• Veröffentlichungen in der Freien Presse zur Petition

    14.03.2018 10:21 Uhr

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    Wir bedanken uns bei der Freien Presse, welche unser Thema in den letzten zwei Tagen publizierte. Vielleicht erreichen wir dadurch doch noch den ein oder anderen Bürger.

    Leider konnte gestern die erste angemeldete Schulklasse NICHT die Ausstellung besuchen. Notgedrungen mussten wir in den Tagungsräumen des Daetz-Centrum den Schülerinnen und Schülern anhand von digitalen Ausstellungsstücken die Kulturen der Welt erklären. Das war mehr als traurig!

    Die Schließung der Dauerausstellung hatte nun auch zur Folge, dass das diesjährige Märchenfestival an die TU Chemnitz verlegt werden muss. Wir waren mittlerweile gezwungen, dem Fördermittelgeber gegenüber hieb- und stichfeste Aussagen zum Veranstaltungsort zu geben. Allein dadurch gehen der Stadt nach unserer Kalkulation ca. 6.000 € verloren. Geld, was die Stadt eigentlich bräuchte, oder?

  • Änderungen an der Petition

    25.01.2018 13:41 Uhr

    Aus der Bürgerschaft, namentlich durch Frau Dr. med. Löffler, kam die Anregung, die bisherige Petition durch den eingefügten Text zu ergänzen.


    Neuer Petitionstext: Am 14.12.2017 hat der Stadtrat Lichtenstein beschlossen, ab dem 01.01.2018 den Betrieb der Dauerausstellung des Daetz-Centrum Lichtenstein vorübergehend einzustellen. Seit 2001 besitzt Sachsen diese besondere Sammlung von Meisterwerken aus fünf Kontinenten, die die Traditionen, Glaubensformen und Lebensweisen der Völker über eindrucksvolle Exponate der Holzbildhauerkunst vermitteln. Annähernd eine halbe Million Gäste aus nah und fern fanden seit der Eröffnung bereits den Weg ins Daetz-Centrum Lichtenstein. 2004 wurde die Dauerausstellung auch mit dem Deutschen Stifterpreis ausgezeichnet. Nicht nur, dass die Besucher aus aller Welt keinen Zugang mehr zu dieser Ausstellung finden sollen, wird nun auch Schulen und Bildungseinrichtungen, die die Dauerausstellung als außerschulischen interkulturellen Lernort nutzten, ein wertvolles Lernangebot verwehrt. Die Unterzeichner fordern daher die Stadt Lichtenstein auf, zumindest für angemeldete Besuchergruppen die Dauerausstellung ab 01.01.2018 weiter zugänglich zu machen.
    Aus der Bürgerschaft, namentlich durch Frau Dr. med. Löffler, kam die Anregung, die bisherige Petition durch den nachstehenden Text zu ergänzen:
    Ausgerechnet die beispiellose Dauerausstellung „Welt der Völker“ mit ihren rund 600 aussagekräftigen Holzbildhauerarbeiten aus fünf Kontinenten, die einen unverzichtbaren Anteil an der erfolgreichen Arbeit der Daetz-Stiftung zur Entwicklung eines weltoffenen Sachsen hat, wurde per 01.01.2018 von der Stadt Lichtenstein geschlossen. Dies ist ein großer Verlust für die Bevölkerung der Stadt, der Region und des Freistaates Sachsen.
    Ganz offensichtlich fehlt es der Stadt an Konzepten, die interkulturell ausgerichtete Ausstellung für die gewerbliche Wirtschaft, den Tourismus und für die lokalen Unternehmen zu nutzen, und dabei finanzielle Verluste für die Stadt zu vermeiden.Von verschiedenen Seiten, so auch vom Freundeskreis der Daetz-Stiftung wurden hierfür wertvolle Hinweise und Empfehlungen gegeben. Sie wurden aber von der Stadt nicht aufgegriffen, stattdessen konzentriert sie sich einzig und allein auf Kostensenkungen. Dabei wäre doch das in der Zukunft mögliche Zusammenspiel mit dem zukünftigen Schlosshotel, der Miniwelt und der Dauerausstellung im Daetz-Centrum für die Stadt und ihre gewerbliche Wirtschaft einzigartig und zukunftsorientiert! Das Daetz-Centrum präsentiert die Holzbildhauerkunst aus aller Welt, mit zum Teil unwiederbringlichen Exponaten, auch aus Sachsen. Dies ist ein wertvoller Fundus, den die Daetz-Stiftung der Stadt Lichtenstein gern nach einer bestimmten Zeit übertragen würde. Mit dem deutschen Stifterpreis 2004 und der Vergabe des Europäischen Kulturmarken-Awards in der Kategorie „Europäisches Bildungsprogramm des Jahres 2017“ hat die Stiftung für ihre nachhaltige Umsetzung ihrer Konzepte und Projekte bedeutende Würdigungen erfahren. Dieses Potenzial sollte auch von der Stadt intelligent und wirkungsvoll genutzt werden. Wir erwarten vom Stadtrat der Stadt Lichtenstein, dass er sich im Interesse der Kinder und Jugendlichen als zukünftige Bürger von Lichtenstein und Umgebung dieser Aufgabe aufgeschlossen und zukunftsgerecht und zügig annimmt!
    Das Daetz-Centrum sollte mit seiner international ausgerichteten Dauerausstellung, mit den vielseitigen Bildungsformaten vor allem für Schüler und Studierende und mit den hoch interessanten Events mit Programmen aus vielen Ländern der Stadt, dem Land unbedingt erhalten bleiben. Abgesehen davon finden wir es sehr schade, dass das Lebenswerk von unserem hochgeschätzten Peter Daetz so wenig geschätzt wird, hat er doch in vielen Jahren die wertvollen Ausstellungsstücke in vielen Ländern speziell für Lichtenstein/Sachsen erworben und sich so sehr um internationale Events gekümmert, Künstler und Botschafter der Völkerverständigung in unsere Heimat geholt. Dies sollte in jetzigen, zum Teil von Ausländerfeindlichkeit und Fremdenhass geprägten Zeit, gerade in Sachsen nicht vergessen werden. Wir sind stolz darauf, eine so einzigartige Kulturstätte der Weltoffenheit in unserer Stadt, unserer Region zu haben.
    Dr. med. Steffi Löffler
    Ärztin aus St. Egidien, 25.01.2018


  • Änderungen an der Petition

    08.01.2018 11:14 Uhr

    Es wurde der Wunsch an die Petitionsinitiatoren herangetragen, offener zu kommunizieren, wer hinter der Initiative steht. Wir sind ein Team von freiberuflichen Partnern der Daetz-Stiftung und möchten betonen, dass der Stifter die Petition nicht veranlasst hat. Es ist uns ein Bedürfnis gewesen zu zeigen, dass auch unsere jahrelange erfolgreiche Arbeit durch die Schließung der Dauerausstellung bedroht ist.


    Neue Begründung: Den Unterzeichnern Initiatoren der Petition (freiberufliche Kooperationspartner der Daetz-Stiftung) ist bewusst, dass die Stadt Lichtenstein finanzielle Schwierigkeiten besitzt. Jedoch wird mit der Schließung der Dauerausstellung des Daetz-Centrum am falschen Ende gespart, denn die Fixkosten zum Erhalt der Gebäude und die Personalkosten sind trotzdem zu finanzieren. Unabhängig davon sind bereits jetzt für 2018 verbindliche Buchungen für die Dauerausstellung im Zusammenhang mit den Bildungsaktivitäten der Daetz-Stiftung der Stadt bekannt. Damit werden sowohl so dringend benötigte Umsätze für das Daetz-Centrum verhindert, als auch die hiesige Gastronomie bestraft, da bei Tagesveranstaltungen Catering benötigt wird. Mit dem Beschluss allein würden knapp 500 Schülerinnen und Schüler das jährlich beliebte Märchenfestival nicht mehr erleben dürfen und zahlreiche Schulexkursionen nicht mehr stattfinden können.


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