Region: Bayern
Dialog

Gewalt an Kindern und Jugendlichen entschlossen entgegentreten!

Petition richtet sich an
Bayerischer Landtag

603 Unterschriften

Sammlung beendet

603 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet November 2024
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 28.04.2025
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

25.03.2025, 09:55

Die Petition des Betroffenenbeirats der Erzdiözese München zur Aufarbeitung von Missbrauch stößt auf große Resonanz in den Medien. Sowohl die Süddeutsche Zeitung als auch die Augsburger Allgemeine widmen dem Thema umfangreiche Artikel und betonen die Bedeutung unabhängiger Strukturen zur Unterstützung von Betroffenen.
Die Petition, die der Betroffenenbeirat der Erzdiözese München zusammen mit Experten und Betroffenen entwickelt hat, fordert unabhängige Strukturen für die Aufarbeitung von Missbrauch und Gewalt in Bayern. Dieses Anliegen hat nun breite mediale Aufmerksamkeit erhalten: Die Süddeutsche Zeitung und die Augsburger Allgemeine berichten ausführlich über die Forderungen und die Hintergründe der Petition.

Die Süddeutsche Zeitung hebt hervor, dass nicht nur Täterorganisationen wie Kirchen oder Sportvereine, sondern auch der Freistaat Bayern selbst Verantwortung übernehmen müsse. Der Artikel beschreibt die Initiative als wegweisend und betont, dass Missbrauchsaufarbeitung nur durch unabhängige Kommissionen gelingen könne. Auch der umfassende Ansatz der Petition wird gelobt: Neben der Forderung nach einer unabhängigen Aufarbeitungskommission werden ein landesweiter Betroffenenrat, eine Stiftung für Erinnerungskultur sowie Beratungsstellen vorgeschlagen.

Die Augsburger Allgemeine stellt vor allem die Forderung nach einem stärkeren Engagement des Freistaats in den Mittelpunkt. Der Bericht kritisiert, dass bislang die Verantwortung für die Aufarbeitung weitgehend den Institutionen selbst überlassen wurde. Die Petition fordert jedoch, dass Bayern aktiv eine zentrale Rolle übernimmt und die Betroffenen stärker unterstützt. Der Artikel verweist zudem auf die langjährigen gesundheitlichen und finanziellen Folgen für die Opfer und die Dringlichkeit, Strukturen zu schaffen, die unabhängig von Täterorganisationen agieren.

Beide Artikel unterstreichen die Bedeutung der Petition und schildern, wie die Forderungen auf breiter Basis entwickelt wurden. „Missbrauch und sexualisierte Gewalt finden überall dort statt, wo Machtgefälle herrschen“, zitiert die Süddeutsche Zeitung aus der Petition. Die Augsburger Allgemeine ergänzt: „Jetzt ist es allerhöchste Zeit, dass Bayern aktiv wird.“

Mit dem Medienecho wird deutlich, dass die Forderungen des Betroffenenbeirats über die Grenzen einzelner Institutionen hinaus Gehör finden. Es bleibt abzuwarten, wie der Bayerische Landtag auf die Initiative reagiert und ob der Freistaat seiner Verantwortung gerecht wird.


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