05.03.2026, 15:03
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
zunächst ein herzliches Dankeschön an jeden Einzelnen von euch! Mit 817 Stimmen haben wir ein starkes Zeichen für den Erhalt unseres Wäldchens und den Schutz unseres Wohnumfeldes in Budberg gesetzt.
Der Petitionsausschuss des Landtags NRW hat nun über unser Anliegen beraten. Leider wurde der Petition insgesamt nicht entsprochen.
Die wesentlichen Gründe der Ablehnung in Kürze:
Rechtliche Bindung: Das Bauvorhaben basiert auf einem Planfeststellungsbeschluss von 2022, der rechtlich bindend („bestandskräftig“) ist. Eine Änderung der Maststandorte oder des Trassenverlaufs ist laut Ministerium daher rechtlich nicht mehr möglich.
Geprüfte Alternativen: Laut Stellungnahme wurden Varianten (auch eine Umgehung des Waldes oder Teilverkabelung) geprüft, jedoch aufgrund technischer, wirtschaftlicher oder ökologischer Nachteile verworfen.
Erhalt des Wäldchens: Das Ministerium betont, dass nur die für Bau und Schutzstreifen notwendigen Flächen gerodet werden. Nach der Bauphase ist eine Rekultivierung und Neupflanzung vorgesehen, sodass eine Nutzung wie zuvor möglich sein soll.
Bürgerbeteiligung: Die Behörden sehen die gesetzlichen Anforderungen an die Information der Öffentlichkeit als erfüllt an.
Wie geht es weiter?
Auch wenn dem Begehren nicht entsprochen wurde, sichert der Ausschuss zu, dass Aspekte wie Kindersicherheit, Umweltschutz und Abstände zur Wohnbebauung im weiteren Vollzug des Vorhabens streng beachtet werden.
Wer die Details nachlesen möchte, findet die vollständige Antwort des Landtags sowie die Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums im Anhang dieser Mitteilung.
Nochmals danke für euren großartigen Einsatz!
Herzliche Grüße,
Klaus Rudloff & das Team der Bürgerinitiative