Digitalisierung braucht wirksamen Kinderschutz vor Pornografie

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an:
Niedersächsischer Landtag, Kultusministerkonferenz, Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

8.393 Unterschriften

Petitionsempfänger hat nicht reagiert.

8.393 Unterschriften

Petitionsempfänger hat nicht reagiert.

  1. Gestartet 2021
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Neuigkeiten

21.09.2026, 13:48

Liebe Unterstützer/innen der Petition No Porn for Kids,

vor 5 Jahren haben wir die Petition zum Schutz von Kindern vor Pornografie und sex. Gewalt eingereicht. Danach habe ich bei den Empfängern immer wieder nachgehakt und bin leider auf taube Ohren gestoßen.
Im Bereich social media dagegen gibt es inzwischen erfreuliche Fortschritte, weil es dort auch um politische Inhalte geht, die unter Minderjährigen verbreitet werden. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Pornografie und damit vor extrem frauenverachtenden, gewaltverherrlichenden und sexuelle Ausbeutung fördernden Inhalten hat leider keine Lobby!
Im Gegenteil: Sogen. „sex-positive“ Befürworter von Pornografie und Prostitution werben unter jungen Menschen immer offensiver dafür, mit dem Verkauf des eigenen Körpers und Sex nach Kundenwünschen „selbstbestimmt“ das eigene Studium (z.B. ARD-Serie „Selling Sex“, ab 12!!) oder Spitzensport („Onlybob – Mein Körper. Mein Kapital“, ZDF) zu finanzieren. Wen interessiert es, dass die Werbung oder Förderung von Sex gegen Geld bei Minderjähriger strafbar ist (§ 180 StGB), dass die sexuelle Ausbeutung Minderjähriger massiv zunimmt und dass die Kundenwünsche und-sprache so menschenverachtend geworden sind, dass ich hier keine Beispiele nennen kann. In jedem anderen Thema oder Personenkreis hätte es mit Recht einen Aufschrei gegeben. Nicht bei Kindern und nicht bei Gewalt an und Beschimpfung von Frauen.
Was nützt es also, wenn der Zugang zu social media eingeschränkt wird, während in meinen Augen der freie Zugang Minderjähriger in Bordelle und virtuelle Folterkeller weiterhin offen bleibt?

Da die Politik sich hier nicht bewegt, müssen wir selber etwas bewegen und tun, was wir können:
1. Eltern und Schulen sensibilisieren und aufrütteln. Dazu z.B. ein Online-Vortrag am 29.9.26 (link s.u.)
2. Sprachfähig werden, um Betroffene jeden Alters zu begleiten, auch beim Ausstieg aus süchtigem Konsum
3. Prävention in Schule und Jugendarbeit, um mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen (Schulungen u.a. unter https://www.return-mediensucht.de/fortbildung/


Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

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