Genug ist Genug! Außerordentliche Mitgliederversammlung zur Bewertung der Amtsführung von C. Fritz

Petition richtet sich an
Mitgliederversammlung des Sportverein Werder Bremen e.V.

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7.000 für Sammelziel

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  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
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Neuigkeiten

06.02.2026, 02:33

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir bekommen aktuell sehr viele Rückmeldungen und Anfragen, wann es nun weitergeht – nicht zuletzt, weil wir mit fast 7.000 Unterstützungen kurz vor dem ausgerufenen Stimmenziel stehen und das Thema entsprechend weiterhin hohe Aufmerksamkeit genießt.

Ich werde dabei das Gefühl nicht los, dass die aktuelle Zurückhaltung von Vereinsseite auch damit zusammenhängt, dass man die entstandene Aufbruchstimmung rund um den neuen Trainer und ein mögliches positives Ergebnis am Wochenende abwarten möchte. Die Hoffnung scheint zu sein, dass sich die Debatte dadurch von selbst in eine „bessere“ sportliche Phase verlagert.

Unabhängig davon, ob dies bewusst geschieht oder nicht: Dieses Muster ist im Fußball nicht neu. Kritische Fragen werden häufig dann vertagt, wenn kurzfristige Ergebnisse wieder Hoffnung erzeugen. Das mag nachvollziehbar sein – es ändert aber nichts an den strukturellen Themen, die viele Mitglieder beschäftigen.

Gerade deshalb bleibt unser Anliegen wichtig. Aufbruchstimmung ist willkommen, Siege sind es auch. Aber Verantwortung, Transparenz und die Rolle der Mitglieder dürfen nicht vom jeweiligen Spielausgang abhängig gemacht werden.

Noch ein kurzer rechtlicher Hinweis:
In der öffentlichen Debatte – auch in einer von uns geteilten Gegendarstellung – wurde eine Formulierung verwendet, die juristisch zu weit gefasst war. Eine Mitgliederversammlung kann keine unmittelbaren Weisungen an den Aufsichtsrat der KGaA erteilen oder diesen direkt zu Personalentscheidungen verpflichten; der Aufsichtsrat ist gesellschaftsrechtlich weisungsfrei. Das Gesellschaftsrecht setzt hier den verbindlichen Rahmen.

Unverändert richtig bleibt jedoch: Die Mitgliederversammlung ist das höchste Vereinsorgan. Ihre Beschlüsse binden die Vereinsorgane und entfalten damit eine mittelbare Steuerungs- und Verantwortungsebene, die in der aktuellen Diskussion nicht ausgeblendet werden darf.


04.02.2026, 00:32

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir stehen inzwischen bei über 6.300 Unterstützenden. Das allein zeigt: Die Diskussion ist längst kein Randthema mehr. Vielen Dank für eure bisherige Unterstützung!

Wie alle mitbekommen haben, wurde inzwischen Trainer Horst Steffen entlassen. Viele bewerten diesen Schritt als klassisches Bauernopfer: Eine kurzfristige Maßnahme, die zwar Aktivität signalisiert, die grundlegenden strukturellen Fragen aber nicht beantwortet. In Interviews hat Clemens Fritz inzwischen selbst eine Mitschuld eingeräumt, was die Bedeutung einer ehrlichen und umfassenden Aufarbeitung zusätzlich unterstreicht.

Die aktuelle Trainersuche gestaltet sich offenbar ebenfalls schwierig. Wunschkandidat Bo Svensson hat nach übereinstimmenden Medienberichten abgesagt, da ihn die aktuelle Kadersituation und das Gesamtumfeld nicht überzeugt haben. Gleichzeitig gab es keine personellen Verstärkungen, keine weiteren Transfers – trotz der sportlich angespannten Lage.

Parallel dazu sind wir inzwischen in aktiven Gesprächen mit Werder Bremen, um die Einberufung einer Mitgliederversammlung tatsächlich rechtssicher auf den Weg zu bringen. Unser Ziel ist es, zeitnah alle Mitglieder persönlich und gesondert zu informieren, damit das Minderheitenrecht aus der Mitgliedschaft heraus korrekt und sauber ausgeübt werden kann.

Beim Verein läuft aktuell noch eine grundsätzliche juristische Prüfung, insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass wir die öffentlichen Aussagen von Dr. Hess-Grunewald in der DeichStube als sachlich unzutreffend eingeordnet und entsprechend widersprochen haben. Eine abschließende schriftliche Bewertung liegt bislang noch nicht vor.

Unabhängig davon halten wir fest:
Nach unserer Rechtsauffassung, der ständigen Rechtsprechung und den Grundlagen der 50+1-Regel steht für uns weiterhin außer Frage, dass die Mitgliederversammlung richtungsweisende Beschlüsse fassen darf. Nicht alles kann direkt entschieden werden – aber der Mitgliederwille kann und darf verbindlich formuliert werden.

Wir halten euch über die nächsten Schritte transparent auf dem Laufenden.
Danke, dass ihr dranbleibt.

Genug ist genug.
Werder lebt von seinen Mitgliedern – und genau deshalb übernehmen wir jetzt Verantwortung!


03.02.2026, 14:02

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir stehen inzwischen bei über 6.100 Unterstützenden. Das allein zeigt: Die Diskussion ist längst kein Randthema mehr. Vielen Dank für eure bisherige Unterstützung!

Wie alle mitbekommen haben, wurde inzwischen Trainer Horst Steffen entlassen. Viele bewerten diesen Schritt als klassisches Bauernopfer: Eine kurzfristige Maßnahme, die zwar Aktivität signalisiert, die grundlegenden strukturellen Fragen aber nicht beantwortet. In Interviews hat Clemens Fritz inzwischen selbst eine Mitschuld eingeräumt, was die Bedeutung einer ehrlichen und umfassenden Aufarbeitung zusätzlich unterstreicht.

Die aktuelle Trainersuche gestaltet sich offenbar ebenfalls schwierig. Wunschkandidat Bo Svensson hat nach übereinstimmenden Medienberichten abgesagt, da ihn die aktuelle Kadersituation und das Gesamtumfeld nicht überzeugt haben. Gleichzeitig gab es keine personellen Verstärkungen, keine weiteren Transfers – trotz der sportlich angespannten Lage.

Parallel dazu sind wir inzwischen in aktiven Gesprächen mit Werder Bremen, um die Einberufung einer Mitgliederversammlung tatsächlich rechtssicher auf den Weg zu bringen. Unser Ziel ist es, zeitnah alle Mitglieder persönlich und gesondert zu informieren, damit das Minderheitenrecht aus der Mitgliedschaft heraus korrekt und sauber ausgeübt werden kann.

Beim Verein läuft aktuell noch eine grundsätzliche juristische Prüfung, insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass wir die öffentlichen Aussagen von Dr. Hess-Grunewald in der DeichStube als sachlich unzutreffend eingeordnet und entsprechend widersprochen haben. Eine abschließende schriftliche Bewertung liegt bislang noch nicht vor.

Unabhängig davon halten wir fest:
Nach unserer Rechtsauffassung, der ständigen Rechtsprechung und den Grundlagen der 50+1-Regel steht für uns weiterhin außer Frage, dass die Mitgliederversammlung richtungsweisende Beschlüsse fassen darf. Nicht alles kann direkt entschieden werden – aber der Mitgliederwille kann und darf verbindlich formuliert werden.

Wir halten euch über die nächsten Schritte transparent auf dem Laufenden.
Danke, dass ihr dranbleibt.

Genug ist genug.
Werder lebt von seinen Mitgliedern – und genau deshalb übernehmen wir jetzt Verantwortung!








30.01.2026, 05:30

Gegendarstellung zu den Aussagen von Hubertus Hess‑Grunewald in der Deichstube vom 29.01.2026

In einem kürzlich veröffentlichten Artikel der Deichstube äußerte Hubertus Hess‑Grunewald, dass eine außerordentlich einberufene Mitgliederversammlung des SV Werder Bremen „eine Diskussion führen, aber nichts Weiteres beschließen“ könne. Diese Aussage ist rechtlich und satzungstechnisch falsch.

Die Mitgliederversammlung des SV Werder Bremen e.V. ist nach § 32 BGB sowie der Vereinssatzung das oberste Organ des Vereins. Sie hat die kompetente und bindende Entscheidungsbefugnis, über alle wesentlichen Vereinsangelegenheiten zu beschließen, darunter:
• Wahl und Abberufung des Aufsichtsrats
• Weisungen an die Geschäftsführung
• Satzungsänderungen, die die Kompetenzen der Organe betreffen

Damit kann eine Mitgliederversammlung sehr wohl Beschlüsse fassen, die den Aufsichtsrat verpflichten, den Geschäftsführer Clemens Fritz abzuberufen. Hess‑Grunewalds Behauptung, eine Mitgliederversammlung könne „nichts beschließen“, delegitimiert das höchste Vereinsgut – die Mitglieder und ihre Versammlung – und ist juristisch unhaltbar.

Es ist nicht nur irreführend, sondern auch inakzeptabel, dass der Präsident des Vereins entweder bewusst oder unbewusst die Entscheidungsbefugnisse der Mitglieder falsch darstellt, um damit politische Kontrolle auszuüben und die Wirkung der aktuell laufenden Mitgliederbewegung zu schmälern. Die Mitgliederversammlung ist das zentrale demokratische Organ des Vereins – jeder Versuch, sie zu diskreditieren oder ihre Handlungsmöglichkeiten zu beschneiden, ist eine Missachtung der Vereinsdemokratie.

Wir fordern daher eine öffentliche Klarstellung und Korrektur: Die Mitglieder des SV Werder Bremen haben das Recht und die Macht, bindende Beschlüsse zu fassen, und Hess‑Grunewalds Aussagen stellen weder die rechtliche noch die tatsächliche Situation korrekt dar.


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