Faire Beiträge für alle – Stoppt die finanzielle Überforderung von Eltern in Esslingen!

Petition richtet sich an
Oberbürgermeister Matthias Klopfer

764 Unterschriften

Sammlung beendet

764 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Oktober 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 13.04.2026
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

08.01.2026, 17:40

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

jetzt wird es offen ausgesprochen.
Und genau deshalb macht es so wütend. Und so traurig.

Mehrere Oberbürgermeister aus unserer Region sagen inzwischen ganz unverblümt:
Die Kassen sind leer. Also müssen Standards runter. Auch in den Kitas.

Esslingens Oberbürgermeister spricht von einem angeblichen „Gold- und Platinrahmen“ in der frühkindlichen Bildung.
Übersetzt heißt das nichts anderes als:
👉 Zu viel Qualität.
👉 Zu viel Personal.
👉 Zu teuer.

Und währenddessen passiert Folgendes:
Der Bund beschließt Steuergeschenke.
Das Land beschließt neue Aufgaben.
Die Rechnung landet bei den Kommunen.
Und bezahlen sollen am Ende Familien. Oder die Kinder mit schlechteren Bedingungen.

Das ist kein Verwaltungsproblem mehr.
Das ist ein gesellschaftlicher Offenbarungseid.

Denn was hier zur Debatte steht, ist nicht irgendein Luxus.
Es geht um Betreuung, Bildung, Chancengleichheit, Vereinbarkeit, Gleichstellung.
Es geht um die Frage, wie viel unsere Kinder diesem Land wert sind.

Und was ist die Antwort?
👉 Nicht eine Reform der Kommunalfinanzen.
👉 Nicht ein fairer Ausgleich zwischen Bund, Land und Kommunen.
👉 Nicht weniger Bürokratie.

Sondern:
Weniger Personal. Weniger Qualität. Mehr Druck auf Eltern.

Gleichzeitig hören wir seit Jahren:
„Qualität kostet Geld.“
„Wer Qualität will, muss zahlen.“

Jetzt zeigt sich die Wahrheit:
Qualität ist offenbar verhandelbar.
Und genau das darf sie nicht sein.

Eine gute Kita ist kein Bonusprogramm.
Sie ist keine freiwillige Leistung.
Sie ist die Grundlage dafür, dass Eltern arbeiten können,
dass Frauen nicht wieder aus dem Beruf gedrängt werden,
dass Kinder fair starten, egal aus welchem Elternhaus.

Wenn wir jetzt akzeptieren, dass Standards abgesenkt werden,
dann verlieren wir mehr als Geld.
Dann verlieren wir Vertrauen.
Dann verlieren wir Zukunft.

Deshalb ist unser Engagement kein „Elternthema“.
Es ist ein Gerechtigkeitsthema.
Ein Wirtschaftsthema.
Ein Gesellschaftsthema.

Danke, dass ihr laut bleibt.
Danke, dass ihr nicht wegschaut.
Danke, dass ihr zeigt: Familien sind kein Sparposten. Kinder sind kein Kostenfaktor.

Wir machen weiter. Gemeinsam.

www.staatsanzeiger.de/nachrichten/politik-und-verwaltung/oberbuergermeister-kritisieren-steuergeschenke-des-bundes/


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