Stadtverordnetenversammlung vor einigen Wochen kam aus den Reihen der SPD der Vorschlag, in den Ortsteilen je ein MTW bzw. MTF (Mannschaftstransportwagen / -fahrzeug) zu belassen, um damit im Einsatzfall in das gemeinsame Gerätehaus fahren zu können.

    Wie der Name schon sagt, ist diese Fahrzeuggattung in den Wehren ausschließlich dazu gedacht und auch geeignet, die Kräfte zu transportieren, die im Ernstfall in unserem Löschfahrzeug TSF-W (TragkraftSpritzenFahrzeug mit Wasser) keinen Platz mehr finden.

    Unser MTW ist mit einem Funkgerät, einem Feuerlöscher und einigen wenigen Utensilien ausgestattet, die es uns höchstens erlauben kleine Unfälle abzusichern oder geringfügige Absperrungen zu errichten. Eine Löschleistung hat dieses Fahrzeug praktisch nicht.

    Was damals schon keinen der Anwesenden einen erkennbaren Vorteil erkennen ließ, ist für uns eine der am weitesten entfernten Ideen überhaupt!

    Das ist ungefähr so, wie wenn Sie vorgeben zuhause grillen zu wollen und die Verwandtschaft einladen. Nach deren Ankunft verteilen Sie die Pappteller und das Plastikbesteck, stecken alle in den Familienkombi und fahren dann zum Nachbarn, denn der hat im Ort den einzigen Grill und auch die Rippchen...

    "Eigenständigkeit" und "Feuerwehr" heißt für uns nicht in einem wirkungslosen Bus im Stadtgebiet spazieren zu fahren und Zeit zu verschleudern, die man ursprünglich einzusparen versuchte.

  • Änderungen an der Petition

    01-04-15 07:05 Uhr

    Auch wenn im Grunde jeder weiß, was ich mit den nun entfernten Sätzen sagen wollte, so tragen sie dennoch nichts zu einer Lösung der Problematik bei.

    Da der BEP offenbar zum Teil auch aus Empfehlungen besteht, die ein "normaler" Mensch nicht zu beurteilen vermag, habe ich mich entschieden, die Begründung um die ursprüngliche Einleitung zu kürzen.

    Im Übrigen wurden einige Sachen eingefügt, um den Kontext zu präzisieren oder Missverständnisse auszuschließen.
    Neue Begründung: Fakt ist zunächst, dass man für einen Gutachter paar tausend Euro versenkt hat, der in den wesentlichen Fragen auch keine einzige Lösung parat hat und zudem die falsche Richtung weist.

    "Versenkt" deswegen, weil das aktuelle Chaos von jedem hätte kostenlos erledigt werden können, der weiß wie man mit Excel-Tabellen und googleEarth ein zweihundertneunseitiges Dokument voll bekommt. Die Einsatzstatistiken und personenbezogenen Daten hat jede Wehr im Ordner und die Gebäudeschwachstellen sind hinlänglich bekannt.

    Selbst wenn die geplanten Zusammenlegungen vollzogen werden, so stehen unter der Woche von 5 bis 17 Uhr trotzdem nicht mehr Einsatzkräfte zur Verfügung als bisher!Schließlich bisher! Schließlich fahren fast alle nach wie vor weit außerhalb zur Arbeit.

    Zugegeben könnte man dann zwar mit zum Beispiel zweimal drei Mann ein Fahrzeug komplett besetzen statt zwei Fahrzeuge unvollständig, der Bevölkerung hat man die Sache jedoch weitaus optimistischer zu verkaufen versucht. Auf kritische Nachfragen antwortete man auf den Infoveranstaltungen politisch-typisch nur mit Ausflüchten und schwammigem Gerede.

    Da kommt also ein "Gutachter" Gutachter daher und bemängelt fehlende Abgasabsauganlagen, fehlende getrennte Umkleiden, die Parkplätze für die Einsatzkräfte oder die Unterbringung von Einsatzfahrzeugen, die es ohne die zu 100% selbst finanzierten Mittel nicht einmal gäbe! Ja Potz-Blitz, dann müsste man ja bundesweit jede zweite Wehr schließen!

    Vielleicht säße man aber tatsächlich zwei Sekunden eher im Auto, wenn der Spind des benachbarten Kameraden etwas weiter weg oder man von der imaginären Kameradin in Unterwäsche nicht mehr so abgelenkt wäre. Abgase sind irrelevant, sofern man die Karre einfach so lange wie möglich aus lässt. Zudem bietet spätestens der Parkplatz des seit Jahren leer stehenden Hotels Rheingold die nötigen Reserven. Also so einen Blödsinn interessiert doch wirklich keinen Mensch. Vielleicht entsprechen unsere Gerätehäuser nicht mehr den aktuellen Normen aber so lange nicht wir selbst dagegen protestieren, sollte man angesichts der leeren Kassen einfach mal die Finger von solchen unsinnigen Projekten lassen. lassen und nach Alternativen suchen.

    Die meisten Mitglieder dieser "beengten" Wehren schätzen genau diesen kleinen Rahmen und das was sie haben! Sie werden weder aus besserem Equipment noch aus einer Verdreifachung der Einsätze eine gesteigerte Motivation generieren. Es wäre interessant zu wissen, bei welcher Wehr mit Kübelspritze der Gutachter diese Entwicklung beobachten konnte... konnte. Wer am Ende eines noch so objektiven Gutachtens zu letztlich derart emotionalen Schlussfolgerungen kommt, von dem hätte man auch erwarten können, dass er sich dazu evtl. vorher mal die Meinungen der Ortsteile einholt. Vielleicht hätte das im Vorfeld schon zu klareren Verhältnissen geführt?

    Mindestens drei der Lorchhäuser Kameraden wohnen schon lange in Lorch oder zumindest näher an der Wache Lorch als an der Wache Lorchhausen. Warum hat seither wohl kein Wechsel stattgefunden?

    Auch die kleinen Wehren sind hoch angesehen, funktionieren mit dem was sie haben und unterhalten zusätzlich gesunde Vereine, die einen Großteil der Ausrüstungsfinanzierung und das Ortsgeschehen ausmachen. Die Erfahrung mit anderen Vereinen hat gezeigt, bricht der aktive Teil einer Gruppierung weg, ist nur kurze Zeit später auch der Rest verschwunden. So weit muss es nicht kommen. Mit der geplanten Nummer wird sich Lorch ordentlich verheben. Also denken Sie besser JETZT nochmal darüber nach.

    Weiter zeigt sich auch hier, dass man im Rathaus offenbar noch immer nicht rechnen kann: Man möchte also min. zwei kleine Gerätehäuser, deren jährliche Kosten kaum mehr als einige tausend Euro ausmachen, schließen, und stattdessen lieber für paar Millionen Euro neu bauen!? Dass hier Landesmittel bis max. einem Drittel beantragt werden können, ändert nichts an der Tatsache, dass der Rest einfach fehlt!

    Also mehr politischer Wahnsinn und Fehleinschätzungen auf einem Fleck gehen kaum!

    Rund 15 aktive gut ausgebildete Lorchhäuser Kameraden werden die Durchsetzung des Vorhabens mit einem Austritt quittieren. WIR haben uns das bereits sehr gut überlegt! Sie auch, Herr Bürgermeister?

    Wir sind gerne bereit in Eigenleistung den ein oder anderen Mangel zu bereinigen, um so den "Status gelb" oder besser "orange" unseres Gerätehauses zu erhalten. Im Prinzip muss seit Jahrzehnten das Dach gemacht werden. Der Rest macht eigentlich nicht den Eindruck als müsse man bereits die Decke stützen.

    Wir bedanken uns bei unserem Stadtbrandinspektor sowie seinem Stellvertreter, die - wie bereits in der Vergangenheit - unermüdlich nach Lösungen suchen und einiges am Laufen halten, das längst nicht mehr selbstverständlich ist. Schade nur, dass hier seither die Stimmen aus dem Rathaus auf sich warten lassen...

    Werdet endlich wach!

    Wir sind für jede Unterstützung dankbar!