• Weitere Begründung, Hintergrundinformationen & Lösungsvorschläge 1/3

    01.06.2018 12:23 Uhr

    NITRAT, KEIME & Co.
    Die bisher angestammten Bodenorganismen waren bisher konstruktiv am Stoffwechsel des Boden beteiligt – auch bei der Verarbeitung von Gülle die ÜBER dem Boden ausgracht wurde. Wenn nun aber, wie viele Wissenschaftler und Fachleute befürchten, 80 % + X der angestammten Mikroorganismen vernichtet werden und das Bodensystem kollabiert, werden diese nicht mehr am Ab- und Umbau der Gülle teilnehmen.
    D.h., wenn dann noch die Gülle in den Boden injiziert wird ist mit einer zeitnahen dramatischen Erhöhung der Nitratbelastung im Grund- und Trinkwasser um 100-500 % sehr wahrscheinlich. Weitere Anstiege bei Phosphaten, Wachstumshormonen, pathogene und multiresistente Keime und weiterem sowie eine damit verbundene Kostenexplosion für Trinkwasser sind absehbar.
    Hinzu kommt, die im Boden, durch Verdrängung der vorher etablierten Mikroorganismen, entstehenden „Freiräume“ werden durch die für Mensch, Tier und Pflanzen schädlichen Keime dauerhaft besetzt, so dass diese vermehrt in die Nahrungskette von Mensch und Tier gelangen.

    Existenzbedrohliche ZWANGS-Investitionen für LANDWIRTE!
    Die Landwirtschaft steht seit Jahrzehnten mit dem Rücken an der Wand und benötigt ihre noch verbliebenen Ressourcen für eine dringend notwendige nachhaltige Ausrichtung. Für fast alle Landwirte ist diese sehr teure und höchst bedenkliche ZWANGS-Anschaffung von bodennaher Ausbringtechnik mit existenzgefährdenden Ausgaben verbunden!
    Viele Betriebe müssen deswegen schließen. … Und, sollte sich wie in den Niederlanden, auch bei uns Nitrat und Co. erhöhen und dann den Landwirten der Einsatz dieser Niederausbringtechnik wieder verboten wird – ist das jenseits jeglicher Zumutbarkeit, Verhältnismäßigkeit und Verantwortbarkeit – auch seitens des Bürgers, der so etwas zulässt, wenn er davon weiß.
    Auch wird die jahrzehnte lange Arbeit nachhaltig orientierter Landwirte, die mit viel Aufwand ein gesundes Bodenleben in ihren Böden etabliert haben und das Engagement vieler weiterer komplett in Frage gestellt bzw. zunichte gemacht, obwohl gerade diese vielen tausend Landwirte nicht zu den Verursachern der o.g. Probleme gehören.

    Es gibt BESSERE und GÜNSTIGERE ALTERNATIVEN!
    Seit z. T. über 30 Jahren werden in der Landwirtschaft, verschiedene biotechnologische Verfahren wie Zusätze von Pflanzenkohle, basischem Urgesteinsmehl, Leonardit, Zeolit und verschiedene Verfahren der mikrobiellen Gülleveredelung erfolgreich zur deutlichen Reduktion von Emissionen im Stall und in der Gülle sowie zur Förderung von Pflanzen- und Tiergesundheit sowie des Bodenlebens eingesetzt.
    Die Gülle stinkt nicht mehr. Die Tiere sind deutlich gesünder - was auch die zuständigen Tierärzte durchgängig bestätigen, fast kein Aufwand für Pflanzenschutz, 5-25 % Mehrertrag bei veredelter Gülle und viele weiteren Vorteile sprechen für diese Verfahren.
    Jahrzehnte landwirtschaftlicher Erfahrung bestätigen: Alle biotechnologischen Verfahren funktionieren auch mit Gülle aus konventioneller Landwirtschaft und einige auch mit Biogasgülle.
    Obwohl ein paar wenige Untersuchungen in dieser Richtung, signifikante Reduktionen aller Emissionen wie Ammoniak um 50 % und mehr belegen, wurden diese biotechnologischen Verfahren weltweit noch nie richtig wissenschaftlich korrekt untersucht.

    VORURTEILE
    Leider unterliegen alle diese Verfahren den selben Vorurteilen, angefangen von „Bauernfängerei“ bis hin zur „Esoterik“. Um an dieser Stelle noch mal ganz klar Position zu beziehen:
    Hier geht es um landwirtschaftlich langjährig praktizierte und wissenschaftlich prüfbare Biotechnologien und Mikroorganismen – NICHT über „kosmische Einflüsse“ und ähnlichem.

Helfen Sie uns, unsere Unabhängigkeit von Parteien, Politik und Wirtschaft weiterhin zu sichern!

Jetzt spenden