• Aktueller Stand der Debatte

    at 18 Jun 2018 14:22

    Liebe Unterstützer gegen die Aufweichung des Abtreibungsrechts,
    im Moment läuft in der Politik bzgl. der Abschaffung des §219a nicht viel Konkretes. Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hält glücklicherweise an einem Werbeverbot bzgl. Abtreibungen fest. Die SPD will eigentlich eine komplette Streichung des §219a erreichen, wird aber durch ihren konsequenten Koalitionspartner daran gehindert. Es wird nun darüber diskutiert, ob in der Tat ein Informationsdefizit für Frauen in Schwangerschaftskonflikten bestehen könnte und wenn ja, wie dieses behoben werden kann. Informationen sollen auch nach Auffassung der Christsozialen zugänglich sein, Werbung jedoch ausgeschlossen werden. Der Präsident der Ärztekammer Montgomery hat eine zentral geschaltete Liste vorgeschlagen, auf der alle Ärzte geführt werden, die Abtreibungen vornehmen. D.h. die Ärzte dürften nicht selbst informieren, womit ein direktes oder indirektes Werben ausgeschlossen würde. M.E. wäre dies das kleinere Übel.
    Auch soll es Vorschläge geben, die gesetzlich den Konfliktberatungsstellen umfängliche Listen über Abtreibungen vornehmende Ärzte zur Verfügung stellen.
    Oberstes Ziel muss m.E. sein, dass die Ärzte nicht selbst über Abtreibungen "informieren" dürfen. Am Fall Kristina Hänel wird deutlich, wie gefährlich das ist. Sie spricht nicht von Embryo oder Kind, sondern von Schwangerschaftsgewebe, das entfernt wird. Als wäre ein ungeborenes Kind nicht mehr wert als ein entzündeter Blinddarm. Hier erfolgt Werbung im Gewand medizinischer Neutralität durch die unerträgliche Verharmlosung des Eingriffs.

    Hoffen wir das beste, lassen wir nicht locker, beten wir und ermutigen wir weiter! Darum bitte ich Sie.

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