18.06.2026, 11:51
Wir haben den Petitionstext überarbeitet, um unser Anliegen klarer und konkreter zu formulieren. Die ursprüngliche Idee „Heide statt Hitze“ bleibt weiterhin ein wichtiger Ausgangspunkt, wurde aber weitergedacht. Aus den Gesprächen vor Ort, unseren Recherchen und der weiteren Auseinandersetzung mit dem Haidplatz hat sich gezeigt, dass es nicht nur um eine einzelne Heidefläche geht, sondern um einen ersten sichtbaren Schritt in Richtung städtischer Klimaanpassung.
Im Mittelpunkt steht deshalb nun ein temporäres, reversibles und fachlich begleitetes Pilotprojekt. Dieses kann Schatten, Begrünung, Sitzmöglichkeiten, Aufenthaltsqualität und öffentlichen Austausch verbinden. Die Heide wird dabei nicht aufgegeben, sondern kann als historischer Bezug und gestalterisches Element Teil des Projekts bleiben.
Neuer Titel: Heide statt Hitze:Heißplatz: Pilotprojekt für den Haidplatz ermöglichen
Neuer Petitionstext:
Temporäres Pilotprojekt am Haidplatz als erster Schritt in Richtung städtischer Klimaanpassung
Wir setzen uns für den Haidplatz ein, weil Regensburg konkrete, sichtbare und mutige Schritte im Umgang mit Stadthitze braucht.
Der Haidplatz ist einer der zentralen öffentlichen Räume unserer Stadt: historisch bedeutsam, stark versiegelt, viel genutzt und an heißen Tagen kaum ein Ort, an dem man sich gerne länger aufhält. Genau hier möchten wir ansetzen.
Wir fordern die Stadt Regensburg auf,für denam Haidplatz eineein temporäre,temporäres, reversiblereversibles Heide-Testflächeund alsfachlich begleitetes Pilotprojekt zu ermöglichen. Es soll zeigen, wie Klimaanpassung auf einem historischen Stadtplatz aussehen, wirken und angenommen werden kann.
Dabei geht es ausdrücklich nicht um einen sofortigen dauerhaftenendgültigen Umbau des Platzes,Haidplatzes. sondernWir umschlagen einen kleinen, sichtbaren Test: Auf einerzeitlich begrenzten Flächeöffentlichen sollTest probeweisevor, entsiegeltder werdenErfahrungen sammelt, Gespräche anstößt und eine Heidefläche mit trockenheitsverträglichen Pflanzen, sandigem Bodenaufbau und niedrigem Bewuchs angelegt werden.Die Testfläche soll öffentlich sichtbar machen, wie klimaangepasste Begrünung zur Hitzeresilienz, Aufenthaltsqualität und Wahrnehmung eines stark versiegelten Stadtplatzes beitragen kann.Gleichzeitig verstehen wir die Heide-Testfläche als bewusst begleiteten ersten Schritt: Wir möchten beobachten, wie Bürgerinnen und Bürger auf eine sichtbare Veränderung des Haidplatzes reagieren,macht, welche Wünsche sieMaßnahmen für den Platz äußernsinnvoll, machbar und verträglich sind.
Das Pilotprojekt soll mehrere zentrale Bedürfnisse zusammenbringen: Schatten, Kühle, Begrünung, Sitzmöglichkeiten ohne Konsum und öffentlichen Austausch. Der Haidplatz soll für eine begrenzte Zeit nicht nur Durchgangsort sein, sondern ein Raum, in dem Menschen verweilen, sich beteiligen und Klimaanpassung unmittelbar erleben können.
Eine mögliche Umsetzung wäre ein begrünter Pavillon: ein schattenspendender, rückbaubarer Ort auf dem Haidplatz, der Aufenthalt ermöglicht und zugleich Raum für Rückmeldung, Beteiligung und Austausch schafft.
Auch würden wir uns wünschen, dass für diese Begrünung und Bewässerung Möglichkeiten gefunden werden dafür temporär einige Bereiche zu entsiegeln.
Die ursprüngliche Idee einer Heide am Haidplatz bleibt dabei ein wichtiger Ausgangspunkt. Sie war nie nur Dekoration, sondern ein historischer Gesprächsanker: Der Haidplatz trägt seine frühere Landschaft bereits im Namen. Eine heideartig begrünte Struktur könnte diesen Bezug aufnehmen und Geschichte, Stadtklima, Aufenthaltsqualität und Gestaltung miteinander verbinden.
Aus unseren Recherchen und den Gesprächen vor Ort hat sich jedoch gezeigt, dass das Thema größer ist als eine einzelne Heidefläche. Es geht um die Frage, wie Regensburg seine öffentlichen Räume an Hitze, Klimawandel und veränderte Nutzungsbedürfnisse anpassen kann, ohne ihre historische Bedeutung zu verlieren.
Gerade deshalb braucht es einen ersten, überschaubaren Schritt. Ein temporäres Pilotprojekt kann zeigen, welche Maßnahmen spürbar helfen, wie sie von Bürgerinnen und Bürgern angenommen werden und welche GesprächeIdeen dadurchlangfristig entstehen.weiterverfolgt Sowerden soll ein öffentlicher Diskurs darüber angeregt werden, wie zentrale Plätze in Regensburg künftig mit Stadthitze, Aufenthaltsqualität und Klimaanpassung umgehen können.sollten.
Langfristig wünschen wir uns ergänzendfür weitereden klimaaktiveHaidplatz Elementemehr wieSchatten, Schattenstrukturen,mehr Kühle, mehr Grün, mehr konsumfreie Sitzmöglichkeiten ohneund Konsumzwang,eine WasserelementeGestaltung, die den Platz an die klimatischen Herausforderungen der kommenden Jahre anpasst.
Der Haidplatz kann zeigen, dass Regensburg Geschichte und Zukunft zusammendenken kann. Weltkulturerbe und Klimaanpassung müssen kein Widerspruch sein. Eine lebendige Stadt bewahrt ihre historischen Räume und entwickelt sie zugleich so weiter, dass sie auch in Zukunft für alle Menschen nutzbar bleiben.
Wir bitten die Stadt Regensburg deshalb, ein temporäres, reversibles und fachlich begleitetes Pilotprojekt am Haidplatz zu ermöglichen: als ersten konkreten Schritt zu mehr entsiegelteAufenthaltsqualität, Bereiche.Fürmehr denöffentlichem AnfangGespräch möchten wir bewusst klein starten: mitund einer Heide-Testfläche,klimaangepassten dieZukunft einfachunserer rückbaubar ist und als praktischer, begleiteter Versuch für zukünftige Klimaanpassung im öffentlichen Raum dient.Stadt.
Neue Begründung:
Regensburg wird heißer. Besonders stark versiegelte Plätze wie der Haidplatz speichern im Sommer Wärme, bieten wenig Schatten und verlieren dadurch an Aufenthaltsqualität. Gerade zentrale öffentliche Räume müssen deshalb stärker an die Folgen zunehmender Stadthitze angepasst werden.Der Haidplatz ist dafür eindavon besonders symbolischerbetroffen, Ort:weil Derer Namezentral „Haid“liegt, verweistintensiv historischgenutzt auf Heide, also auf offene, trockene Landschaftsräume mit niedrigem Bewuchs. Unsere Idee greift diese Bedeutung aufwird und verbindetzugleich Stadtgeschichtenur mitwenige einergeschützte, zukunftsorientiertenkonsumfreie Frage:Aufenthaltsmöglichkeiten Wie können öffentliche Plätze in Regensburg klimaangepasst weiterentwickelt werden, ohne ihren Charakter zu verlieren?bietet.
EineEin temporäretemporäres Heide-TestflächePilotprojekt wäre ein kleiner,verantwortungsvoller erster Schritt. Es bleibt begrenzt, rückbaubar und fachlich begleitbar, schafft aber sichtbarer Anfang. Sie schafftgleichzeitig einen konkretenrealen Anlass,Erfahrungsraum. überKlimaanpassung weitere Maßnahmen wie Schatten, Wasser, konsumfreie Sitzmöglichkeiten und zusätzliche entsiegelte Bereiche nachzudenken.Wichtig ist uns außerdem, dass die Veränderungwürde nicht nur geplant,theoretisch diskutiert, sondern öffentlichdirekt erlebbarim wird.Stadtraum Bürgerinnensichtbar und Bürgerspürbar.
Uns sollengeht direktes sehen,nicht wie eine solche Testfläche wirkt, darauf reagieren und eigene Wünsche fürdarum, den Haidplatz formulierenvorschnell können.dauerhaft Sozu kannverändern. Uns geht es darum, gemeinsam mit der Stadt, Fachstellen und den Menschen vor Ort auszuprobieren, wie ein öffentlicherhistorischer DiskursPlatz darüberangenehmer, entstehen, wie Regensburg mit Stadthitze, Aufenthaltsqualitätzugänglicher und klimafreundlicher werden kann.
Gerade weil Klimaanpassung eine langfristige Aufgabe ist, braucht es jetzt konkrete Anfänge. Der Haidplatz eignet sich dafür besonders, weil sich hier zentrale Fragen der Stadtentwicklung bündeln: Hitze, Versiegelung, Denkmalschutz, Aufenthaltsqualität, Beteiligung und die Zukunft seineröffentlicher Plätze umgehen möchte.Räume.
Wir wünschenmöchten, unsdass eineRegensburg Stadt,diesen dieersten ihreSchritt Geschichte nutzt, um Zukunft zu gestalten.Mit Ihrer Stimme unterstützen Sie diese Forderung.Vielen Dank.geht.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.319 (990 in Regensburg)