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  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Stand der Dinge

    28-03-17 08:04 Uhr

    Stand der Dinge am 27.03.2017

    Lieber Unterzeichner der Petition „Erhalt der Geburtshilfe im Krankenhaus Radolfzell“,

    ich möchte mich für die rege Beteiligung bedanke und kurz berichten, wie die Dinge gelaufen sind.
    Nach der Übergabe der Unterschriften im Kreistag fand eine Kreistagssitzung statt. Der Kreistag - und somit der Kreis - hat es abgelehnt, als Besteller für die Radolfzeller Geburtshilfe aufzutreten. Diese Aufgabe wurde der Stadt Radolfzell übertragen, wobei zu diesem Zeitpunkt schon klar war, dass dieses Vorgehen rechtlich nicht abgesichert ist.
    Die Stadt Radolfzell hat sich um eine Rechtssicherheit bemüht. Allerdings hat sich dieser Prozess lange hin gezogen. Die Ärzte mussten ab Februar die immens hohen Versicherungssummen aus eigener Tasche zahlen. Weiterhin arbeiteten sie in der Unsicherheit, dass nicht absehbar war, wie die rechtliche Prüfung ausfallen wird. Unter diesen Umständen war es ihnen nicht möglich, einen neuen Kollegen als Ersatz für den ausscheidenden Dr. Stubenrauch zu gewinnen. Aus diesem Grund konnte die Geburtshilfe in Radolfzell nicht weiter betrieben werden und schließt zum 1.4.2017 ihre Türen.
    Ich habe zu diesem Thema einen Leserbrief geschrieben, den ich hier in Auszügen noch einmal anhänge.

    "Jetzt ist es soweit: Das System hat den guten Willen der Ärzte niedergerungen.
    Über Monate zieht sich nun die Frage um den Erhalt der Geburtsstation in Radolfzell hin. Wenn man zwischen den Zeilen liest, ist klar, dass dem Gesundheitsverbund und dem Kreistag nicht daran gelegen ist, die Geburtshilfe in Radolfzell zu erhalten. Dass dies so ist, ist eine Schande ... unter den Aspekten der Nahversorgung, der Dezentralisierung und auch der Umsetzung von „Wählermeinungen“, wobei ich an die über 10000 Unterschriften erinnern möchte.
    Dass der Gesundheitsverbund und alle an der Entscheidung GEGEN die Geburtshilfe beteiligten ihre Meinung nicht von vorneherein deutlich machten, empfinde ich als grobe Täuschung der Bevölkerung, der Ärzte und aller Betroffenen. Vage Versprechungen und Zusagen, die über Monate hinweg immer wieder geprüft und noch mal beleuchtet werden müssen, um dann schlussendlich so viel Zeit zu verplempern, dass die Ärzte nicht mehr können und aufgeben müssen, ist verlogen und unanständig. Und nun den Ärzten den schwarzen Peter zuzuschieben, ist absolut schändlich ....
    Der Gesundheitsverbund und auch der Kreistag waren dem Erhalt von Vorneherein negativ eingestellt... Wäre die ablehnende Haltung einmal klar formuliert worden, dann hätte jedermann gewusst, woran er ist. Man hätte sich geärgert und seine Meinung kundgetan – wäre aber zumindest ehrlich behandelt worden.
    ... Und darunter leiden die werdenden Mütter mit ihren Familien sowie das Klinikpersonal, die Hebammen und die Ärzte... "

    Am Samstag dem 1.4. findet um 15 Uhr auf dem Marktplatz in Radolfzell eine Demo zu dem Thema:
    „Für eine bundesweite, flächendeckende Versorgung in der Geburtshilfe – sicher durch kurze Wege“ statt.
    Wir wollen uns so von der Radolfzeller Geburtshilfe verabschieden und gleichzeitig auf das bundesweite Problem aufmerksam machen.
    Teilnehmer sich sehr herzlich eingeladen.
    (Wir wollen für alle potentiellen Radolfzeller Kinder der nächsten 5 Jahre ein Schiffchen für eine sichere Geburt fahren lassen (Papierschiffchen) und hoffen auf eine rege Beteiligung.)
    Unser Ziel ist es, mindestens 2500 Papierschiffchen zusammenzubekommen - eins für jedes Kind, das in den nächsten 5 Jahren in Radolfzell hätte geboren werden sollen. Wir lassen sie auf unserer symbolischen „Wasserstraße“ für eine sichere Geburt fahren und hoffen auf eine rege Beteiligung.

  • Änderungen an der Petition

    16-12-16 08:03 Uhr

    Information: am Montag, dem 19.12. findet eine Demonstration vor dem Landratsamt statt, die die Kreistagsmitglieder noch einmal intensiv auf unser Anliegen hinweisen soll.
    13.30 Uhr am Benedektinerplatz 1 in Konstanz


    Neue Begründung: Mit unseren Unterschriften erinnern wir an das Versprechen, mit dem Gesundheitsverbund auch in Zukunft eine wohnortnahe medizinische Grundversorgung an allen Krankenhausstandorten sicher zu stellen. Diese ist in Radolfzell gefährdet, sollte die geburtshilfliche Station geschlossen werden! Darüber hinaus wird kreisweit die Situation der geburtshilflichen Versorgen dramatisch verschärft, sollten die ohnehin überlasteten Stationen in Konstanz und Singen zusätzlich die über 500 Geburten im Jahr auffangen müssen.
    Erhalten Sie die Geburtshilfe in Radolfzell und sichern damit:
    1. Die sichere geburtshilfliche Versorgen im ganzen Landkreis und
    2. Den Krankenhausstandort Radolfzell!
    Hintergrundinformationen
    In der betreuenden gynäkologischen Praxis, die im Krankenhaus Radolfzell angesiedelt ist, ging eine Ärztin in Ruhestand. Für die nachfolgende neue Ärztin musste ein neuer Vertrag für die Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Die neuen Konditionen wurden auf alle 3 Belegärzte der Praxis angewandt, wodurch die Summe der Versicherungskosten auf (im besten Fall) das dreifache steigt. Diese Summe ist durch die Praxis nicht zu erwirtschaften.
    Um den Erhalt der Geburtsstation zu gewährleisten wurden verschiedene mögliche Modelle rechtlich geprüft. Ein Modell wäre, die Ärzte fest anzustellen, was der Klinikverbund aber ablehnt. Die einzige Möglichkeit ist ein Honorar-Belegarztmodell. Da der Klinikverbund keine Mehrkosten übernehmen will, müssten sich die Stiftung der Stadt, die Ärzte und der Kreis die Kosten teilen. Aus rechtlichen Gründen darf die Stiftung im Jahr nur ca. 160.000€ bezahlen, die Ärzte können aus wirtschaftlichen Gründen nur einen bestimmten Betrag übernehmen, den Rest müsste der Kreis stemmen, darüber entscheiden die Mitglieder des Kreistages am 19.12.
    Information: am Montag, dem 19.12. findet eine Demonstration vor dem Landratsamt statt, die die Kreistagsmitglieder noch einmal intensiv auf unser Anliegen hinweisen soll.
    13.30 Uhr am Benedektinerplatz 1 in Konstanz
    Über ein zahlreiches Kommen freuen wir uns sehr!


  • Jetzt ist das Parlament gefragt

    15-12-16 06:00 Uhr


    openPetition hat heute von den gewählten Vertretern von Kreistag Landkreis Konstanz eine persönliche Stellungnahme eingefordert, weil die Petition das Quorum von 2.500 Unterschriften aus Landkreis Konstanz erreicht hat.



    Damit verstärken wir die Wirksamkeit der Petition, stoßen die öffentliche Debatte an und sorgen für mehr Transparenz.



    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:

    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/erhalt-der-geburtshilfe-im-krankenhaus-radolfzell



    Was können Sie tun?


    • Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.

    • Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.


  • Änderungen an der Petition

    01-12-16 13:08 Uhr

    Info


    Neue Begründung: Mit unseren Unterschriften erinnern wir an das Versprechen, mit dem Gesundheitsverbund auch in Zukunft eine wohnortnahe medizinische Grundversorgung an allen Krankenhausstandorten sicher zu stellen. Diese ist in Radolfzell gefährdet, sollte die geburtshilfliche Station geschlossen werden! Darüber hinaus wird kreisweit die Situation der geburtshilflichen Versorgen dramatisch verschärft, sollten die ohnehin überlasteten Stationen in Konstanz und Singen zusätzlich die über 500 Geburten im Jahr auffangen müssen.
    Erhalten Sie die Geburtshilfe in Radolfzell und sichern damit:
    1. Die sichere geburtshilfliche Versorgen im ganzen Landkreis und
    2. Den Krankenhausstandort Radolfzell!
    Hintergrundinformationen
    In der betreuenden gynäkologischen Praxis, die im Krankenhaus Radolfzell angesiedelt ist, ging eine Ärztin in Ruhestand. Für die nachfolgende neue Ärztin musste ein neuer Vertrag für die Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Die neuen Konditionen wurden auf alle 3 Belegärzte der Praxis angewandt, wodurch die Summe der Versicherungskosten auf (im besten Fall) das dreifache steigt. Diese Summe ist durch die Praxis nicht zu erwirtschaften.
    Um den Erhalt der Geburtsstation zu gewährleisten wurden verschiedene mögliche Modelle rechtlich geprüft. Ein Modell wäre, die Ärzte fest anzustellen, was der Klinikverbund aber ablehnt. Die einzige Möglichkeit ist ein Honorar-Belegarztmodell. Da der Klinikverbund keine Mehrkosten übernehmen will, müssten sich die Stiftung der Stadt, die Ärzte und der Kreis die Kosten teilen. Aus rechtlichen Gründen darf die Stiftung im Jahr nur ca. 160.000€ bezahlen, die Ärzte können aus wirtschaftlichen Gründen nur einen bestimmten Betrag übernehmen, den Rest müsste der Kreis stemmen, darüber entscheiden die Mitglieder des Kreistages am 19.12.
    Die Grünen im Kreistag haben eine transparente Darstellung der Zahlen durch den Verbund gefordert, die es bisher nicht gibt.


  • Änderungen an der Petition

    01-12-16 09:56 Uhr

    weitere Hintergrundinformationen


    Neuer Petitionstext: Die Geburtshilfe im Krankenhaus Radolfzell soll wegen der deutlich gesteigerten Haftpflichtbeiträge geschlossen werden, obwohl hier jährlich ca. 500 Kinder geboren werden.
    Dies möchten wir auch mit Hilfe dieser Petition anmahnen und einen Weg finden, dies zu verhindern.
    Weitere Hintergrundinformationen finden sich in der Begründung.


    Neue Begründung: Mit unseren Unterschriften erinnern wir an das Versprechen, mit dem Gesundheitsverbund auch in Zukunft eine wohnortnahe medizinische Grundversorgung an allen Krankenhausstandorten sicher zu stellen. Diese ist in Radolfzell gefährdet, sollte die geburtshilfliche Station geschlossen werden! Darüber hinaus wird kreisweit die Situation der geburtshilflichen Versorgen dramatisch verschärft, sollten die ohnehin überlasteten Stationen in Konstanz und Singen zusätzlich die über 500 Geburten im Jahr auffangen müssen.
    Erhalten Sie die Geburtshilfe in Radolfzell und sichern damit:
    1. Die sichere geburtshilfliche Versorgen im ganzen Landkreis und
    2. Den Krankenhausstandort Radolfzell!
    Hintergrundinformationen
    In der betreuenden gynäkologischen Praxis, die im Krankenhaus Radolfzell angesiedelt ist, ging eine Ärztin in Ruhestand. Für die nachfolgende neue Ärztin musste ein neuer Vertrag für die Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Die neuen Konditionen wurden auf alle 3 Belegärzte der Praxis angewandt, wodurch die Summe der Versicherungskosten auf (im besten Fall) das dreifache steigt. Diese Summe ist durch die Praxis nicht zu erwirtschaften.
    Um den Erhalt der Geburtsstation zu gewährleisten wurden verschiedene mögliche Modelle rechtlich geprüft. Ein Modell wäre, die Ärzte fest anzustellen, was der Klinikverbund aber ablehnt. Die einzige Möglichkeit ist ein Honorar-Belegarztmodell. Da der Klinikverbund keine Mehrkosten übernehmen will, müssten sich die Stiftung der Stadt, die Ärzte und der Kreis die Kosten teilen. Aus rechtlichen Gründen darf die Stiftung im Jahr nur ca. 160.000€ bezahlen, die Ärzte können aus wirtschaftlichen Gründen nur einen bestimmten Betrag übernehmen, den Rest müsste der Kreis stemmen, darüber entscheiden die Mitglieder des Kreistages am 19.12.
    Die Grünen im Kreistag haben eine transparente Darstellung der Zahlen durch den Verbund gefordert, die es bisher nicht gibt.