Verkehr

E-Scooter (E-Tretroller) Vermietung in Deutschland verbieten

Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag
252 Unterstützende 251 in Deutschland
1% von 50.000 für Quorum
  1. Gestartet Juni 2021
  2. Sammlung noch > 6 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Änderungen an der Petition

18.06.2021 09:51 Uhr

Titel wurde geändert, da er nun präziser ist.


Neuer Titel: AbschaffungE-Scooter Von(E-Tretroller) ElektrischenVermietung Tretrollernin (E-Scooter)Deutschland verbieten
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 21 (21 in Deutschland)


Änderungen an der Petition

17.06.2021 17:26 Uhr

Juicer hinzugefügt und Alle Quellen hinzugefügt.


Neue Begründung:

Vor gut zwei Jahren wurden elektrische Tretroller mit vielen Vorurteilen in deutschen Städten empfangen. Haben sich die Befürchtungen bewahrheitet? Eine Bilanz:

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) pries sie als "echte zusätzliche Alternative zum Auto" an. Aber ist es wirklich so?

E-Scooter überschwemmen die Städte. Bolt 15.000, Bird 30.000, Lime 45.000, Tier 70.000. Viele Scooter werden mitten auf Geh- oder Radwegen abgestellt oder liegen dort sogar quer.

Umweltverschmutzung der Flüße und Kanäle! Hunderte E-Scooter landen in deutschen Flüßen und Kanälen. Offenbar werden bei den Fahrzeugen die Akku-Ummantelungen undicht und dann treten Chemikalien aus den Akkus aus. Meinst werden diese, aus Kostengründen, aber erst garnicht geborgen!

Herstellung der Akkus nicht Menschen- und Umweltgerecht! Größtenteils handelt es sich bei den Akkus in E-Scootern um Lithium-Ionen-Akkus. Akkus dieser Art können Kobalt, Nickel, Kupfer, Aluminium und andere teilweise kritische Rohstoffe enthalten, deren Abbau häufig mit Belastungen für die menschliche Gesundheit und die Umwelt einhergeht. Der Abbau von Kobalt in Afrika und Lithium in Südamerika erfolgt nicht immer umwelt- und menschengerecht.

Hohe Umfallgefahr! Da die E-Scooter eine Geschwindigkeit bis 20 km/h erreichen können und der Benutzer*in nicht im Besitz eines Führerscheins sein muss und auch keinen Helm tragen müssen, ist es sowohl für den Fahrer als auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer*innen lebensgefährlich. Die E-Scooter Benutzer fahren meist auf Bürgersteigen und selten auf Radwegen oder Straße.

Prekäres Arbeitsverhältnis beim Aufladen der E-Scooter. Juicer (Lime) verdienen für das Abholen, Laden und Ausliefern eines E-Scooters etwa 4,50 Euro pro Stück. Anfallende Fahrtkosten, Strom, Mehrwertsteuer und etwaige Versicherungen – wie zum Beispiel eine für gewerbliche Immobilien und Brandschutz - muss der Juicer selbst zahlen. Ein Berliner, der für einige Wochen als Juicer aktiv war, sagte auf CHIP-Anfrage, dass ihm am Ende von den 4,50 Euro noch 2,80 Euro geblieben sind. Er hat mittlerweile mit dem "Juicen" aufgehört.

Die anderen Leihanbieter von E-Scootern setzen hingegen auf andere Methoden, um ihre Flotten zu organisieren. Das Berliner Start-up Tier stellt sogenannte Ranger an. Das sind Minijobber auf Basis von 450 Euro oder auch Vollzeitangestellte, die das gleiche Aufgabenprofil haben wie Juicer. Tier beauftragt derzeit aber hauptsächlich einen großen Logistik-Dienstleister, der ebenfalls nur mit Angestellten arbeitet.

Circ setzt sogenannte "Fleet Supporter" ein. Das sind Mitarbeiter, deren Gehalt nach Auskunft des Anbieters über dem Mindestlohn liegt und die auch entsprechend versichert sind. Rund um die Uhr sind je nach Größer der Flotte und Stadt 15 bis 50 Mitarbeiter rund um die Uhr im Einsatz.

Voi nennt sein Flottenpersonal Hunter. Der schwedische Anbieter stellt die Arbeitskräfte fest an, entlohnt sie auf Stundenbasis mit einem Satz über dem Mindestlohn. Hauptsächlich lagert Voi das Flottenmanagement aber auf "erfahrene Logistikunternehmen" aus und "Partner, die Elektroautos nutzen", sagt Claus Unterkircher, Deutschland-Chef bei Voi.

Bird ist erst vor Kurzem auch in Berlin mit zunächst 100 E-Scootern an den Start gegangen. Eine "sukzessive Erhöhung" der Anzahl sei bereits im Gange, heißt es von der Pressestelle, aber man richte sich nach der konkreten Nachfrage der Städte.

Aus all diesen Gründen muss das Vermieten von E-Scootern (E-Tretrollern) SOFORT verboten werden.

Quellen:

www.zeit.de/mobilitaet/2021-06/e-scooter-staedte-strassenverkehr-gefahr-unfall-nachhaltigkeit-verleih?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com

de.statista.com/statistik/daten/studie/1031136/umfrage/anzahl-der-e-scooter-in-deutschland-nach-ausgewaehlten-staedten/ 

www.spiegel.de/auto/koeln-ueber-500-e-scooter-liegen-auf-dem-grund-des-rheins-a-f0b8ef0d-5cc9-435f-a024-6635fddbc985

www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/sind-e-scooter-umweltfreundlich

www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/wie-lang-ist-die-lebensdauer-der-e-scooter

www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/wie-umweltfreundlich-sind-die-akkus-der-e-scooter

www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/elektrofahrzeuge/e-scooter/

www.chip.de/news/Schnelles-Geld-und-hohe-Risiken-Wer-die-E-Scooter-auflaedt-und-was-in-den-Juicer-Vertraegen-steht_173712964.html


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 14 (14 in Deutschland)


Änderungen an der Petition

17.06.2021 13:59 Uhr

Die E-Scooter vermietung wird deutschlandweit verboten und damit werden die Straßen, Radwege und Gehwege nicht nur sicherer sondern auch sauberer. Auch die Kanäle und Flüße Deutschland werden es danken. UND es wird wesentlich weniger Elektroschrott produziert!


Neuer Titel: Abschaffung Von Elektrischen Tretrollern (E-Scooter)
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 9 (9 in Deutschland)


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