Ambiente

Halle wird klimaneutral bis 2030!

A petição é endereçada
Oberbürgermeister Bernd Wiegand Egbert Geier
1.116 Apoiantes 917 em Halle (Saale)
46% de 2.000 para quórum
  1. Começado abril 2021
  2. Colecta ainda > 6 meses
  3. Submissão
  4. Diálogo com o destinatário
  5. Decisão
Eu concordo que os meus dados sejam 0uardadosO peticionário pode ver os meus Nomes e localidade e encaminhar para o destinatário da petição. Eu posso evogar este consentimento a qualquer momento.

Änderungen an der Petition

Às 10/05/2021 13:41

Anhang, um Menschen einzuladen bei unserem Verein mitzuwirken.


Neue Begründung:

Wir sehen schon lange, dass die Klimakrise global und auch lokal rasant voranschreitet:

Waldbrände, Ernteausfälle durch Dürren, bereits 3 Jahrhunderthochwasser in den letzten 2 Jahrzehnten in unserer Region, 2018 der tödliche Wintersturm Friederike und 2 aufeinanderfolgende Hitzesommer, welche über 20.000 Tote gefordert haben.

Dies ist kein Zufall, sondern nachweislich eine Folge der menschengemachten globalen Klimaerhitzung. Die negativen Folgen der Klimaerhitzung werden mit der Zeit immer häufiger und stärker auftreten.

Es ist höchste Zeit zu handeln, um uns und unsere Kinder und Enkel vor einer Zukunft zu bewahren, die geprägt ist von immer mehr Hitzetoten, einer steigenden Gefahr weiterer Pandemien, dem Auftreten tropischer Krankheiten, deutlich steigenden Lebensmittelpreisen aufgrund von Ernteeinbußen, verheerenden Stürmen und geschätzten 2 Milliarden heimatlosen Menschen auf der Flucht.

In Paris einigte sich die Weltgemeinschaft darauf, die globale Erhitzung auf möglichst 1,5°C zu begrenzen, um die allerschlimmsten Folgen zu verhindern. So soll verhindert werden, dass wir Menschen durch das dominoartige Eintreten von Kippunkten die Kontrolle über die Erhitzung unseres Lebensraumes verlieren. Unsere Politik fährt derzeit einen Kurs, mit dem wir bei bestenfalls 3-4°C Klimaerhitzung landen.

Profitieren wird davon keiner, denn die durch die Klimaerhitzung bedrohten natürlichen Systeme reinigen unser Wasser, erzeugen unseren Sauerstoff und sind Voraussetzung für Nahrungsmittelproduktion. Durch den Verlust dieser Ökosysteme entsteht nicht nur ein extrem hoher wirtschaftlicher Schaden, sondern es werden vor allem die Existenzgrundlagen vieler Milliarden Menschen massiv beeinträchtigt oder zerstört.

Da die Politik es mit ihrem derzeitigen Handeln nicht schaffen wird, Sicherheit für heute und die Zukunft zu gewährleisten, müssen WIR jetzt handeln!

Das Wuppertalinstitut hat uns mit seiner Studie (2020) gezeigt, wie das 1,5°C Ziel noch zu erreichen ist. Wir wissen, dass unserer Stadt eine Energie-, Wärme- und Verkehrswende gelingen kann, von der wir alle profitieren.

Daher fordern wir, Eltern, Großeltern, junge Menschen und die zu tiefst besorgten Bürger*innen Klimaneutralität bis 2030, um unseren lokalen Beitrag zum 1,5°C Ziel zu leisten.

Wir fordern von der Stadt Halle die Ausarbeitung einer detaillierten Strategie für Klimaneutralität bis 2030, die alle relevanten Sektoren umfasst, auf die die Stadt konkret Einfluss nehmen kann!

Dafür muss zunächst das klimapolitische Leitbild der Stadt entsprechend angepasst werden. In der jetzigen Fassung stimmt es weder mit den Vereinbarungen des Pariser Klimaabkommens, noch mit den Zielen der EU überein.

Wir brauchen eine Energiewende, d.h. eine Strom- und Wärmeversorgung aus regenerativen Quellen und intensive Gebäudesanierungen. Zudem fordern wir bessere Mobilitätsangebote für alle Bürger*innen, um in der Stadt und im Umkreis klimaneutral unterwegs sein zu können.

Damit der Weg in die Klimaneutralität sinnvoll und effizient geplant werden kann, möchten wir, dass die Stadt eine "Klimaneutralitätsstrategie 2030" von einem qualifizierten Planungsbüro ausarbeiten lässt. Die Strategie sollte aufzeigen, welche finanziellen Mittel und wie viele Facharbeitskräfte wir für diese Transformation benötigen.

Wenn wir das aktuelle Klimaschutzkonzept von Halle mit dem Konzept von z.B. Tübingen vergleichen, fällt auf, dass die großen Themen Energie- und Wärmewende in Halle kaum angefasst werden. Die Maßnahmen, die beschrieben werden, enthalten zudem keine Zielvorgaben bzw. Zeitangaben.

Regionen wie der Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz, die ihre Stromversorgung schon zu über 300 % aus regenerativen Quellen decken und auch in der Wärme- und Verkehrswende ihre Nase vorn haben, zeigen uns eins:

Wir werden mit Mut zur Modernisierung unsere Stadt nach vorn bringen, die lokale Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze schaffen und letztendlich einen großen Beitrag für die Zukunft unserer Stadt, Deutschlands und unserer Erde leisten.

Lasst uns Halle zu einem Leuchtturm des sozial-ökologischen Wandels machen und zu einer Stadt, in der alle gerne leben möchten! Unterschreibe jetzt die Petition von HalleZero e.V.!

Bist Du dafür, dass die Stadt Halle (Saale) unverzüglich ein Planungsbüro beauftragt, das innerhalb eines Jahres einen Klimaaktionsplan zur Klimaneutralität bis 2030 in Halle (Saale) erstellt?

Du findest die Idee gut, Halle bis 2030 klimaneutral zu machen? Du möchtest bei uns mitmachen? Dann kannst Du Dich gerne bei HalleZero einmischen. 

Du kannst z.B. helfen, Aktionen zu organisieren, Dich als Expert*in einbringen, oder auch Kaffee kochen und Kuchen backen. Wir freuen uns auf alle, die dabei sein möchten, wenn wir unsere Stadt nachhaltiger und klimaneutral gestalten. 

Was gibt's dafür? Jede Menge Spaß, tolle Leute und das Erlebnis, dieser Klimakrise etwas Gutes entgegen zu setzen. 

Besuche uns auf hallezero.de und melde Dich bei uns. Wir möchten alle mitnehmen. Auch Dich! 


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 589 (508 in Halle (Saale))


Visionen für eine lebenswerte und klimagerechte Stadt!

Às 10/05/2021 09:35

Unser Designteam gestaltet zurzeit Visionen, wie diese, um aufzuzeigen, wie viel mehr Lebensqualität uns die sozial-ökologische Transformation in unserer Stadt bieten kann. Es geht uns darum aufzuzeigen wie viel Potential diese Stadt für eine klimagerechte Welt hat. Am Ende stellt sich die Frage – Wo willst du lieber leben? – Im Grauen oder im Grünen?


Halle nimmt am Wattbewerb teil!

Às 10/05/2021 09:31

Halle nimmt seit dem 21.02.2021 am deutschlandweiten Wattbewerb zur Verdoppelung zur Photovoltaikleistung teil. Als eine der wenigen ostdeutschen Städte wetteifert Halle gemeinsam mit knapp 90 Städten um die erste Verdoppelung der Photovoltaikleistung. Wir von HalleZero haben nicht nur den Impuls zur Teilnahme gegeben. Auch wollen wir die nächsten Jahre richtig Stimmung für Solaranlagen auf möglichst allen Dächern in Halle machen. Hast du schon eine Solaranlage oder Solarthermie auf deinem Dach oder Balkon? Wenn nicht ist es höchste Zeit für einen Umbau! Nimm die Sache selbst in die Hand oder kontaktiere deinen Vermieter!


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