Region: Offenburg
Environment

Erhalt des Offenburger Flugfeldes in seiner gesamten Größe.

Petition is directed to
Stadt Offenburg, Gemeinderat
4,606 supporters 1,773 in Offenburg

Collection finished

4,606 supporters 1,773 in Offenburg

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  1. Launched June 2023
  2. Collection finished
  3. Submission on the 08 May 2024
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

05/10/2024, 12:28

Mit der Übergabe von Petitionsunterschriften an OB Marco Steffens haben die Bürgerinitiative Pro Flugplatz und die Fliegergruppe Offenburg ihrem Wunsch auf Erhalt des Flugplatzes Nachdruck verliehen.

4606 gesammelte Unterschriften übergaben die Bürgerinitiative "Pro Flugplatz Offenburg" (Proflog) und die Fliegergruppe Offenburg am Mittwoch vor dem Rathaus an Oberbürgermeister Marco Steffens. Die BI kämpft damit für den Erhalt des gesamten Offenburger Flugplatzes. Zudem setzen sich die 240 Mitglieder gegen den Bau des Autobahnzubringers und des geplanten Gewerbegebiets ein und machen sich für den Erhalt der ökologisch wertvollen Landschaft stark.
Aktiver Flugplatz

Seit dem Jahr 2000 habe die BI Proflog Unterschriften gesammelt, um den Offenburger Flugplatz zu retten, berichtete Rolf Leonhardt, Gründer der BI. "Damals erzielten wir 7000 Unterschriften." Nun sei es wieder an der Zeit gewesen, den Zuspruch der Bürger zu erhalten, um gegen den Bau des geplanten Gewerbegebiets zu protestieren, sagte Leonhardt.

Für die Mitglieder der Fliegergruppe ist der Erhalt des Flugplatzes besonders wichtig. Mit rund 180 aktiven Hobby-Piloten steuern sie täglich den Flugplatz mit rund 40 Flugzeugen an. "Der Flugplatz ist aktiver denn je", sagte Gerhard van Ackeren, Mitglied der Fliegergruppe.

Zudem sei seit Jahren von der Stadt blockiert worden, Gewerbe auf dem Flugplatz anzusiedeln, was van Ackeren ärgert: "Jahrelang konnte sich kein Gewerbe dort aufbauen, und nun soll ein Gewerbegebiet gebaut werden – das widerspricht sich doch."

Oberbürgermeister Marco Steffens steht auf der anderen Seite. Ein Bau eines neuen Gewerbegebiets fördert laut ihm nicht nur die wirtschaftlichen Stärke der Stadt, sondern schafft auch Arbeitsplätze für Menschen, die in Offenburg leben. Doch es müsse auch berücksichtigt werden, dass die Flächen in Offenburg für größere Gewerbeprojekte begrenzt sind.
Aufgaben gerecht werden

Die Pluspunkte, die die Stadt mit dem Bau eines Gewerbegebiets erreichen könne, seien in Relation zu ein paar "Hobby-Fliegern" für Steffens größer. "Die Gesellschaft ändert sich, es ist nichts mehr so wie vor 30 Jahren", erklärte Steffens. Einen Flugplatz in Offenburg zu erhalten sei heutzutage unwirtschaftlich, wenn rund zehn Kilometer weiter eine 3000 Meter lange Landebahn in Lahr zur Verfügung steht. "Ich muss meinen Aufgaben gerecht werden", dazu gehöre auch, der Stadt eine bestmögliche Gewerbestruktur anzubieten, betonte das Offenburger Stadtoberhaupt.

Nichtsdestotrotz kämpfen BI und Fliegergruppe weiter. Mit den ergatterten Unterschriften erhoffen sich die Mitglieder nun mehr Aufmerksamkeit für ihr Anliegen. "Es wäre gut, wenn wir damit stärker werden können", sagte Leonhardt.



05/09/2024, 07:53

Die Übergabe der 4606 Unterschriften für den Erhalt des Offenburger Flugplatzes, fand pünktlich zum vereinbarten Termin statt. Die Initiative vertreten durch Herrn Rolf Leonhardt, Daniel Zimmermann, Altstadtrat Klaus Binkert, Herrn Bäuerle Arbeitskreis Südzubringer und Frau Herta Monika Patti, sowie die Mitglieder der Fliegergruppe Offenburg Herrn Patsch VS-FGO, Michael Joachim und Gerhard v. Ackeren übergaben nach kurzer Einführung die Handgeschriebenen , sowie die Online Unterschriften Herrn Oberbürgermeister Marco Steffens. Die Pressevertreter der BO Mittelbaden und Bad. Zeitung , protokollierten die ganze Übergabe. In einem etwas ausgedehnten Statement bekundete OB Steffens, daß es keine Alternative zum Erhalt des Offenburger Flugplatzes gibt. Ein Privatflugplatz für etwa 200 Sportflieger sei in keiner Weise vertretbar, da ein geplanter Gewerbepark vorangiges Ziel, Erhaltung von Arbeitsplätzen und Stärkung der Wirtschaft in Offenburg sei.


05/06/2024, 15:43

am 08.05.2024, 15.30 Uhr Rathaus Offenburg mit den Vetretern der Stadt, der BI Pro Flugplatz Offenburg und einige Mitglieder der Fliegergruppe Offenburg


04/21/2024, 13:27

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Steffens,

Die Fliegergruppe Offenburg hatte zusammen mit der BI Pro Flugplatz eine Unterschriftenaktion über das Portal ‚openpetition.de‘ zum
Erhalt des Flugplatzes Offenburg durchgeführt.

Zusammen mit der BI möchten wir Ihnen die Unterschriften öffentlich übergeben und bitten um einen Termin hierfür.

Freundliche Grüße von
Herbert Patsch
Fliegergruppe Offenburg e.V.
1. Vorsitzender und Rolf Leonhardt Gründer der BI Pro Flugplatz Offenburg


03/29/2024, 11:05

Durch Auflagen der Stadt Offenburg ist der Flugplatz im Jahr 1996 vom Verkehrslandeplatz zum Sonderlandeplatz zurück gestuft worden.
Ursache waren die hohen Kosten für Personal und Pflege eines Flugplatzese mit Betriebspflicht
und das nachlassende Interesse offenburger Firmen an Privatjets, die bis dahin hier stationiert waren.
Die Fliegergruppe konnte den Flugplatz als Sonderlandeplatz ohne Betriebspflicht und nur zur Nutzung durch Mitglieder der Fliegeruppe weiter nutzen.
Personal und Pflege war nun Aufgabe der Fliegergruppe.
So sah die Planung des Gewerbegebiets der Stadt Offenburg im Jahr 2000 aus:
Durch das geplante Gewerbegebiet wird ein wesentlicher Teil dieser weichen Standortvorteile zerstört.
Wenn der Mammon winkt, sind diese Werte schnell vergessen.Hinweise zum Kompensationserfordernis nachteiliger Auswirkungen:
Nachteilige Auswirkungen ergeben sich hauptsächlich für das Grundwasser und die Freiraumstruktur inklusive
des Luftaustausches und der Erholungsvorsorge.
Umsetzung bzw. Stärkung des Erholungsflächenkonzeptes im Grüngürtel, attraktive Wegeverbindungen für die
Erholungsnutzung ausbilden und erhalten.

Zusammenfassende Beurteilung der Verträglichkeit:
Die Umsetzung der Planung ist mit erheblichen Beeinträchtigungen der Umweltbelange behaftet.

Empfehlung:
Von einer Umsetzung der Fläche wird abgeraten. Wird die Fläche nach Umsetzung der anderen möglichen
Standorte in und um Offenburg dennoch benötigt sind die oben genannten Hinweise unbedingt zu beachten.In der Gemeinderatssitzung vom 30.02.23 wurde von einer von der Stadt beauftragten Firma behauptet, dass sich Klimaveränderungen durch die Bebauung des Flugplatzes nicht auf die benachbarten Siedlungen auswirke, nur der Kaltluftsee am Flugplatz sei betroffen und damit lediglich die JVA. Wer schon mal an einem Sommerabend in der Gegend gegrillt hat, weiß, woher der Wind weht. Die Statistik der Wetterstation der Fachhochschule, 700 m vom Flugplatz entfernt, beweist die Existenz des "Kinzigtälers", einen kühlen "katabatischen Fallwind", der am Abend nach einem warmen Sommetag aus dem Kinzigtal ins Rheintal strömt. "Orographische Gegebenhieten" führen am engen Talausgang zunächst zu einer Beschleunigung am Hohen Horn und Ortenberger Schloß und danach im Rheintal zu einer Beruhigung und der Bildung von Kaltluftseen. Diese Verhältnisse sind an manchen Tagen anhand unterschiedlicher Nebelbildung in Kinzig- und Rheintal gut zu sehen.
Die Offenburer Segelflieger kennen und nutzen diese Winderscheinungen seit vielen Jahren.
Da dieser Wind wegen seiner Kühle nur bodennah strömt, wird er von gröberen Wettermodellen nicht erfasst.
Verlässt sich ein fremder Gutachter auf überregionale Wettermodelle, kann er diese Strömung nicht erkennen.Auf dem Flughafenplatzgelände ist eine artenreiche Wiesenvegetation, möglicherweise mit seltenen Insekten, zu erwarten. Im Rahmen der Umweltverträgöichkeitsstudie (!) werden die Biotoptypen genau erhoben und in ihrer Schutzwürdigkeit bewertet. Auch geschützte Insektenarten werden bei vorkommen von „Futterpflanzen“ für seltene Arten von fachkundigen Biologen erfasst."


02/24/2024, 16:31

Wir haben an der Petition nichts verändern, die Sammlung wurde um einen Monat verlängert,


Neues Zeichnungsende: 30.03.2024
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 4584 (1769 in Offenburg)


02/20/2024, 08:40

Zum Artikel „SPD legt Kandidaten fest“ (OT, 27. Januar): „Frischer Wind für Offenburg“ – sofort kam mir der traurige Anblick des Windsacks auf dem Flugplatz in den Sinn. Es ist kein Geheimnis, dass die SPD nicht für den Erhalt des Flugplatzes steht. Letztgenannte Ziele so bis in fünf Jahren. Ich wiederhole mich gern: Der Flugplatz ist ein Erbe über Generationen, ein Goldstück der Offenburger Infrastruktur. Man denke wenigstens an schnelle Hilfe aus der Luft im Katastrophenfall! Wie über viele Jahre beim OFV-Stadion wird zugeschaut, wie die Anlage vor sich hingammelt, bis legal gesagt werden kann, dass jegliche Erhaltung viel zu teuer wäre. Statt Schuldzinsen zu horten, gäbe es effektive Investitionen. Zur nächsten Gemeinderatswahl werde ich Kreuzchen auf den Stimmzetteln mit der Lupe und der Feinwaage vergeben.

Gerhard Heisch

Offenburg



01/26/2024, 13:02

Sehr geehrter Herr Dr. Roland Müller,
mit viel Interesse habe ich gestern Abend im Billetsches Schlösschen ihrem Vortrag zum Thema Offenburger Flugplatz zugehört. Über die Geschichte des Offenburger Flugplatzes bis zum heutigen Tag haben Sie uns unterhaltsam ins Programm eingeführt. Wie sollte sich dieser Flugplatz überhaupt entwickeln können, wenn die Stadt durch einen einjährigen Pacht Knebelvertrag die Fliegergruppe unterdrückt und deren Bemühungen Flug Affines Gewerbe ansiedeln zu wollen, unmöglich macht.  Es ist einfach nicht gewollt. Aber eben diese Gewerbesteuer, sowie Arbeitsplätze, ( eine Lackier-Werft mit 10-20 Arbeitsplätzen hat nach ihren Aussagen keinerlei Erfolg auf eine Ansiedlung wie Sie Anfang der Rede erwähnten,) sind wichtiger als die verkehrliche Infrastruktur eines kleinen Flugplatzes, was ich auch teilweise verstehen kann. Beides zusammen würde sich sehr wohl ergänzen. Sie erwähnten 2000 Starts und Landungen, im Pachtvertrag mit der Fliegergruppe gibt es keine Möglichkeit einen regulären Flugbetrieb zu ermöglichen. Im Gegenteil, alle Flüge müssen über Lahr abgewickelt werden. Zu lesen auf der Homepage, fliegergruppe-offenburg.de/flugplatz-offenburg/Nur bei besonderen Belangen (z.Bsp. wirtschaftlich / medizinisch) durch die Stadtverwaltung Offenburg:
Stadt Offenburg
Abteilung Wirtschaftsförderung/Liegenschaften
Hauptstr. 90
D-77652 Offenburg Frau Monika Birk,Telefon +49 (0) 781 82-2265Fax: +49 (0) 781 82-7573
monika.birk@offenburg.de
Immer wieder haben Sie von der Firma Grohe gesprochen, die eventuell und möglicherweise ihren Betrieb erweitern möchte. Außerdem haben Sie zum Ausdruck gebracht, dass die Fliegergruppe Offenburg einen einjährigen Pachtvertrag hat, der jederzeit seitens der Stadt fristgemäß kündbar ist. Somit gab es an diesem Abend für die Anwesenden leider nichts Neues und für mich keine Hoffnung zum Erhalt des Offenburger Flugplatzes.
Als Gründer der BI Pro Flugplatz Offenburg hätte ich erwartet, daß Sie dieses wichtige Zukunftsthema Gewerbepark mit einem Flugplatz, erneut in den Fraktionssitzungen zum Thema machen und meinen Vorschlag den ich schriftlich an alle Fraktionen geschickt habe ( Bürgerentscheid -Abstimmung durch eine Volksbefragung- Referendum ) den Räten, aber vor allen den Stadtplanern und OB Steffens mit allem Nachdruck vorschlagen. In der Offenburger und überregionaler Bürgerschaft wird durch deren Unterschriften dieser Flugplatz erhaltenswert eingestuft, das hatten wir in der Vergangenheit mit 7000 Unterschriften und der heutigen Petition mit bereits 4402 Unterschriften deutlich gemacht. Für den Gemeinderat ist es die einfachste Möglichkeit, einen Bürgerentscheid zu generieren, aber es muss auch ein Wille da sein. Und eben diesen Willen kann ich von keiner Fraktion erkennen.

mit freundlichen Grüßen
Rolf Leonhardt Bürgerinitiative Pro Flugplatz Offenburg seit 2003 


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