Gemeinwohl schützen - Bio erhalten und vor Ort die Domäne Fredeburg stärken!

Petition richtet sich an
Haupt- und Innenausschuss des Kreises

5.076 Unterschriften

Sammlung beendet

5.076 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Juli 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten


11.09.2025, 11:24

Mit Euren beeindruckenden 4.976 Unterschriften für eine faire, zeitgemäße und transparente Verpachtung landwirtschaftlicher Flächen im Kreis Herzogtum Lauenburg habt Ihr einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass unsere Anliegen deutlicher in den Blick der politisch Verantwortlichen gerückt sind. Dank Euch wird nun erneut über den bisherigen Entwurf der Vergabekriterien nachgedacht. Auch die mehr als 1.200 Kommentare haben eindrucksvoll verdeutlicht, worum es geht und was uns verbindet.

Dafür sagen wir von Herzen Danke!

Sehr gerne hätten wir uns mit allen Mitgliedern der CDU-Kreistagsfraktion ausgetauscht, doch dies wurde leider abgelehnt. Wir konnten uns aber immerhin mit zwei Vertretern der politisch stärksten Kraft des Kreises und im Beisein des Bauernverbandes austauschen. Dabei war es teilweise ernüchternd, wie weit wir in grundsätzlichen Fragen auseinander liegen. Doch in zwei Punkten gibt es immerhin eine Annäherung:

• Bewerber*innen mit einer kleineren, vom Kreis gepachteten Gesamtfläche sollen künftig stärker bei der Vergabe berücksichtigt werden.
• Alle Junglandwirt*innen sollen einen Bonuspunkt erhalten – unabhängig davon, ob sie Fördergelder aus der Junglandwirteförderung beziehen oder nicht. Entscheidend ist allein die Qualifikation. Damit wird eine klare Benachteiligung, die im alten Entwurf enthalten war, vermieden.

In den Gesprächen konnten wir außerdem verdeutlichen, dass Biobetriebe zunächst drei Jahre lang ihre Flächen umstellen müssen, bevor sie ihre Produkte als biozertifizierte Ware verkaufen können. Eine Flächenumstellung auf Ökolandbau kostet den Betrieb Zeit, viel Geld und die Maßnahme ist eine Investition in die Zukunft.

Diese Tatsache benachteiligt Biobetriebe im Wettbewerb um Pachtflächen gegenüber herkömmlich wirtschaftenden Betrieben und hält sie vielfach von einer Bewerbung um Pachtflächen ab. Das gilt umso mehr, wenn (wie in unserem Falle) von vorneherein klar ist, dass der Verpächter wiederkehrend alle 12 Jahre eine öffentliche Ausschreibung mit häufigerem Pächterwechsel anstrebt.

Wir wissen übrigens nicht, ob diese Dinge der Kreisverwaltung und Politik bisher wirklich klar waren. In jedem Falle entsteht uns durch den Verlust einer langjährig ökozertifizierten Einzelpachtfläche ein erheblicher finanzieller Schaden.

Schwer nachvollziehbar bleibt für uns die Haltung mancher Entscheidungsträger, nach der im Vergabeverfahren erbrachte Gemeinwohlleistungen keine Rolle spielen sollen. Dazu gehören u. a. die Ausbildung junger Menschen, die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe im ländlichen Raum.

Mittlerweile konnten wir mit fast allen Parteien Gespräche führen und Informationen austauschen. Wo dies noch nicht geschehen ist, sind Termine bereits vereinbart oder angefragt.

Wir hoffen sehr, dass sich die Mitglieder des Haupt- und Innenausschusses der Bedeutung ihrer Entscheidung bewusst sind – und eine klare, verantwortungsvolle Wahl treffen werden.

Bis dahin heißt es für uns noch ein wenig Geduld haben und weiter gemeinsam durchatmen.


23.08.2025, 00:00

openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament Kreistag eine persönliche Stellungnahme angefordert.
Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
www.openpetition.de/petition/stellungnahme/gemeinwohl-schuetzen-bio-erhalten-und-vor-ort-die-domaene-fredeburg-staerken

Warum fragen wir das Parlament?

Jedem Mitglied des Parlaments wird hiermit die Möglichkeit gegeben, sich direkt an seine Bürger und Bürgerinnen zu wenden. Aufgrund der relevanten Anzahl an engagierten und betroffenen Bürgern aus einer Region, steht das jeweilige Parlament als repräsentative Instanz in einer politischen Verantwortung und kann durch Stellungnahme zu einem offenen Entscheidungsfindungsprozess beitragen.
Öffentliche Stellungnahmen des Parlaments ergänzen das geordnete Verfahren der Petitionsausschüsse der Länder und des Bundestags. Sie sind ein Bekenntnis zu einem transparenten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und Bürgern.

Was können Sie tun?

Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.
Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.
Unterstützen Sie unsere gemeinnützige Organisation, um den Bürger-Politik-Dialog langfristig zu verbessern. openPetition finanziert sich überwiegend aus Kleinspenden unserer Nutzer.


09.07.2025, 04:02

Liebe Freundinnen und Freunde,

die letzten Tage haben uns sehr in Atem gehalten, wie ihr euch vielleicht denken könnt. Und gleichzeitig blicken wir sehr berührt voll herzlicher Dankbarkeit für eure anhaltende Unterstützung darauf zurück!

In nur einer Woche sind bis zur Ausschusssitzung am 7.07.2025 über 2.500 Unterschriften auf Papier und online bei unserer Petition eingegangen. Zudem haben sich viele von Euch direkt per Mail oder Brief an politische Vertreter*innen des Ausschusses sowie an den Landrat des Kreises Herzogtum Lauenburg gewandt. Ein starkes Zeichen! Eure Solidarität und Euer Engagement haben gezeigt:
Eine gemeinwohlorientierte, ökologische Landwirtschaft liegt uns allen am Herzen.

Am 7. Juli fand die mit Spannung erwartete Sitzung des Haupt- und Innenausschusses statt. Der kleine Sitzungssaal war bis auf den letzten Platz gefüllt – zahlreiche interessierte und betroffene Menschen aus der Region waren gekommen. Es wurde deutlich: Öffentliche Beteiligung kann lebendig, respektvoll und wirksam sein.

Der öffentliche Teil der Sitzung wurde zu einem eindrucksvollen Beispiel gelebter Demokratie. In der Einwohnerfragestunde kamen viele Menschen zu Wort – sachlich, vielfältig und voller Wertschätzung für die Bedeutung einer ökologischen, am Gemeinwohl orientierten Landwirtschaft in unserer Region.

Ein besonderer Dank gilt dem Ausschussvorsitzenden Norbert Brackmann für die faire und offene Gesprächsführung. Jede Stimme wurde gehört – das hat ein breites, facettenreiches Bild ermöglicht.

Ein wichtiges Zwischenergebnis:
Die Entscheidung über die Vergabekriterien für öffentliche Flächen wurde vertagt. Bis zur erneuten Abstimmung im September soll innerhalb der Fraktionen weiter beraten werden –ein wichtiges Signal. Es eröffnet uns die Chance, in einen Dialog mit den politischen Vertreter*innen zu gehen und darzulegen, worum es uns geht.

Nach dem Erlebnis am Montag sind wir guter Dinge, dass die vielfältigen Argumente, die von Naturschutzverbänden, dem Demeter-Verband, unseren Kund*innen, Unterstützer*innen, Geschäftspartner*innen, weiteren Pächtern und von uns selbst eingebracht wurden, Gehör finden und in die weitere Entscheidungsfindung einfließen.

Wir bleiben dran – mit ganzer Kraft und voller Überzeugung.

o Für eine faire, transparente Verpachtung öffentlichen Bodens.
o Für eine stärkere Berücksichtigung ökologischer- und gemeinwohlorientierter Leistungen der Bewerber öffentlicher Flächen
o Für die Menschen im Kreis Herzogtum Lauenburg – und darüber hinaus.

Die Petition läuft noch bis zum 31.08.2025.

Bitte teilt das Anliegen weiter – und regt weitere Unterschriften an, damit wir mindestens das Quorum von 1.800 Stimmen erreichen!
Nochmals: Danke, dass Ihr an unserer Seite seid!


09.07.2025, 03:46

Liebe Freundinnen und Freunde,

die letzten Tage haben uns sehr in Atem gehalten, wie ihr euch vielleicht denken könnt. Und gleichzeitig blicken wir sehr berührt voll herzlicher Dankbarkeit für eure anhaltende Unterstützung darauf zurück!

In nur einer Woche sind bis zur Ausschusssitzung am 7.07.2025 über 2.500 Unterschriften auf Papier und online bei unserer Petition eingegangen. Zudem haben sich viele von Euch direkt per Mail oder Brief an politische Vertreter*innen des Ausschusses sowie an den Landrat des Kreises Herzogtum Lauenburg gewandt. Ein starkes Zeichen! Eure Solidarität und Euer Engagement haben gezeigt:
Eine gemeinwohlorientierte, ökologische Landwirtschaft liegt uns allen am Herzen.

Am 7. Juli fand die mit Spannung erwartete Sitzung des Haupt- und Innenausschusses statt. Der kleine Sitzungssaal war bis auf den letzten Platz gefüllt – zahlreiche interessierte und betroffene Menschen aus der Region waren gekommen. Es wurde deutlich: Öffentliche Beteiligung kann lebendig, respektvoll und wirksam sein.

Der öffentliche Teil der Sitzung wurde zu einem eindrucksvollen Beispiel gelebter Demokratie. In der Einwohnerfragestunde kamen viele Menschen zu Wort – sachlich, vielfältig und voller Wertschätzung für die Bedeutung einer ökologischen, am Gemeinwohl orientierten Landwirtschaft in unserer Region.

Ein besonderer Dank gilt dem Ausschussvorsitzenden Norbert Brackmann für die faire und offene Gesprächsführung. Jede Stimme wurde gehört – das hat ein breites, facettenreiches Bild ermöglicht.

Ein wichtiges Zwischenergebnis:
Die Entscheidung über die Vergabekriterien für öffentliche Flächen wurde vertagt. Bis zur erneuten Abstimmung im September soll innerhalb der Fraktionen weiter beraten werden –ein wichtiges Signal. Es eröffnet uns die Chance, in einen Dialog mit den politischen Vertreter*innen zu gehen und darzulegen, worum es uns geht.

Nach dem Erlebnis am Montag sind wir guter Dinge, dass die vielfältigen Argumente, die von Naturschutzverbänden, dem Demeter-Verband, unseren Kund*innen, Unterstützer*innen, Geschäftspartner*innen, weiteren Pächtern und von uns selbst eingebracht wurden, Gehör finden und in die weitere Entscheidungsfindung einfließen.

Wir bleiben dran – mit ganzer Kraft und voller Überzeugung.

o Für eine faire, transparente Verpachtung öffentlichen Bodens.
o Für eine stärkere Berücksichtigung ökologischer- und gemeinwohlorientierter Leistungen der Bewerber öffentlicher Flächen
o Für die Menschen im Kreis Herzogtum Lauenburg – und darüber hinaus.

Die Petition läuft noch bis zum 31.08.2025.

Bitte teilt das Anliegen weiter – und regt weitere Unterschriften an, damit wir mindestens das Quorum von 1.800 Stimmen erreichen!
Nochmals: Danke, dass Ihr an unserer Seite seid!


09.07.2025, 03:38

Die beschlussfassende Sitzung des Haupt- und Innenausschusses des Kreises wird Anfang September stattfinden. Insofern ist die Begrenzung der Laufzeit der Petition bis Ende August sinnvoll.


Neues Zeichnungsende: 31.08.2025
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 2.643 (1.277 in Herzogtum Lauenburg)


04.07.2025, 16:39

Ein Wort, weil der Satz sonst grammatikalisch falsch ist.


Neuer Petitionstext:

Die Domäne Fredeburg ist als kreiseigener Pachtbetrieb des Kreises Herzogtum Lauenburg ein Leuchtturm für ökologische Landwirtschaft, Klimaschutz, Ausbildung, regionale Wertschöpfung und gelebte Nachhaltigkeit. Doch durch drohenden Flächenverlust und Vergabekriterien des Kreises, welche wichtige Nachhaltigkeitsleistungen nicht ausreichend berücksichtigt, gerät der Betrieb und die Existenz der hier arbeitenden Menschen in Gefahr.

Wir fordern die Politik und Verwaltung des Kreises Herzogtum Lauenburg auf:  auf:  

  • Ein wirklich faires, zeitgemäßes und transparentes Vergabesystem für die Verpachtung kreiseigener, landwirtschaftlicher Flächen einzuführen.
  • Gemeinwohlleistungen zu berücksichtigen (z.B. Boden- und Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und Vermarktung, Verzicht auf Pestizide, Arbeitsplätze, Ausbildung)   Ausbildung)   
  • Bestehende Einzelpachtflächen bevorzugt an die Domäne Fredeburg und andere regionale Biobetriebe zu verpachten.
  • Den Fortbestand der Domäne Fredeburg als ökologischen Landwirtschaftsbetrieb zu sichern.


Neue Begründung:

Unser Verpächter, der Kreis Herzogtum Lauenburg, hat durch Tausch eine unserer langjährig gepachteten Einzelpachtflächen abgegeben und nach Pachtende 2027 werden wir diese Fläche endgültig verlieren. Es handelt sich dabei um 4 Hektar Acker- und 3 Hektar Grünland, rund 5 Prozent unserer Nutzfläche. 

Doch es geht noch weiter: Da 2027 alle Pachtverträge für unsere Einzelpachtflächen mit dem Kreis enden und neu vergeben werden sollen, betrifft dies dann immerhin über ein Viertel der von uns bewirtschafteten Fläche! Lediglich die Kernfläche, die Domänenpacht bleibt davon unberührt.  Die Möglichkeit, zusätzliche Einzelpachtflächen nutzen zu können, ist für unseren Betrieb besonders wichtig, da die Domänenfläche relativ klein ist und nicht ausreichen würde, um den wachsenden Bedarf unserer Kunden und Kundinnen zu sichern. 

Die im Haupt- und Innenausschuss des Kreises zur politischen Abstimmung stehenden Vergabekriterien für die Verpachtung dieser Einzelpachtflächen benachteiligen uns und auch andere Biobetriebe der Region. Würde der Antrag in der jetzigen Fassung angenommen, würde dies die wirtschaftliche Grundlage der Domäne Fredeburg in Gefahr bringen.  

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, die Verantwortlichen im Haupt- und Innenausschuss des Kreises zu einem konstruktiven Dialog mit uns über die Verlängerung auslaufender Pachtverträge oder durch Ausgleichsflächen ersetzte Pachtflächen zu treten!bewegen! Herzlichen Dank von allen auf der Domäne Fredeburg


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.541 (714 in Herzogtum Lauenburg)


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