in den letzten Tagen haben mich einige Nachrichten erreicht von Personen, die extra Mitglied bei Werder geworden sind, um den Antrag auf eine außerordentliche Mitgliederversammlung zu unterstützen.
Das freut mich natürlich sehr und zeigt, wie groß das Interesse an einer offenen Diskussion über die Zukunft unseres Vereins ist.
Eine Sache möchte ich aber der Fairness halber kurz klarstellen:
Nach der Satzung von Werder sind nur Mitglieder stimmberechtigt, die mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens 6 Monaten Mitglied im Verein sind.
Das bedeutet leider, dass neue Mitglieder aktuell noch nicht direkt stimmberechtigt sind und die Erklärung zum Minderheitenbegehren daher noch nicht unterschreiben können.
Trotzdem hilft jede Unterstützung enorm – zum Beispiel indem ihr das Anliegen weitertragt, andere Mitglieder darauf aufmerksam macht oder den Antrag im eigenen Umfeld teilt.
Vielen Dank für euren Einsatz für unseren Verein.
Grün-weiße Grüße
Pascal
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P.S.:
Heute sind übrigens die ersten Unterstützungserklärungen per Post angekommen – vielen Dank an alle, die sich bereits die Zeit genommen haben, den Antrag zu unterschreiben und abzuschicken.
Falls ihr selbst noch nicht dazu gekommen seid: Die Unterstützung ist weiterhin möglich.
📄 Antrag lesen:
werdermv.link/antrag
✍️ Erklärung herunterladen und per Post senden:
werdermv.link/erklaerung
(Ich habe sie auch versucht mal als Anhang hier dran zu hängen)
vielen Dank für eure Unterstützung der Petition in den vergangenen Wochen. Viele von euch haben bereits Interesse signalisiert, den Antrag auf eine außerordentliche Mitgliederversammlung auch formal zu unterstützen.
Damit der Antrag wirksam gestellt werden kann, benötigt der Verein die Unterstützung in Schriftform per Post. Der digitale Weg reicht leider nicht aus.
Deshalb möchte ich euch freundlich daran erinnern:
Wenn ihr Werder-Mitglied seid und den Antrag unterstützen möchtet, füllt bitte die Erklärung aus und sendet sie per Post zurück.
Mir ist bewusst, dass der Gang zum Briefkasten oder zur Post im Alltag manchmal untergeht oder auch etwas umständlich ist. Trotzdem ist dieser Schritt leider notwendig, damit das Minderheitenbegehren formal wirksam wird.
Falls jemand körperlich eingeschränkt ist oder es aus anderen Gründen nicht schafft, die Erklärung selbst zur Post zu bringen, meldet euch bitte kurz bei mir. Dann finden wir dafür eine Lösung.
Vielen Dank für eure Unterstützung und euren Einsatz für unseren Verein.
Viele Grüße
Pascal
P.S.:
Unabhängig davon ist weiterhin geplant, alle Mitglieder eigenständig über das Minderheitenbegehren zu informieren. Bis dahin hilft es enorm, wenn ihr unser Anliegen selbst weitertragt: Wenn ihr Werder-Mitglieder kennt, in einem Fanclub seid oder Kontakte im Umfeld habt, teilt gerne den Antrag und die Erklärung. Jede Unterstützung hilft.
ich habe euch hier in den vergangenen Wochen immer wieder über den Stand unserer Initiative informiert.
Im Laufe der Zeit hat sich dabei auch gezeigt, dass viele Mitglieder nicht nur über die sportliche Situation sprechen möchten, sondern auch über strukturelle Fragen im Verein – etwa mehr Transparenz, Anpassungen bei Vereinswahlen oder die Möglichkeit hybrider Mitgliederversammlungen.
Diese Themen sind nun ebenfalls Bestandteil des Antrags.
Der Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beim SV Werder Bremen ist inzwischen final juristisch ausgearbeitet und veröffentlicht.
👉 Antrag lesen:
werdermv.link/antrag
Damit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen wird, müssen mindestens zehn Prozent der stimmberechtigten Vereinsmitglieder den Antrag gemeinsam stellen.
Die Petition war ein gutes Signal – aber jetzt kommt der formale Schritt, der tatsächlich eine Mitgliederversammlung möglich machen kann.
Wenn du Mitglied bist und dich dem Antrag anschließen möchtest, kannst du hier die Antragserklärung herunterladen:
👉 Antragserklärung:
werdermv.link/erklaerung
Da der Verein - wie öffentlich breit diskutiert wurde - auf harte Schriftform besteht muss die Erklärung tatsächlich ausgedruckt, unterschrieben und anschließend per Post zurückgesendet werden.
Die nächsten Wochen entscheiden, ob diese Mitgliederversammlung stattfinden wird. Unser Anliegen ist in den vergangenen Wochen insbesondere beim
Verein auf viel Gegenwind gestoßen – aber gemeinsam können wir zeigen, wie stark die Stimme der Mitglieder wirklich ist.
Schließt euch dem Antrag an, teilt die Informationen mit anderen Mitgliedern und helft mit, dass möglichst viele Menschen davon erfahren.
Wenn ihr Fragen zum Antrag oder zum Ablauf habt, meldet euch gerne jederzeit bei mir.
entschuldigt bitte, dass ich mich schon wieder melde. Mir ist bewusst, dass ihr in den letzten Wochen viele Updates erhalten habt.
Da aktuell ein neuer Medienbericht erschienen ist und Aussagen der Vereinsführung erneut für Verunsicherung sorgen können, halte ich eine kurze Einordnung für wichtig, damit ihr euch ein eigenes, fundiertes Bild machen könnt.
Im Folgenden findet ihr meine sachliche Einschätzung zum aktuellen Stand und zu den getroffenen Aussagen.
Im Artikel der Deichstube wird durch Dr. Hubertus Hess-Grunewald erneut der Eindruck erweckt, die Initiative stelle satzungsrechtliche Vorgaben infrage oder habe bislang keine konkreten Forderungen formuliert. Diese Darstellung greift aus unserer Sicht zu kurz und bedarf einer Einordung.
Zunächst ist festzuhalten:
Zwischen mir und dem Verein hat es telefonischen und schriftlichen Austausch gegeben. Entscheidend ist jedoch nicht die bloße Anzahl von Gesprächen, sondern ob eine klare und belastbare schriftliche Position zu den zentralen Fragen vorliegt. Eine solche verbindliche Klärung lag erst nach längerer Zeit vor und bildet nun die Grundlage für die weiteren Schritte.
Zu den „konkreten Forderungen“
Das Ziel der Initiative ist von Beginn an klar: die rechtssichere Ausübung des Minderheitenrechts gemäß § 37 BGB zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung.
Hierzu wurden konkrete Fragen gestellt, insbesondere:
- welche Formen der Unterstützungsbekundung als wirksam anerkannt werden,
- wie eine rechtssichere Kontaktaufnahme zur Mitgliedschaft erfolgen kann,
- und welche organisatorischen Wege hierfür zulässig sind.
Diese Punkte sind notwendige Voraussetzungen für die praktische Umsetzung des Minderheitenrechts.
Zur Einordnung als „Infragestellung der Satzung“
Die Initiative stellt die Satzung nicht zur Disposition.
Es geht vielmehr um die Frage, wie satzungsmäßige Vorgaben in einem Großverein praktisch umgesetzt werden können, ohne dass ein gesetzlich vorgesehenes Minderheitenrecht faktisch leerläuft.
Die Klärung solcher praktischen Fragen ist ein normaler Bestandteil vereinsrechtlicher Diskussionen.
Zum angebotenen „Mitgliederdialog“
Ein Dialogformat kann sinnvoll sein, ersetzt jedoch keine Mitgliederversammlung.
Eine Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins und ermöglicht:
- formalisierte Aussprache,
- Antrags- und Rederecht,
- demokratische Beschlussfassungen.
Das Anliegen der Initiative zielt auf diese demokratische Struktur – nicht auf ein unverbindliches Gesprächsformat.
Zur Frage der Mitgliederinformation
Es geht nicht um die Verbreitung einer „Einzelmeinung“, sondern um die praktische Ausübung eines gesetzlich vorgesehenen Minderheitenrechts, das bewusst an hohe Quorumsanforderungen geknüpft ist.
Die Frage, wie Mitglieder unter Wahrung datenschutzrechtlicher und satzungsrechtlicher Vorgaben erreicht werden können, ist daher eine organisatorische und rechtliche – keine politische.
Zur regulären Mitgliederversammlung im November
Die turnusmäßige Mitgliederversammlung ist ein wichtiger Bestandteil der Vereinsdemokratie. Gleichzeitig können strukturelle oder personelle Fragen in dynamischen Situationen eine frühere Befassungsnotwendigkeit begründen.
Gerade in herausfordernden Phasen ist es legitim, demokratische Instrumente zu nutzen, um Transparenz, Diskussion und Verantwortlichkeit zu stärken.
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Fazit
Die Initiative verfolgt weiterhin das Ziel, eine rechtssichere und praktikable Ausübung des Minderheitenrechts zu ermöglichen.
Wir respektieren Satzung und gesetzliche Vorgaben.
Gleichzeitig erwarten wir, dass demokratische Beteiligungsrechte in einem Mitgliederverein auch praktisch wahrnehmbar bleiben.
Dialog ist sinnvoll.
Demokratische Mitbestimmung bleibt unverzichtbar.
ich wollte euch kurz informieren:
Ich war zu Gast in einem Talkformat bei RealNico, um ausführlich über die Initiative, die Hintergründe und die aktuellen Entwicklungen zu sprechen.
Wir sprechen unter anderem über:
• warum die Petition entstanden ist
• was sich daraus entwickelt hat
• die rechtlichen Hürden beim Minderheitenbegehren
• strukturelle Themen im Verein
• wie es jetzt weitergeht
Wer sich einen tieferen Einblick verschaffen möchte, findet hier das Gespräch:
ich wollte euch kurz informieren:
Ich war zu Gast in einem YouTube Talkformat bei RealNico, um ausführlich über die Initiative, die Hintergründe und die aktuellen Entwicklungen zu sprechen.
Wir sprechen unter anderem über:
• warum die Petition entstanden ist
• was sich daraus entwickelt hat
• die rechtlichen Hürden beim Minderheitenbegehren
• strukturelle Themen im Verein
• wie es jetzt weitergeht
Wer sich einen tieferen Einblick verschaffen möchte, findet hier das Gespräch:
ich möchte euch kurz auf den aktuellen Stand bringen:
Heute fand das erste Beratungsgespräch mit meinem Anwalt statt.
Wir prüfen nun intensiv, ob es noch außergerichtliche Lösungswege gibt oder ob ein gerichtliches Vorgehen unumgänglich wird.
Unser Ziel bleibt klar: eine rechtssichere und praktikable Ausübung des Minderheitenrechts.
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Bleibt auf dem Laufenden
Viele von euch haben sich schnellere Updates und mehr Austausch gewünscht.
Auf unserem Instagram-Account findet ihr laufend Informationen, Umfragen und Antworten auf eure Fragen:
Die Initiative wächst – und mit ihr die organisatorischen Herausforderungen.
Wenn ihr helfen möchtet und Erfahrung in einem der folgenden Bereiche habt, meldet euch gerne:
• Mediengestaltung / Grafikdesign
• Social Media & Content
• IT / Datenverarbeitung / Serienbriefe & Automatisierung
• Druck & Versandlogistik
Gerne per Mail (Pascal-wcsw@web.de) oder via Direktnachricht auf Instagram.
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Diese Bewegung lebt von Menschen, die sich einbringen.
Danke euch allen für euren tollen Support.
viele von euch haben sich gewünscht, noch direkter und aktueller informiert zu werden. Deshalb gibt es ab sofort einen Instagram-Kanal zur Initiative.
Dort halten wir euch fortlaufend auf dem Laufenden, teilen Entwicklungen schneller als per Mail und ermöglichen einen unkomplizierten Austausch.
Gleichzeitig ist das Profil ein Schritt, die Initiative stärker als gemeinsame Mitgliederbewegung sichtbar zu machen – und sie bewusst ein Stück von meiner Person zu lösen.
Wenn ihr möchtet, folgt gerne, teilt die Inhalte und helft dabei, möglichst viele Mitglieder zu erreichen:
Gemeinsam bleiben wir informiert, sichtbar und handlungsfähig.
P.S.:
Über 125 Menschen haben insgesamt bereits mehr als 2.400 € gespendet.
Euer Vertrauen, eure Solidarität und eure Unterstützung bedeuten mir unglaublich viel. Danke!
seit Wochen versuchen wir, ein gesetzlich vorgesehenes Minderheitenrecht gemäß § 37 BGB rechtssicher auszuüben.
Was auf dem Papier selbstverständlich klingt, zeigt in der Praxis eine ganz andere Dimension:
Ein einzelnes Mitglied steht einem professionell geführten Bundesligaverein mit eigener Rechtsabteilung und externen Kanzleien gegenüber.
Wir reden hier nicht über eine Meinungsverschiedenheit.
Wir reden über die praktische Durchsetzbarkeit von Mitgliederrechten.
Um diesen Weg weiterzugehen, brauchen wir juristische Unterstützung.
Und nicht nur das:
• mögliche Anwalts- und Gerichtskosten
• Versandkosten für Mitgliederschreiben
• datenschutzkonforme Organisation einer Mitgliederansprache
• technische und organisatorische Umsetzung formwirksamer Unterstützungsbekundungen
All das verursacht Kosten. Im ungünstigsten Fall können Kosten im fünfstelligen Bereich entstehen.
Ich bin kein Investor.
Kein Funktionär.
Kein Berufspolitiker.
Ich bin ein Mitglied – wie ihr.
Und ich kann dieses finanzielle Risiko nicht alleine tragen.
Wenn wir wollen, dass dieses Minderheitenrecht nicht nur theoretisch existiert, sondern praktisch durchsetzbar ist, dann müssen wir diesen Schritt gemeinsam gehen.
Deshalb haben wir eine Unterstützungsaktion gestartet, um die notwendigen Mittel transparent zu sammeln.
Wichtig dabei:
• Jeder Euro wird ausschließlich zur Finanzierung der juristischen und organisatorischen Umsetzung verwendet.
• Es gibt keinerlei persönliche Bereicherung.
• Nicht benötigte Mittel werden vollständig und transparent einem gemeinnützigen Zweck zugeführt.
Hier geht es nicht um eine Person.
Hier geht es um die Frage, ob Mitgliederrechte in einem 70.000-Mitglieder-Verein realistisch ausübbar sind – oder nur auf dem Papier stehen.
David ist nur dann schwach, wenn er allein bleibt!