Genug ist Genug! Außerordentliche Mitgliederversammlung zur Bewertung der Amtsführung von C. Fritz

Petition richtet sich an
Mitgliederversammlung des Sportverein Werder Bremen e.V.

7.797 Unterschriften

100 %
7.000 für Sammelziel

7.797 Unterschriften

100 %
7.000 für Sammelziel
  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Neuigkeiten

26.02.2026, 15:36

Moin zusammen,

entschuldigt bitte, dass ich mich schon wieder melde. Mir ist bewusst, dass ihr in den letzten Wochen viele Updates erhalten habt.

Da aktuell ein neuer Medienbericht erschienen ist und Aussagen der Vereinsführung erneut für Verunsicherung sorgen können, halte ich eine kurze Einordnung für wichtig, damit ihr euch ein eigenes, fundiertes Bild machen könnt.

Im Folgenden findet ihr meine sachliche Einschätzung zum aktuellen Stand und zu den getroffenen Aussagen.

Im Artikel der Deichstube wird durch Dr. Hubertus Hess-Grunewald erneut der Eindruck erweckt, die Initiative stelle satzungsrechtliche Vorgaben infrage oder habe bislang keine konkreten Forderungen formuliert. Diese Darstellung greift aus unserer Sicht zu kurz und bedarf einer Einordung.

Zunächst ist festzuhalten:
Zwischen mir und dem Verein hat es telefonischen und schriftlichen Austausch gegeben. Entscheidend ist jedoch nicht die bloße Anzahl von Gesprächen, sondern ob eine klare und belastbare schriftliche Position zu den zentralen Fragen vorliegt. Eine solche verbindliche Klärung lag erst nach längerer Zeit vor und bildet nun die Grundlage für die weiteren Schritte.

Zu den „konkreten Forderungen“

Das Ziel der Initiative ist von Beginn an klar: die rechtssichere Ausübung des Minderheitenrechts gemäß § 37 BGB zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung.

Hierzu wurden konkrete Fragen gestellt, insbesondere:
- welche Formen der Unterstützungsbekundung als wirksam anerkannt werden,
- wie eine rechtssichere Kontaktaufnahme zur Mitgliedschaft erfolgen kann,
- und welche organisatorischen Wege hierfür zulässig sind.

Diese Punkte sind notwendige Voraussetzungen für die praktische Umsetzung des Minderheitenrechts.

Zur Einordnung als „Infragestellung der Satzung“

Die Initiative stellt die Satzung nicht zur Disposition.
Es geht vielmehr um die Frage, wie satzungsmäßige Vorgaben in einem Großverein praktisch umgesetzt werden können, ohne dass ein gesetzlich vorgesehenes Minderheitenrecht faktisch leerläuft.

Die Klärung solcher praktischen Fragen ist ein normaler Bestandteil vereinsrechtlicher Diskussionen.

Zum angebotenen „Mitgliederdialog“

Ein Dialogformat kann sinnvoll sein, ersetzt jedoch keine Mitgliederversammlung.

Eine Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins und ermöglicht:
- formalisierte Aussprache,
- Antrags- und Rederecht,
- demokratische Beschlussfassungen.

Das Anliegen der Initiative zielt auf diese demokratische Struktur – nicht auf ein unverbindliches Gesprächsformat.

Zur Frage der Mitgliederinformation

Es geht nicht um die Verbreitung einer „Einzelmeinung“, sondern um die praktische Ausübung eines gesetzlich vorgesehenen Minderheitenrechts, das bewusst an hohe Quorumsanforderungen geknüpft ist.

Die Frage, wie Mitglieder unter Wahrung datenschutzrechtlicher und satzungsrechtlicher Vorgaben erreicht werden können, ist daher eine organisatorische und rechtliche – keine politische.

Zur regulären Mitgliederversammlung im November

Die turnusmäßige Mitgliederversammlung ist ein wichtiger Bestandteil der Vereinsdemokratie. Gleichzeitig können strukturelle oder personelle Fragen in dynamischen Situationen eine frühere Befassungsnotwendigkeit begründen.

Gerade in herausfordernden Phasen ist es legitim, demokratische Instrumente zu nutzen, um Transparenz, Diskussion und Verantwortlichkeit zu stärken.



Fazit

Die Initiative verfolgt weiterhin das Ziel, eine rechtssichere und praktikable Ausübung des Minderheitenrechts zu ermöglichen.

Wir respektieren Satzung und gesetzliche Vorgaben.
Gleichzeitig erwarten wir, dass demokratische Beteiligungsrechte in einem Mitgliederverein auch praktisch wahrnehmbar bleiben.

Dialog ist sinnvoll.
Demokratische Mitbestimmung bleibt unverzichtbar.


Mehr zum Thema Sport

100 %
5.883 Unterschriften
91 Tage verbleibend
85 %
4.258 Unterschriften
2 Tage verbleibend

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern