Environment

Halle wird klimaneutral bis 2030!

Petition is directed to
Oberbürgermeister Bernd Wiegand Egbert Geier
585 Supporters 504 in Halle (Saale)
25% from 2.000 for quorum
  1. Launched 30/04/2021
  2. Time remaining > 11 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Für ein modernes, lebenswertes und klimaneutrales Halle bis 2030!

Wünschst du dir auch eine lebenswerte Zukunft für dich und deine Familie? Möchtest du auch sicher und schnell von A nach B kommen, ohne Stress im Verkehr? Im Grünen aber zugleich auch mitten in der Stadt leben? Draußen in Ruhe und bei sauberer Luft entspannen können? Deinen eigenen Strom auf Dach und Balkon gewinnen? Und das alles ohne Klimaangst und schlechtes Gewissen? 

Reason

Wir sehen schon lange, dass die Klimakrise global und auch lokal rasant voranschreitet:

Waldbrände, Ernteausfälle durch Dürren, bereits 3 Jahrhunderthochwasser in den letzten 2 Jahrzehnten in unserer Region, 2018 der tödliche Wintersturm Friederike und 2 aufeinanderfolgende Hitzesommer, welche über 20.000 Tote gefordert haben.

Dies ist kein Zufall, sondern nachweislich eine Folge der menschengemachten globalen Klimaerhitzung. Die negativen Folgen der Klimaerhitzung werden mit der Zeit immer häufiger und stärker auftreten.

Es ist höchste Zeit zu handeln, um uns und unsere Kinder und Enkel vor einer Zukunft zu bewahren, die geprägt ist von immer mehr Hitzetoten, einer steigenden Gefahr weiterer Pandemien, dem Auftreten tropischer Krankheiten, deutlich steigenden Lebensmittelpreisen aufgrund von Ernteeinbußen, verheerenden Stürmen und geschätzten 2 Milliarden heimatlosen Menschen auf der Flucht.

In Paris einigte sich die Weltgemeinschaft darauf, die globale Erhitzung auf möglichst 1,5°C zu begrenzen, um die allerschlimmsten Folgen zu verhindern. So soll verhindert werden, dass wir Menschen durch das dominoartige Eintreten von Kippunkten die Kontrolle über die Erhitzung unseres Lebensraumes verlieren. Unsere Politik fährt derzeit einen Kurs, mit dem wir bei bestenfalls 3-4°C Klimaerhitzung landen.

Profitieren wird davon keiner, denn die durch die Klimaerhitzung bedrohten natürlichen Systeme reinigen unser Wasser, erzeugen unseren Sauerstoff und sind Voraussetzung für Nahrungsmittelproduktion. Durch den Verlust dieser Ökosysteme entsteht nicht nur ein extrem hoher wirtschaftlicher Schaden, sondern es werden vor allem die Existenzgrundlagen vieler Milliarden Menschen massiv beeinträchtigt oder zerstört.

Da die Politik es mit ihrem derzeitigen Handeln nicht schaffen wird, Sicherheit für heute und die Zukunft zu gewährleisten, müssen WIR jetzt handeln!

Das Wuppertalinstitut hat uns mit seiner Studie (2020) gezeigt, wie das 1,5°C Ziel noch zu erreichen ist. Wir wissen, dass unserer Stadt eine Energie-, Wärme- und Verkehrswende gelingen kann, von der wir alle profitieren.

Daher fordern wir, Eltern, Großeltern, junge Menschen und die zu tiefst besorgten Bürger*innen Klimaneutralität bis 2030, um unseren lokalen Beitrag zum 1,5°C Ziel zu leisten.

Wir fordern von der Stadt Halle die Ausarbeitung einer detaillierten Strategie für Klimaneutralität bis 2030, die alle relevanten Sektoren umfasst, auf die die Stadt konkret Einfluss nehmen kann!

Dafür muss zunächst das klimapolitische Leitbild der Stadt entsprechend angepasst werden. In der jetzigen Fassung stimmt es weder mit den Vereinbarungen des Pariser Klimaabkommens, noch mit den Zielen der EU überein.

Wir brauchen eine Energiewende, d.h. eine Strom- und Wärmeversorgung aus regenerativen Quellen und intensive Gebäudesanierungen. Zudem fordern wir bessere Mobilitätsangebote für alle Bürger*innen, um in der Stadt und im Umkreis klimaneutral unterwegs sein zu können.

Damit der Weg in die Klimaneutralität sinnvoll und effizient geplant werden kann, möchten wir, dass die Stadt eine "Klimaneutralitätsstrategie 2030" von einem qualifizierten Planungsbüro ausarbeiten lässt. Die Strategie sollte aufzeigen, welche finanziellen Mittel und wie viele Facharbeitskräfte wir für diese Transformation benötigen.

Wenn wir das aktuelle Klimaschutzkonzept von Halle mit dem Konzept von z.B. Tübingen vergleichen, fällt auf, dass die großen Themen Energie- und Wärmewende in Halle kaum angefasst werden. Die Maßnahmen, die beschrieben werden, enthalten zudem keine Zielvorgaben bzw. Zeitangaben.

Regionen wie der Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz, die ihre Stromversorgung schon zu über 300 % aus regenerativen Quellen decken und auch in der Wärme- und Verkehrswende ihre Nase vorn haben, zeigen uns eins:

Wir werden mit Mut zur Modernisierung unsere Stadt nach vorn bringen, die lokale Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze schaffen und letztendlich einen großen Beitrag für die Zukunft unserer Stadt, Deutschlands und unserer Erde leisten.

Lasst uns Halle zu einem Leuchtturm des sozial-ökologischen Wandels machen und zu einer Stadt, in der alle gerne leben möchten! Unterschreibe jetzt die Petition von HalleZero e.V.!

Bist Du dafür, dass die Stadt Halle (Saale) unverzüglich ein Planungsbüro beauftragt, das innerhalb eines Jahres einen Klimaaktionsplan zur Klimaneutralität bis 2030 in Halle (Saale) erstellt?

Thank you for your support, HalleZero from Halle
Question to the initiator

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Not yet a PRO argument.

Das Klima hat sich auf der Erde ständig geändert, seitdem sich auf unserem Planeten eine Atmosphäre herausbildete. Und es wird sich weiter ändern, ob mit oder ohne Menschheit. Wir leben nun mal in einer Warmzeit nach der letzten Eiszeit und irgendwann wird es eine erneute Eiszeit geben. Es ist illusorisch mit heutigen wirtschaftlichen Veränderungen und Einschränkungen der Freiheiten der Menschen zu glauben, dass wir diese Veränderungen aufhalten oder gar zurückdrehen können. Die Klimahysteriker kreieren hier eine neue totalitäre Ideologie und Ersatzreligion, die antidemokratisch ist.

Why people sign

  • Willy Bothe Halle (Saale)

    10 hours ago

    Wir sollten in mehreren Bereichen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens wieder eine echte Vision für eine bessere Zukunft entwickeln und vor allem auch mit der Umsetzung beginnen. Den Klimawandel und seine schrecklichen Folgen für viele Menschen auf der Welt einzudämmen ist sicher das größte Problem des 21. Jahrhunderts. Das Narrativ des alternativlosen wirtschaftlichen Wachstums muss sterben, damit wir wieder anfangen können zu leben!

  • Romy Kraft Halle (Saale)

    1 day ago

    Wichtiges Thema

  • Simone Arnhold Halle (Saale)

    2 days ago

    Weil ich ein lebendes Wesen bin

  • Tessa Mossner Halle (Saale)

    3 days ago

    Ich bin eine Jugendliche und mir ist wichtig das dieser Planet später noch bewohnbar ist

  • Susanne Lässing Halle (Saale)

    3 days ago

    Jede Stimme zählt

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