Die Petition ist bereit zur Übergabe - Heute Abend Übergabe der Petition in Schwieberdingen in der Landesschau

01.12.2016 16:08 Uhr

Heute Abend findet um 19:00 Uhr die Infoveranstaltung des Schwieberdinger Bürgermeisters statt
www.schwieberdingen.de/site/Schwieberdingen-Internet/get/params_E341935156/13793444/Infoveranstaltung%2001.12.2016.pdf

Das Medieninteresse ist sehr hoch, gerade hat sich auch die Landesschau angesagt.
Es ist sehr wichtig, dass auch die Bürgerinnen und Bürger ihr Interesse an den Thema zeigen, so dass das Umweltministerium mit der Aussage, dies sei ein Bagatellthema nicht Recht behält. Heute Abend werden wir auch die Unterschriften übergeben.
Bitte kommen Sie zahlreich.

Petition in Zeichnung - Einladung

22.10.2016 12:35 Uhr

Dokument anzeigen

Hallo zusammen,

Radioaktive Reststoffe aus dem Kernkraftwerk Karlsruhe wurden ohne öffentliche Diskussion oder Information des Aufsichtsrates und Kreistages oder des Landrates oder des Verpächters zwar legal, aber ohne jedes Gespür für die politische Brisanz seit 2007 von dem kreiseigenen Abfallunternehmen AVL auf den kreiseigenen Bauschuttdeponien Burghof in Vaihingen-Horrheim und Froschgraben in Schwieberdingen "end-sorgt".

Ab dem kommenden Jahr sollen zusätzlich 3350 t sog. freigemessene Abfälle aus dem Kernkraftwerk Neckarwestheim (GKN1) folgen. Angeblich lässt das Kreislaufwirtschaftsgesetz bei in dem Landkreis angefallenen radioaktiven Reststoffen keinerlei andere Deponierungsstandorte zu und angeblich ist bei dem Freimessgrenzwert und der -methode, wonach pro Anwohner und Jahr die zu erwartende zusätzliche Strahlenbelastung um maximal 10 Mikrosievert steigen darf, alles sicher.

Unsere Interessengemeinschaft www.froschgraben-freigemessen.de konnte das Umweltministerium Baden-Württemberg davon überzeugen, dass z.B. die gesetzlich vorgeschriebene landwirtschaftliche Nachnutzung der Deponien durch solch einen speziellen Abfall gefährdet ist, so dass es ein passageres Moratorium für den Einbau dieses radioaktiven Abfall in Baden-Württemberg verhängt wurde. Nach einem entsprechenden Gutachten wird dieses Moratorium demnächst wohl aufgehoben. Viele unserer weiteren Detailfragen, die die Sicherheit der Anwohnerinnen und Anwohner und der Umwelt (z.B. den Weinbau) um die Deponien für die nächsten Jahrzehnte und Jahrhunderte betreffen, sind noch nicht ausreichend beantwortet worden. Dennoch können die LKWs ab Anfang des Jahres 2017 anrollen.

Um dies zu verhindern und endlich Handlungsalternativen zu diskutieren, bieten wir verschiedene Informationsveranstaltungen an:


Am 26.10. in Ludwigsburg
www.antiatom-ludwigsburg.de/termine-antiatom-ludwigsburg/n%C3%A4chster-vortrag.html

Am 9.11. in Markgröningen
froschgraben-freigemessen.de/data/documents/MGH-Flyer-MTT.pdf
Gerade bei dieser Veranstaltung mit Beteiligung des Markgröninger Bürgermeisters und aller Gemeinderatsfraktionen ist eine große Bürgerbeteiligung zu erwarten.

Am 14.11. In Schwieberdingen
Organisiert von der FDP-Kreistagsfraktion. Ein gesondertes Programm wird noch erstellt

Der Schwieberdinger Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung haben einstimmig den Einbau freigemessener Abfälle auf der Gemarkung abgelehnt. Andere Deponiestandortkommunen in ganz Deutschland sind dem gefolgt und auch im Kreis Ludwigsburg ist dies andernorts in Vorbereitung.
Die Kreistagsfraktionen der Freien Wähler und der FDP haben den Antrag gestellt, diesen Einbau zu stoppen und endlich die vorgeschriebenen Handlungsoptionen auszuarbeiten und abzuwägen.

Deutschlandweit baut sich ein Widerstand auf, der verhindern will, dass bei dem unbedingt wünschenswerten Rückbau der Kernkraftwerke in Deutschland die Kernkraftwerksbetreiber, die jahrzehntelang große Gewinne aus dem Betreiben der KKWs gezogen haben, sich nun Ihrer strahlenden Verantwortung auf Kosten der Anwohnerinnen und Anwohner und Steuerzahlerinnen und Steuerzahler entledigen können. Wir wollen die radioaktiven Reststoffe weder auf unseren Deponien und noch viel weniger als Recyclingmüll in unseren Küchenplatten, Heizkörpern, Metalltöpfen oder Zahnspangen.

Die 3350 t ab nächstem Jahr sind der geplante Anfang, doch stehen in Baden-Württemberg schon jetzt laut Umweltministerium ca. 40.000 t zu deponierender radioaktiver Restmüll an, für den es noch keine Lagerstätten gibt.
Vor dem ersten Transport muss mit den Bürgerinnen und Bürgern ein schlüssiges Gesamtkonzept transparent diskutiert werden, um das kleinste Übel, z.B. die Lagerung auf dem bestehenden Kernkraftwerksgelände, zu finden. Hier weiß man mit Atommüll umzugehen, hier müsste er nicht wie auf den konventionellen Bauschuttdeponien aus der Atomaufsicht entlassen werden mit der Folge, dass dort zukünftig keinerlei gesetzliche Strahlenschutzmessungen erfolgen müssen. Hier wird es die versprochene "Grüne Wiese" ohnehin nicht geben, denn vor dem nächsten Jahrhundert wird es in Deutschland voraussichtlich kein Endlager für hochradioaktive Abfälle geben, so dass die Castoren als Zwischenlager legal oder ohne gesetzliche Genehmigung auf dem Kernkraftwerksgelände ohnehin verbleiben.

Mehr schriftliche Information finden Sie z.B. auf den Homepages des IPPNW, des BUND oder bei uns.
www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/atomkraft/161018_bund_atomkraft_radioaktive_stoffe_freigabe.pdf
www.ippnw.de/relaunch/atomenergie/atommuell.html

oder Informationen des ZDF unter
www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2745986/Atomarer-Rueckbau

Bitte beteiligen Sie sich an unserer Unterschriftenaktion
www.openpetition.de/petition/online/ich-lehne-die-aufnahme-von-kernkraftwerksabfaellen-auf-die-ludwigsburger-deponien-ab

und verbreiten diese Mail in Ihrem Umfeld



Herzliche Grüße
Dr. Dierk-Christian Vogt
Schwieberdingen
www.froschgraben-freigemessen.de

Änderungen an der Petition

11.03.2016 18:57 Uhr

Spezifizierung der Deponien
Neuer Titel: Ich lehne die Aufnahme von Kernkraftwerksabfällen auf die Ludwigsburger Deponien Schwieberdingen und Horrheim ab

Änderungen an der Petition

10.03.2016 08:10 Uhr

Schreibfehler
Neuer Petitionstext: Ab dem Jahr 2017 sollen auf den Landkreiseigenen landkreiseigenen Deponien Horrheim und Schwieberdingen 3550 t sog. sogenannte freigemessene Abfälle, also gering radioaktive Reststoffe aus dem Rückbau des Kernkraftwerks Neckarwestheim eingebaut werden.
Zusätzlich sind weitere uneingeschränkt freigegebene Abfälle aus Neckarwestheim zu erwarten, die auch noch eine geringe Strahlenaktivität aufweisen können, aber staatlich nicht überwacht werden müsssen. müssen.
Dies gilt es aus Sorge um die Risiken für die Standort- und Nachbargemeinden und deren folgende Generationen zu verhindern.
Neue Begründung: Auch bei einer zu erwartenden niedrigen zusätzlichen individuellen Strahlendosis sollte der einzelne Bürger entscheiden können, ob er hierzu über Jahrzehnte bereit ist.
Nach dem jüngsten nicht sachgemäßen Umgang mit Asbest auf der Schwieberdinger Deponie haben wir kein Vertrauen in den ordnungsgemäßen Umgang mit gering radioaktiven Kernkraftwerksabfällen, sog. sogenannte freigemessenen Abfällen.
Nachdem die Deponierung von freigemessenem Müll aus Karlsruhe Jahre jahrelang verheimlicht wurde, haben wir kein Vertrauen in die die Kommunikation mit dem Deponiebetreiber.
Der Kernkraftwerksbetreiber EnBW bietet nicht die ausreichende öffentliche Transparenz, so dass die Strahlenschutzmesswerte und der langfristige Verbleib der Abfälle nicht ausreichend nachvollzogen weren kann. werden können.
Die Umrechnung der im Kernkraftwerk ermittelten Strahlenaktivität in die auf und um die Deponien über Jahrzehnte und Jahrhunderte zu erwartende Strahlendosis ist wissenschaftlich nicht ausreichend belegt.
Prinzipiell notwendige Strahlenschutzkontrollen z.B. des Sicker- und Grundwassers sind nicht regelhaft vorgesehen.
Die freie Nachnutzung der Deponien wird durch die freigemessenen Abfälle unmöglich gemacht.