Gegen das Unterrichts-Chaos: Sofortige Rettung der Bildung!

Petition richtet sich an:
Landtag von Sachsen-Anhalt Petitionsausschuss

409 Unterschriften

5 %
388 von 8.200 für Quorum in Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt

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  1. Gestartet 09.09.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

16.09.2026, 06:29

Ich hatte einen Fehler bei den Forderungen entdeckt, der so nicht umsetzbar wäre.


Neuer Petitionstext:

Achtung der UN-Kinderrechte & verlässliche Bildung: Die Landesregierung muss die Einhaltung des in der UN-Kinderrechtskonvention garantierten Recht auf Bildung für jedes Kind in Sachsen-Anhalt uneingeschränkt garantieren und sofort die Voraussetzungen für einen verlässlichen, vollständigen Pflichtunterricht schaffen.

Anpassung und Fairness von Prüfungen bei dauerhaftem Unterrichtsausfall: Wer über Monate oder Jahre hinweg keinen verlässlichen Deutsch- oder Matheunterricht hatte, darf nicht vor exakt denselben Prüfungen stehen wie Schüler, die kontinuierlich beschult wurden. Wir fordern faire, an die tatsächliche Unterrichtsrealität und den erteilten Stoff angepasste Leistungsnachweise, um chancenlose Startbedingungen bei zentralen Prüfungen und Abschlüssen zu verhindern. Es darf kein Nachteil durch behördliches Versagen entstehen.

Verbindliche Aufholkonzepte für alle Fächer: Fehlender Unterricht betrifft längst nicht nur Mathe und Deutsch. Wenn monatelang Physik, Geschichte oder andere wichtige Fächer ausfallen, reißen überall im Stundenplan riesige Lücken. Wir fordern vom Landtag überarbeitete, entzerrte Lehrpläne und echte, schulische Aufholkonzepte für den gesamten versäumten Stoff, statt so zu tun, als ließe sich das verlorene Jahr einfach ignorieren.

​Echte Mitsprache für Jugendliche und Lehrkräfte: Bildungsreformen dürfen nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg entschieden werden. Jugendliche und Lehrkräfte müssen als Experten vor Ort aktiv einbezogen werden, da sie das System täglich erleben und genau wissen, was sich ändern muss.

Verbindliche Stellen für Schulsozialarbeit – Mindestens ein(e) Sozialpädagoge/in pro Jahrgang: Die soziale und psychologische Betreuung an unseren Schulen ist unserer Meinung nach kollabiert. Ein oder zwei Sozialpädagogen für eine Schule mit Hunderten Schülern – oder mancherorts gar keine Unterstützung wie an unserer Schule – sind ein unhaltbarer Zustand. Lehrkräfte sind längst überlastet und können Auffälligkeiten, Konflikte und persönliche Krisen der Jugendlichen nicht mehr auffangen. Wir fordern daher verbindliche, feste Stellen für Schulsozialarbeit: Mindestens eine sozialpädagogische Fachkraft pro Jahrgang, um Kinder und Jugendliche professionell zu begleiten und das Lehrpersonal spürbar zu entlasten.

Stopp von Schein-Lösungen durch Abordnungen: Das dauerhafte Abordnen von Lehrkräften zwischen verschiedenen Schulen (z.B. für ein halbes oder ganzes Jahr) muss sofort beendet werden. Es löst das Grundproblem nicht, sondern verlagert den Mangel nur von Schule A zu Schule B. Ein Lehrer, der an einer Schule abgeordnet wird, fehlt dort an allen Ecken und Enden. Wir fordern echte, dauerhafte und bedarfsgerechte Neueinstellungen statt eines sinnlosen, permanenten Lehreraustauschs auf Kosten der Schülerinnen und Schüler.

Verlässliche Klassenleitungen & echte Perspektiven: Schluss mit Halbtags-Notlösungen. Jede Klasse hat ein Recht auf eine feste, kontinuierliche Betreuung.

Reform der Lehrerausbildung: Abschaffung von starren NC-Hürden und Aufweichung der strikten Schulform-Trennung in der Ausbildung, um flexibler auf den Bedarf an weiterführenden Schulen reagieren zu können. Aktive Rückholprogramme für abgewanderte Lehrkräfte im Berufsalter.

Verbindliche Förderung bei LRS und Dyskalkulie: An den Schulen und in vielen Regionen vor Ort bricht unserer Beobachtungen zufolge jegliche Unterstützung bei Lese-Rechtschreibschwäche und Dyskalkulie weg. Wir fordern verlässliche Förderstrukturen und professionelle Lernhilfe direkt an den Schulen.

Zeitstrukturen und Lehrplan-Entlastung anpassen: Der starre Lehrplan und das Tempo der Lehrkräfte lassen keine individuelle Vertiefung zu. Wir fordern flexible, konstruktive Lernkonzepte, die es betroffenen Kindern ermöglichen, Stoff wirklich zu verstehen, statt im engen Takt des Lehrplans abgehängt zu werden.

Verlässliche Vertretungskonzepte: Statt des permanenten Ausfalls müssen transparente und funktionierende Vertretungsreserven aufgebaut werden, damit unvorhergesehene Ausfälle von vornherein abgefangen werden können und nicht direkt ganze Klassen nach Hause geschickt werden müssen oder im Home-Office sitzen.

Ehrliche Bestandsaufnahme & Transparenz: Das Bildungsministerium muss die tatsächliche Personalsituation ungeschönt erfassen. Langfristig fehlende Kräfte dürfen nicht länger als „vorhanden“ in Statistiken gerechnet werden.

Schluss mit dem Flicken – Radikale Generalüberholung des Schulsystems: Weg von jedem weiteren symptomatischen „Löcherstopfen“ und Zusammenkleben! Wir fordern eine fundamentale, strukturierte und von Grund auf neu gedachte Reform des gesamten Schulsystems in Sachsen-Anhalt, die Bildung wieder krisensicher, gerecht und zukunftsfähig macht.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 230 (221 in Sachsen-Anhalt)


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