11.08.2026, 11:38
Landrat Björn Bartels unterstützt das Anliegen, im Landkreis Miltenberg Gemeindeschwestern für eine zeitgemäße, interdisziplinäre Gesundheitsvorsorge vor Ort einzuführen. Dies versicherte er der Projektgruppe von KAB sozial & gerecht, als sie ihm 525 Unterschriften ihrer Petition zu diesem Thema übergaben.
Den Unterzeichnenden geht es „um eine bessere Versorgung im ländlichen Raum“ (Heribert Wolf, Laudenbach) und um eine „schnelle und unkomplizierte Hilfe zu Hause“ (Marion Salg, Obernburg). Viele wiesen auf den Bedarf älterer Angehöriger hin und sorgten sich um ihre eigene pflegerische Versorgung im Alter. Thomas Hoffmann aus Elsenfeld unterstrich die verbesserte Sicherheit der Pflege zu Hause und die Entlastung der hausärztlichen Versorgung.
Sabine Zuber und Anja Kirchschlager erläuterten als Sprecherinnen der Projektgruppe, wie sie das Thema immer wieder bei Politikern wie Patienten- und Pflegebeauftragten Thomas Zöller und Bürgermeister:innen aus dem Landkreis wie Katharina Hotz (Mömlingen), Peter Schmitt (Amorbach), Thomas Münig (Kleinheubach) und Stefan Distler (Laudenbach) zur Sprache gebracht haben. Konkrete Pläne zur Einführung einer Gemeindeschwester in Leidersbach hat der dortige Bürgermeister Michael Schüßler, der die Projektgruppe um fachliche Unterstützung gebeten habe.
Landrat Bartels sicherte Unterstützung bei der Umsetzung zu, indem er die rechtlichen Möglichkeiten prüfen lassen und eine Vernetzung über die Gesundheitsregion plus ermöglichen will. Er machte deutlich, dass die Zuständigkeit nicht in erster Linie beim Landkreis, sondern - was die Rahmenbedingungen angeht - bei Land und Bund liegt. Er versprach der Projektgruppe, sich bei den Landtagsabgeordneten aus dem Kreis Miltenberg für eine Ausweitung der pflegerischen Kompetenzen einzusetzen, was die Einsatzmöglichkeiten von Gemeindeschwestern verbessern würde. Außerdem unterstützt Björn Bartels das Anliegen der Projektgruppe, ihre Petition im Gemeindetag vorstellen zu können.
Die Projektgruppe Pflege wird das Anliegen, die Gesundheitsversorgung vor Ort durch die Einführung von Gemeindeschwestern im Landkreis Miltenberg weiter vorantreiben. Sie dankt allen, die ihre Petition unterstützt und dem Anliegen dadurch mehr Gewicht gegeben haben.
Bildunterschrift: 525 Unterschriften nimmt Landrat Björn Bartels (Mitte) von Mitgliedern der Projektgruppe Pflege entgegen: v.l. Anja Kirchschlager, Jutta Schlowak, Sabine Zuber und Marcus Schuck.
Foto: KAB sozial & gerecht.
03.04.2026, 08:14
Unsere Petition "Gemeindeschwestern- für eine zeitgemäße, interdisziplinäre Gesundheitsversorgung vor Ort!" hat über 500 Unterstützer-Unterschriften. Das ist eine wirklich mutmachende Nachricht zu Ostern. Vielen Dank, dass Sie dieses Anliegen unterstützen.
Der neugewählte Miltenberger Landrat Björn Bartels hat sich im Wahlkampf für unser Ziel, flächendeckende Gemeindegesundheitpfleger:innen (Community Health Nurses buzw. Gemeindeschwestern) im Landkreis Miltenberg einzuführen stark gemacht. Andere (wieder-)gewählte Bürgermeister:innen wie Katharina Hotz, Thomas Münig und Peter Schmitt unterstützen das Anliegen ebenfalls. Nun gilt es, dieses Ziel gemeinsam beharrlich zu verfolgen. Wir werden dran bleiben.
Die Petition läuft noch bis 12. April. Wenn Sie also die Möglichkeit haben, andere auf die Petition anzusprechen und sie zur Unterschrift zu motivieren, nutzen Sie bitte die verbleibende Zeit, damit wir mit möglichst viel Rückhalt als der Bevölkerung agieren können.
Ein frohes Osterfest
Die Projektgruppe Pflege der KAB sozial & gerecht
04.03.2026, 06:12
Wir möchten über die Kommunalwahl hinaus Menschen die Möglichkeit geben, die Petition zu unterstützen. Wir planen, dass die Petition allen Bürgermeister:innen des Landkreises im Juni überreicht wird.
Neues Zeichnungsende: 12.04.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 352 (237 in Landkreis Miltenberg)
06.10.2025, 12:32
Auf der verlinkten Seite gibt es Hintergrundinformationen und Videos zum Anliegen der Petition.
Neuer Petitionstext:
Die aktuelle pflegerische und medizinische Versorgung in unseren Gemeinden erfordert dringend eine Verbesserung. Eine Möglichkeit, Veränderungen herbeizuführen und eine hohe Versorgungsqualität sicherzustellen, ist die Einführung von Gemeindegesundheitspfleger:innen (Community Health Nurses / CHN) oder Gemeindeschwestern.
Wir fordern die Verantwortlichen im Landkreis Miltenberg auf, die Einführung von Gemeindegesundheitspfleger:innen in unseren Gemeinden zeitnah auf den Weg zu bringen. Ein qualifiziertes, interdisziplinäres Versorgungsangebot vor Ort wäre ein entscheidender Schritt in Richtung einer zeitgemäßen Gesundheitsversorgung für alle Bürger:innen. Bürger:innen.
Als Projektgruppe der KAB sozial & gerecht setzen wir uns für soziale Gerechtigkeit und die Verbesserung der Pflegesituation im Landkreis Miltenberg ein.
Wir bitten Sie, diese Initiative zu unterstützen und durch Ihre Unterschrift ein starkes Signal für die Gesundheitsversorgung im Landkreis Miltenberg zu setzen. setzen.
Neue Begründung: Gemeindegesundheitspfleger:innen spielen eine entscheidende Rolle, um häusliche Pflege zu ermöglichen, insbesondere in Zeiten von mangelnder gesundheitlicher Versorgung auf dem Land und einer alternden Bevölkerung. In anderen deutschen Kommunen und anderen (nordeuropäischen) Ländern hat sich gezeigt, dass CHN wesentliche Vorteile bringen. Sie bieten nicht nur medizinische Grundversorgung, sondern beraten auch Familien, koordinieren gesundheitsbezogene Projekte und stärken die Präventionsarbeit vor Ort. DurchOrt. Durch die Schaffung solcher Stellen in unseren Gemeinden können wir sicherstellen, dass Menschen in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung die bestmögliche medizinische und pflegerische Unterstützung erhalten. Dies reduziert nicht nur die Belastung für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, sondern entlastet auch pflegende Angehörige.
Früher gab es in vielen Orten Gemeindeschwestern, oft Ordensschwestern, die eine erste Anlaufstelle in allen gesundheitlichen Belangen waren. CHN ist die Weiterentwicklung dieses Berufsbilds. Berufsbilds.
Weitere Informationen: www.sozialundgerecht.com/projekte/gemeindeschwestern/
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 21 (17 in Landkreis Miltenberg)