Region: Dortmund

Für den Erhalt der Häuser in der Chemnitzer! Gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn!

Petition richtet sich an
Volkswohl Bund Versicherungen und Rat der Stadt Dortmund

1.326 Unterschriften

28 %
1.006 von 3.600 für Quorum in Dortmund Dortmund

1.326 Unterschriften

28 %
1.006 von 3.600 für Quorum in Dortmund Dortmund
  1. Gestartet 22.02.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

13.04.2026, 11:57

Der angegebene Termin ist veraltet. Er wurde durch einen aktuellen Termin ersetzt.


Neuer Petitionstext:

In der Chemnitzer Straße in Dortmund stehen insgesamt fünf intakte, bewohnbare (und bewohnte!) Häuser vor dem Abriss. Der Plan des Eigentümers "Volkswohl"Volkswohl Bund":Bund": bezahlbare Wohnungen abreißen, teure Neubauten hinsetzen, neue Wohnungen zum doppelten Quadratmeterpreis vermieten und höhere Gewinne erzielen.

Darunter leiden nicht nur die Bewohner:innen, die Ende April 2026 vor die Tür gesetzt werden sollen. Auch alle anderen Mieter:innen im Stadtgebiet leiden in Zukunft unter dem steigenden Mietspiegel – denn der geplante Neubau kostet ca. 18 Millionen Euro und wird viel höhere Mieten nach sich ziehen! Andere Vermieter:innen können dann die Preise ebenfalls anziehen. Die Stadt Dortmund – bzw. die gewählten Vertreter:innen im Stadtrat – können und wollen nichts dagegen tun.

Deswegen müssen WIR AKTIV WERDEN – bitte teilt den Link zur Petition. Und, die Unterschriften-Aktion ist nur ein Teil des Protests. Bitte meldet euch unter solido@posteo.de,unter solido@posteo.de, wenn ihr den Protest darüber hinaus unterstützen möchtet. Wir freuen uns über jede weitere Person, denn nur gemeinsam sind wir stark.

Mit meiner Unterschrift bekräftige ich folgende Forderungen:1. Stoppt den Abriss! Erhalt der lebenswerten Häuser des Volkswohl Bundes in der Chemnitzer Straße. Alle Bewohner:innen dürfen bleiben.2. Wohnen ist ein Menschenrecht – kein Spekulationsobjekt! Schluss mit der Verdrängung aus den Innenstadtbereichen – durch Mieterhöhungen, Abrisse und Luxussanierungen (wie auch von CasaSogno).3. Die Stadt gehört uns! Lasst uns gemeinsam entscheiden,Lasst uns gemeinsam entscheiden, was wir brauchen und wo und wie wir leben wollen – die Entscheidungsmacht darf nicht bei irgendwelchen Konzernen liegen.



Neue Begründung:

Wir, die Anwohnenden, sollen Ende April 2026 aus unseren Wohnungen raus sein. Konsultierte Expert:innen haben die Kündigungsschreiben aus mehreren Gründen als nicht rechtskonform eingestuft. Trotzdem lastet auf uns Bewohner:innen ein enormer psychischer Druck und einige Nachbar:innen sind schon ausgezogen. Wer will schon in so einem fragilen Zustand wohnen?

Zudem wird durch ein so teures Neubauprojekt auch der Mietspiegel im Stadtgebiet langfristig weiter ansteigen, was dazu führt, dass die Mieten für uns alle teurer werden; schon heute müssen Renter:innen, Alleinerziehende (meist Frauen), Studierende u.a. einen großen Teil ihres Einkommens für die Miete berappen. Wenn die Entwicklung in der Stadt so weiter geht (wie durch das geplante Neubauprojekt), werden auch sie zunehmend verdrängt. Dies gilt es zu verhindern!

Denn wir können und/oder wollen nicht ausziehen: Wir sind hier aufgewachsen und wohnen hier zum Teil schon 63 Jahre lang. Wir fühlen uns hier sehr wohl und finden keine adäquate Ersatzwohnung. Außerdem geht es uns gehörig gegen Strich, wie mit uns und anderen dortmunder Mieter:innen im Stadtgebiet umgegangen wird. Deshalb sagen wir: Wir bleiben hier!

Es ist nun wichtig, Solidarität uns Bewohner:innen zu zeigen und außerdem Druck auf den bis dato untätigen Stadtrat und auf den Volkswohl Bund auszuüben. Es wäre schön, Sie würden/Ihr würdet uns mit Ihrer Unterschrift unterstützen. So können wir aufzeigen, was unsere Nachbar:innenschaft, die Dortmunder:innen und andere Menschen über den Abriss denken. So haben wir einerseits eine soziale und psychologische Unterstützung im Rücken. Andererseits erhöhen wir den Druck auf den Volkswohl Bund, das ganze Vorhaben zu unterlassen. Außerdem zeigen wir dem Rathaus, dass es mit der Verdrängung und dem Mietenwahnsinn (Gentrifizierung) so nicht weitergehen kann. Auch hier erzeugen wir einen Handlungsdruck, der uns zugutekommen kann.

Gleichzeitig zur Online-Petition sammeln wir auch Unterschriften in Papierform. Beides werden wir vermutlich bereits im April übergeben. Einmal an den Vermieter ("Volkswohl Bund Versicherungen") und an den Rat der Stadt Dortmund; in welcher Form wir das tun werden, steht noch nicht fest.

Unterstützt uns auch gerne über eure Unterschrift hinaus, etwa durch die Teilnahme an unseren Protestkundgebungen und der Mithilfe bei der Organisation. Meldet euch dafür gerne bei uns. Die nächste größere Protest-Veranstaltung findet- eine Demonstration mitsamt der Übergabe der Unterschriften an den Volkswohl Bund sowie an das Rathaus (OB Kalouti) startet am Samstag,Montag, 21.20. MärzApril 2026 vonum 11:00 -16:0016:30 Uhr direkt hier in der Chemnitzer Straße (Nr. 4-14) statt!4-14)!

Aktuelle Informationen zu den Protesten finden sich am besten bei Instagram unter:@solinetzdortmund@chemnitzer_44139_bleibt

Bei Fragen und allem weiterem können Sie uns per Mail kontaktieren über: solido@posteo.de


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.148 (877 in Dortmund)


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