• Änderungen an der Petition

    at 09 May 2021 11:37

    Es war ein fehlerhafter Textabsatz enthalten.


    Neuer Petitionstext:

    Aktuell sind auch die Grundschulen seit Anfang Januar 2021 überwiegend geschlossen. Während der Schließzeiten findet an den Grundschulen im Gegensatz zu den Sekundarstufen kein Fernunterricht statt. Stattdessen lautet das Konzept seit Beginn der Pandemie "Lernen mit Material".

    Für Schüler ab der Sekundarstufe gibt es Fernunterricht. Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat dafür sogar Qualitätsstandards für den Fernunterricht mit Schreiben vom 14.09.2020 erlassen; siehe:

    km-bw.de/site/pbs-bw-km-root/get/documents_E-1983194601/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/KM-Homepage/Artikelseiten%20KP-KM/1_FAQ_Corona/Schreiben%20Min%20Schuljahr%2020_21/2020%2009%2014%20Anlage%20Qualit%C3%A4tsstandards%20Fernunterricht.pdf

    Darin heißt es u.a.:

    • Der Fernunterricht bildet den Präsenzunterricht möglichst nach Stundenplan ab. Alle Fächer der Stundentafel werden, soweit möglich, durch den Fernunterricht abgedeckt.
    • Die Schule legt den Beginn und das Ende des „Fernlerntages“ fest und teilt dies den Lernenden und Eltern (ggf. Ausbildungsbetrieben) mit.
    • Sieht der Stundenplan an einem Tag ein bestimmtes Fach für den Präsenzunterricht vor, so soll dies möglichst durch den Fernunterricht ebenso abgedeckt werden (z. B. Übermittlung der Arbeitsaufträge, Wochenplan).
    • Die Lehrkraft kommuniziert regelmäßig mit den Schülerinnen und Schülern.
    • Es erfolgt eine regelmäßige Aufgabenerteilung und Rückmeldungen zu den Schülerarbeiten durch die Lehrkräfte.
    • Die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer hat mindestens zu Beginn und am Ende der Unterrichtswoche einen fixen Kontakt mit der Klasse oder mit den einzelnen Schülerinnen und Schülern (z. B. über BigBlueButton, Telefon, E-Mail, Chat, Moodle), um sich auszutauschen, Fragen zu beantworten und die Lernenden zu informieren.
    • Die Lehrkräfte stellen in allen Fächern mindestens einmal in der Woche Arbeitsaufträge mit Vorgaben zum Bearbeitungszeitraum und zum Abgabetermin zur Verfügung. Dies erfolgt möglichst koordiniert über die Klassenlehrkraft an die Schülerinnen und Schüler.

    Für Grundschüler ist dieser Fernunterricht gar nicht vorgesehen. Ich zitiere aus einer Mail, die ich vom Schulamt Biberach erhalten habe:

    „So ist die Aussage der Kollegin durchaus korrekt, dass für die Grundschule im Gegensatz zur Sekundarstufe nicht Fernlernen, sondern das Lernen mit Materialien vorgegeben ist. Vorgabe ist, dass die Schulen Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern halten, alle Fächer abgebildet werden und die Schülerinnen und Schüler eine Rückmeldung zu ihren Arbeiten erhalten. Dies sind die Qualitätskriterien an welche sich alle Schulen halten müssen. Die konkrete Umsetzung muss dann die Schule vor Ort regeln.“ Das bedeutet, dass alles was darüber hinaus geht, abhängig ist von der Schule und vom Lehrer. Und so ist es auch an der Grundschule Achstetten. Der Grundschule Achstetten kann man da formalerweise keinen Vorwurf machen. Sie halten sich an die Vorschriften. Und es aber kann natürlich nicht sein, dass mangels Vorgaben, technischer Voraussetzungen, etc. an den Grundschulen, die einen Schüler Fernunterricht erhalten und andere nicht. Deshalb muss auch von Seiten des Kultusministeriums erst einmal Fernunterricht für die Grundschulen angeordnet werden. Und die Grundschulen müssen dafür ausgestattet werden. Und da diese Vorgaben fehlen, haben wir Eltern auch leider wenig Möglichkeiten, da entsprechendes Handeln einzufordern.

    Die Grundschulkinder und deren Eltern bekommen einen Wochenplan mit Aufgaben und Unterlagen für alle relevanten Fächer. Diese sind abzuarbeiten. Die Kinder haben kaum bis gar keinen Kontakt zu ihren LuL.

    Neben Arbeitsblättern und dem Lernen mit Lehrbüchern und Arbeitsheften werden Lernvideos und andere Online-Angebote herangezogen. D. h. es sind Checker Chan, Checker Tobi oder Mickey, der Hamster, um nur einige Beispiele zu nennen, die den Kindern den (neuen) Stoff vermitteln. Eine Unterrichtung durch Lehrer*in findet in der Regel nicht statt. Ob, in welchem Umfang und mit welchen Inhalten Webkonferenzen abgehalten werden, ist abhängig von der Schule und den LuL.

    Währenddessen erhalten die SuS ab der Sekundarstufe Fernunterricht: jeden Tag und in (fast) jedem Fach. Der Stoff wird den Kindern durch die jeweiligen Lehrer*in online, aber persönlich vermittelt. Arbeitsaufträge und Lernvideos kommen hier ergänzend zum Einsatz.


    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 114 (112 in Deutschland)

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