Petition in Zeichnung

26.07.2013 21:54 Uhr

Liebe Unterstützer des Studienhaus Iseler,
ich möchte mich bei Ihnen recht herzlich für Ihre Unterstützung der Petition zum Erhalt des Studienhaus Iseler bedanken. Wir konnten in wenigen Wochen über 2100 Unterzeichner finden. Vielen Dank für Ihre Stimme.
Mittlerweile haben namhafte Zeitungen von unserem Anliegen berichtet. Die Süddeutsche Zeitung, die Stuttgarter Zeitung, der Reutlinger General-Anzeiger und das Tübinger Tagblatt zeigten ihr Interesse an dieser Thematik.
Am 3.7.2013 konnten wir die 2000 Stimmen in einer Mappe dem Rektorat vorlegen. Der Tübinger Presseclub veranstaltete an diesem Tag eine Pressekonferenz.
Das Wissen um die Unterstützung ist nun bei der Universitätsverwaltung bekannt und es laufen verschiedene Prüfungen.
Wir Unterzeichner treten geschlossen für einen Erhalt dieses Studienhauses ein und möchten uns aktiv an seiner Zukunft beteiligen.
Falls es von Ihrer Seite die Möglichkeit gibt, das Haus aktiv zu Unterstützen, so würden wir uns freuen, wenn Sie sich an der Planung eines neuen Nutzungskonzeptes beteiligen würden.
Diese Beteiligung kann die Mitarbeit bei der Erarbeitung eines zukunftsfähigen Nutzungsplans sein. Auch Zusagen für künftige Kooperationen, Seminaren, Tagungen, Exkursionen oder Projekten sind für diesen Prozess äußerst hilfreich. Dabei denke ich sowohl an Projekte der hier ansässigen Unterzeichner, als auch an Kooperationen mit anderen Universitäten und Einrichtungen.
Wir würden uns daher freuen, wenn Sie sich aktiv an der Zukunft dieses Hauses beteiligen würden. Senden Sie uns Ihren Vorschlag an die e-Mailadresse:
iselerpetition(at)web.de
Für weitere Anfragen stehe ich Ihnen als Initiator der Petition unter Philipp_Unterweger(at)web.de gerne zur Verfügung.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung

Philipp Unterweger

Die Zukunft des Studienhauses

23.07.2013 11:29 Uhr

Liebe Unterstützer des Studienhaus Iseler,
ich möchte mich bei Ihnen recht herzlich für Ihre Unterstützung der Petition zum Erhalt des Studienhaus Iseler bedanken. Wir konnten in wenigen Wochen über 2100 Unterzeichner finden. Vielen Dank für Ihre Stimme.
Mittlerweile haben namhafte Zeitungen von unserem Anliegen berichtet. Die Süddeutsche Zeitung, die Stuttgarter Zeitung, der Reutlinger General-Anzeiger und das Tübinger Tagblatt zeigten ihr Interesse an dieser Thematik.
Am 3.7.2013 konnten wir die 2000 Stimmen in einer Mappe dem Rektorat vorlegen. Der Tübinger Presseclub veranstaltete an diesem Tag eine Pressekonferenz.
Das Wissen um die Unterstützung ist nun bei der Universitätsverwaltung bekannt und es laufen verschiedene Prüfungen.
Wir Unterzeichner treten geschlossen für einen Erhalt dieses Studienhauses ein und möchten uns aktiv an seiner Zukunft beteiligen.
Falls es von Ihrer Seite die Möglichkeit gibt, das Haus aktiv zu Unterstützen, so würden wir uns freuen, wenn Sie sich an der Planung eines neuen Nutzungskonzeptes beteiligen würden.
Diese Beteiligung kann die Mitarbeit bei der Erarbeitung eines zukunftsfähigen Nutzungsplans sein. Auch Zusagen für künftige Kooperationen, Seminaren, Tagungen, Exkursionen oder Projekten sind für diesen Prozess äußerst hilfreich. Dabei denke ich sowohl an Projekte der hier ansässigen Unterzeichner, als auch an Kooperationen mit anderen Universitäten und Einrichtungen.
Wir würden uns daher freuen, wenn Sie sich aktiv an der Zukunft dieses Hauses beteiligen würden. Senden Sie uns Ihren Vorschlag an die e-Mailadresse:
iselerpetition@web.de
Für weitere Anfragen stehe ich Ihnen als Initiator der Petition unter Philipp_Unterweger@web.de gerne zur Verfügung.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung

Philipp Unterweger

Prof. Dr. Barbara Neuffer, Uni Osnabrück

01.07.2013 12:00 Uhr

Zweimal konnte ich auf Tagungen das schoene Studienhaus nutzen. Das ist so eine tolle Moeglichkeit. Es waere zu bedauerlich und sehr kurzsichtig, wenn das aufgegeben wuerde. Ich hoffe es wird gelingen, das Studienhaus zu halten. Gerne wuerde ich versuchen es fuer Exkursionen mit Studierenden zu reservieren.

Prof. Dr. Susanne S. Renner, Lehrstuhl Systematische Botanik und Mykologie, Ludwig-Maximilians-Universität München

13.06.2013 17:55 Uhr

"Die Bedeutung von Exkursionen für die Ausbildung von Studenten der life sciences ist durch Untersuchungen zum nachhaltigen Lernen vielfach erwiesen. Deshalb wäre der Erhalt des Berghauses Iseler für die Lehre keinesfalls nur ein netter Luxus, sondern die Fortsetzung einer vernünftigen Investition."

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Prof. Dr. Susanne S. Renner
Lehrstuhl Systematische Botanik und Mykologie, Ludwig-Maximilians-Universität München
Direktor, Botanische Staatssammlung München (M) und Universitätsherbarium (MSB), see www.bsm.mwn.de/
Direktor, Botanischer Garten München, see www.botmuc.de
Research: www.umsl.edu/~renners/

Prof. Eiji Nagasawa: Tottori, Mycological Institute, Japan

10.06.2013 18:55 Uhr

“The place seems to be very useful to various people of the University of Tuebingen as the base of studies, training of students, etc. If it is sold, the University would loose a big property, in future more than the price for selling it at present.”

Prof. Dr. E. Horak: vormals Herbarium ZT, Geobotanisches Institut, ETH Zürich, Schweiz"

10.06.2013 18:55 Uhr

Die Absicht bzw. die Entscheidung der Universität Tübingen, das Studienhaus in den Bayrischen Alpen zu verkaufen, lässt jeden verantwortungsvollen Weitblick der Administration vermissen.

Im Rahmen meiner jahrzehntelangen Tätigkeit an der ETH Zürich (Biosystematik und Oekologie der Pilze) hat sich signifikant gezeigt, dass Unterricht und Praktika im Feld unverzichtbar sind und von den StudentInnen der Biologie (im weitesten Sinn) aller Jahrgänge hoch geschätzt waren. Mit meiner aktiven Unterstützung haben wir (oft ein Kollektiv mit bis zu 5 Fachkollegen, auch unterstützt durch eingeladene Dozenten aus dem Ausland) je eine integrierte Studienwoche für Biosystmatik (obligatorisch allgemein) UND Mykologie (obligatorisch für Studenten mit Schwerpunkt in diesem Fach) auf improvisierten Feldstationen in Graubünden durchgeführt. In diesem Zusammenhang haben wir immer wieder bedauert, vor allem aus logistischen Gründen (Inventar für mikroskopische Ausrüstung, stationäre Bibliothek, Werkzeuge, Arbeitsräume), dass die ETH nicht bereit war, eine permanente Unterkunft zu kaufen und zu betreiben, die letztendlich von StudentInnen auch als permanenter Standort für Diplomarbeiten und Dissertationen zur Biologie der Alpen adäquat ausgelastet gewesen wäre.

In dieser Hinsicht habe ich meine Kollegen in Tübingen bez. der optimalen Lage und Nutzung des Berghauses Iseler immer beneidet. Umso unverständlicher ist es für mich, dass im Jahr 2013 eine Universität wie Tübingen diese für Umweltwissenschaften in weitesten Sinn bedeutsame und einmalige Institution veräussern will. Noch dazu (und darin ist sich die Fachwelt einig !), dass an dieser Universität hochqualifizierte Forschung in Mykologie und Bio-Wissenschaften mit Erfolg betrieben und an die jüngere Generation weitervermittelt wurde. Diesbezüglich hat das Berghaus Iseler sicher eine umweltwissenschaftlich und sozialverantwortungsvoll bedeutende Rolle bei der kompetenten Ausbildung der StudentInnen gespielt.

In diesem Zusammenhang weise ich auch darauf hin, dass an den beiden amerikanischen Universitäten (Knoxville, Blacksburgh) an denen ich als Gast-Professor mehrmals tätig war, jeweils Kurse und Vorlesungen in fest eingerichteten Feldstationen abgehalten wurden. Auch die Universität Innsbruck hat seit Jahren eine Forschungsbasis in Obergurgl (Tirol), die mit Erfolg für die Erforschung der Oekologie, Biologie und Geologie in den Alpen ganzjährig offen steht, und zwar nicht nur für StudentInnen, sondern auch für Spezialkurse oder Symposia zur Verfügung steht.

Zusammenfassend: ich untetstütze vollumfänglich den Protest gegen den Verkauf des Berghauses Iseler. Es ist zu wünschen, dass sich die Leitung der Universität Tübingen durch ein Gremium von Fachleuten objektiv zwecks wissenschaftlicher Evaluation zum Nutzen der StudentInnen der Universität Tübingen beraten lässt, bevor ein unüberlegter und fatal kurzsichtiger Entscheid mit gravierenden Nachteilen bez. Unterricht und Forschung gefällt wird.