30.01.2026, 08:55
Das Rentenpaket 2025 stabilisiert Leistungen kurzfristig, behebt aber die demografischen Strukturprobleme nicht. Laut Studie wächst die Abhängigkeit vom Bundeshaushalt und die Lasten werden stärker auf jüngere Generationen verlagert. Es drohen steigende Bundeszuschüsse und perspektivisch ein sehr hoher Gesamtsozialbeitrag (in Modellpfaden >50%).
Kritisch bewertet werden die geringe Zielgenauigkeit der 48%-Haltelinie gegen Altersarmut, die Mütterrente III als rückwirkende Aufwertung ohne Anreizwirkung sowie die Aktivrente wegen unklarer Nettowirkung und einer steuerlichen Privilegierung nach Alter.
Empfohlen wird ein regelbasiertes Reformbündel: Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung, ein wirksamer Nachhaltigkeitsmechanismus, eine kapitalgedeckte Säule für Jüngere sowie bessere Rahmenbedingungen für qualifizierte Zuwanderung und Standortattraktivität.
Quellenverweis: PDF Dokument: www.whu.edu/de/fakultaet-forschung/economics-group/center-fuer-intergenerative-finanzwissenschaft/ (Zugriff: 30.01.2026)
„Quelle: Hagist, C.; Seuffert, M. (2025): Kurzexpertise Rentenpaket 2025, WHU – Center for Intergenerational Fiscal Policy (Dez. 2025).“ (Zugriff: 30.01.2026)
*Eigene Darstellung / Zusammenfassung nach Hagist & Seuffert (2025); keine Kopie der Originalpublikation - Alle Rechte am Originalwerk liegen bei den jeweiligen Rechteinhabern. Dieses Summary ist eine paraphrasierende Zusammenfassung zu Informationszwecken; Abbildungen/Tabellen des Originals werden nicht übernommen.*