• Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    at 23 Jun 2020 12:37

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    Liebe Unterstützer,
    liebe Interessenten der Petition,
    liebe Badegäste der Grube Prinz von Hessen,
    liebe Freunde,
    gerne gebe ich die Anliegende Antwort der Stadt Darmstadt zu Petition bekannt.

    Statusbericht dazu:
    - auf die wesentlichen Kernpunkte der Petition ging die Stadt Darmstadt per anliegender eMail (pdf-Datei) ein.

    Unser Anliegen macht Fortschritte, aber leider nicht in allen Punkten, so wie erhofft.

    Das Kernthema - das Abpumpen von Wasser aus dem Badesee - konnte bisher noch nicht beendet werden. Es besteht jedoch die Hoffnung, dass mittelfristig durch diese Petition ein großes Teilziel erreicht werden könnte:
    - per Gutachten klärt die XELLA AG die Verwendung von Wasser aus der Grube Messel;
    - mit einem Realisierungsbauvorhaben zur Umstellung des Abpumpens von Wasser aus der Grube Prinz von Hessen nunmehr aus der Grube Messel kann kurzfristig wegen der aufwendigen Arbeiten dafür kaum gerechnet werden.

    Aus obigen Gründen soll dieses Thema jedoch geduldig weiter beobachtet werden, um ggf. weiter Einfluß zu nehmen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Axel Meyer

    P. S. Ihre Anregungen für ein weiteres Vorgehen nehme ich gerne entgegen.

  • Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

    at 03 Mar 2020 14:20

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    Liebe Unterstützer,
    gerne informiere ich Sie über den Stand zur Anregung an die Stadt Darmstadt, das Wasser alternativ aus der Grube Messel zu entnehmen, um die Grube Prinz von Hessen zu schonen.
    Mit freundliche Grüßen
    Axel Meyer

    Anschrift zur Petition
    Klappacher Str. 16'
    64285 Darmstadt

  • Die Petition wurde eingereicht

    at 04 Feb 2020 14:42

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    Um die Ämter der Stadt daran zu erinnern, dass seit Monaten die eingereichte Petition - trotz zweimaliger Erinnerung per eMail - ohne angemessene Reaktion geblieben ist, wurde der Sachverhalt erneut in der Gruppe "Facebook Darmstadt" öffentlich gemacht.

  • Die Petition wurde eingereicht

    at 27 Nov 2019 16:15

    An das Umweltamt der Stadt Darmstadt wurde heute die Anregung gerichtet, dass die XELLA AG unter Umständen auf die ca. 150.000 Kubikmeter Wasser zurück greifen könnte, die die Senckenberg Gesellschaft vor Ort aus der Grube Messel abpumpt und aufbereitet in den Bach von Messel hinter dem YTONG Werk zurück pumpt. Für den Porenbeton werden derzeit pro anno ca. 40.000 Kubikmeter Wasser aus der Grube abgepumpt, was einem Pegelrückgang von ca. 0,65 m p. a.. entspräche. Darüber hinaus wurde an die Eingaben zur Petition von 11. Sept und 27. Sep. 2019 an das Grünflächenamt und an das Umweltamt der Stadt erinnert auf die bisher keine Antworten erfolgen.

  • Die Petition wurde eingereicht

    at 13 Nov 2019 14:52

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    Liebe Unterstützer der Petition.
    Am 30-10-2019 erschien ein Beitrag zum Niedrigwasserstand in der Grube Prinz von Hessen, auf den ich im Nachgang hinweisen möchte. Auf der Petitionsseite können Sie die News einsehen (unter Neuigkeiten).

    Das Umweltamt der Stadt Darmstadt hat bisher auf die Einreichung der Petition zum Niedrigwasser noch nicht verbindlich geantwortet, so dass ich nun nachhaken werde, um eine Antwort zu erwirken.

    Mit freundlichen Grüßen
    Axel Meyer
    Anschrift zur Petition:
    Klappacher Str. 16
    64285 Darmstadt

  • Die Petition wurde eingereicht

    at 08 Oct 2019 13:55

    Mitteilung des Umweltamt der Stadt Darmstadt, am 08.10.2019, 12:52 Uhr
    zur Einreichung per eMail vom 27.09.2019

    Sehr geehrter Herr Meyer,
    ihre E-Mail ist im Umweltamt eingegangen. Aufgrund der Ferienzeit und erforderlicher Rücksprachen mit dem Regierungspräsidium Darmstadt wird die Beantwortung Ihrer Fragen noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
    Mit freundlichem Gruß

    Wissenschaftsstadt Darmstadt
    Der Magistrat
    Umweltamt
    Bessunger Str. 125
    64295 Darmstadt

    Telefon: 06151 13-3280
    Fax: 06151 13-3287
    Internet: www.darmstadt.de

  • Die Petition wurde eingereicht

    at 27 Sep 2019 13:39

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    Sehr geehrte Unterstützer dieser Petition!
    Bisher war der Kernpunkt der Petition noch nicht der Stadt Darmstadt zur Stellungnahme zugeleitet worden.
    Das Thema erwies sich als komplexer, als es vor dem Start der Petition erachtet wurde. Außerdem war auch der Empfänger für die Petition bei der Stadt Darmstadt nicht eindeutig geklärt.
    Das Thema der Wasserentnahme aus der Grube Prinz von Hessen durch die XELLA Deutschland GmbH wurde nun dem Umweltamt Darmstadt zugeleitet, insbesondere um einzelne Fragen dazu eingehend zu klären.

    Einzelheiten entnehmen Sie bitte der anliegenden Datei.

    Mit freundlichen Grüßen
    Axel Meyer

    Anschrift für die Petition
    Klappacher Str. 16
    64283 Darmstadt

  • Die Petition wurde eingereicht

    at 11 Sep 2019 14:30

    Kurzfassung zur Einreichung der Petition per eMail
    Sehr geehrte Damen & Herren,
    in dem Portal "openPetition" - siehe: www.openpetition.de/ - wurde am 09. Juli 2019 die oben genannte Petition gestartet.

    Konkret zu I.: gegen das Wasserabpumpen durch die XELLA AG für die industrieelle Herstellung von Porensteinen
    Einige Wochen nach dem Start der Petition wurde klar, dass das Grünflächenamt für den Schwerpunkt I. - gegen das Wasserabpumpen aus der Grube - nicht der richtige Ansprechpartner ist. Daher wird dieser Themenschwerpunkt zwecks Klärung von Regulierungschancen an die zuständige Behörde gerichtet werden.
    Die Wassernot an der Grube sorgt jedoch weiterhin für ein hohes Mass an Aufmerksamkeit und hat eine hohe Bedeutung für den Erhalt des Freizeitsees und die umliegende Natur. Daher soll in den folgenden Tagen & Wochen - in Abstimmung mit den bisherigen Unterstützern - eine Folgeaktion initiiert werden, die sich aktuell in der Vorbereitungsphase befindet.

    Konkret zu II. und III.: Benutzungsordnung zum See und das Vergrämen von immigrierten Wildgänsearten
    Diese Eingabe beschränkt sich nun aus gutem Grund auf ausgewählte Themen zur besseren Beachtung der geltenden Benutzungsordnung:
    a. Badeverbot und Anleinpflicht für Hunde,
    b. Verbot von offenem Feuer wegen der Waldbrandgefahr (Verstöße scheinen 2019 zurück gegangen zu sein - Ursache: Waldbrand im Frühjahr 2019 in Dieburg/Münster)
    c. Fütterverbot von Wildtieren (Verstöße dazu waren in 2018 zu beobachten)
    sowie auf das Vergrämen von immigrierten Wildgänsearten.
    An dieser Stelle sei ergänzend zur Petition auch auf das wichtige Thema "Müllentsorgung und Zigarettenkippen" hingewiesen (ebenfalls ein Punkt der Benutzungsregeln), von dem Gefahren für Gäste und Besucher sowie für die Verureinigungen des Sees ausgehen (öffentliche Aktionen dazu könnten gute Chancen für Erfolge bieten).

    Eine breitere Beachtung der Regeln zur Nutzung des Freizeitsees würde das Miteinander der unterschiedlichen Interessensgruppen stärken und Konflikte vermeiden helfen.
    Das Vergrämen der zugewanderten Wildgänsearten dürfte wieder mehr Raum für unsere einheimische Tierwelt schaffen und zudem helfen, die Belastung der Freizeitstätte durch Gänsefäkalien nachhaltig einzudämmen.
    Die unzähligen Liebhaber dieses Freizeitsees meinen, dass die Waldlage des Sees mit der umliegenden Vielfalt der Natur und seinen unbestrittenem Vorzügen für seine diversen Gästegruppen und Besucher aus der Region einen charmanten, naturnahen Badesee anbietet, der sich in der Region einen festen Stellenwert für Kultur und Freizeit erobert hat.
    Die Herleitung von guten Maßnahmen zur Förderung von der gesellschaftlich gebotenen, verständnisvolleren Rücksichtnahme bedarf deshalb auch eines besonders sensiblen Fingerspitzengefühls, um nicht durch ein Übermaß an administrativen Aktionen den einmaligen, erhaltenswerten Charakter des Sees mit seinem Flair zu gefährden.

    Die öffentliche Diskussion der Petitionsthemen in den sozialen Medien (facebook) dürfte bereits aktuell zur höheren Wahrnehmung der geltenden Benutzungsordnung beigetragen haben und für Verständnis in der Öffentlichkeit zum nötigen Vergrämen von immigrierten Wildgänsearten gesorgt haben. Ergänzende Relevanz in den Diskussionen kommt dem Thema "Müllentsorgung durch die Besucher und Gäste" zu.

    Erlauben sie mir zum Ende meiner Ausführungen zur Petition eine Schlußanmerkung verbunden mit einer Anregung:

    Über Verteilpunkte mit Flyerboxen auf den Zugangswegen zur "Grube Prinz von Hessen" könnten Informationsflyer zur Selbstentnahme platziert werden, die neue und jetzige Gäste auf die geltende Benutzungsordnung besser und gezielt hinweisen. Es scheint ratsam zu sein, so die Benutzungsordnung einerseits bekannter zu machen und um anderseits auch ausgewählte Problembereiche klarer anzusprechen.
    So könnte die Stadt Darmstadt proaktiv lösungsorientiert informieren und punktuell agieren, um so etwaigen Verstößen gezielt und wirkungsvoll entgegen zu treten.
    Hierzu sei angeregt, dort die Punkte "Anleinpflicht und das Badeverbot für Hunde" sowie die "Müllentsorgung" (insbesondere auch der Entsorgung von Zigarettenkippen und Plastikmüll)  in eigenen Kapiteln bürgernah aufzugreifen und abzuhandeln, um so die Pflichten für Besucher und Gäste zu verdeutlichen und verständlich zu machen. Es wäre förderlich für das harmonische Miteinander der Bürger, wenn es gelänge auch das Verantwortungsbewusstsein von ignorierenden oder nachlässigen Bürgern wieder zu erreichen und zu stärken.

    Für Rückfragen zur Petition stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Axel Meyer

    Postanschrift für Unterstützer:
    Klappacher Str. 16, 64285 Darmstadt

  • Petition in Zeichnung - Statusbericht an alle Unterstützer der Petition sowie an interessierte Gästen des Badesees

    at 26 Aug 2019 10:15

    Liebe Gäste und Besucher der Grube Prinz von Hessen!
    +++

    Zwischenbericht zum Status der Petition
    ###

    Die Petition wird von bisher über 240 Personen unterstützt.

    Die Initiative umfasst mehrere Schwerpunkte:
    a. Contra: industrieellem Abpumpen von Grundwasser aus der Grube durch die XELLA AG
    b. Pro: Einhaltung geltenden Benutzungsregeln, insbesondere zur Beachtung der Punkte:
    - Badeverbot und Anleinpflicht für Hunde
    - Verbot von offenem Feuer wegen der Waldbrandgefahr
    - Fütterverbot von Wildtieren
    c. Pro Vergrämung agressiver, immigrierten Gänsearten.

    Das Abpumpen von Grundwasser aus der Grube Prinz von Hessen erstaunte und war für viele Unterstützer bislang unbekannt.
    Dieser Punkt der Petition trifft in der Öffentlichkeit auf eine breite Unterstützung. Der Fortbestand des beliebten Bade-Sees vor den Toren Darmstadts bereitet mehr und mehr Besuchern große Sorgen, weil trotz Regen in den letzten Wochen der Wasserstand weiter sichtbar abgesunken ist.
    Ohne die weiteren, anderen Themen (b. bis c. ) der Petition wäre die Anzahl der Unterstützer um ein Mehrfaches höher ausgefallen.
    Dieser Sachstand führt nun zu folgenden Maßnahmen:

    I. Die Petition "Initiative für die Grube Prinz von Hessen" wird in dieser Weise in gut 7 Tagen auslaufen.
    Dem Grünflächenamt Darmstadt möchte ich per eMail das Ergebnis der Petition - verbunden mit einer sachlichen Analyse zu den Themen b. bis c. - zugeleiten, um daraus ggf. eigenständige
    Maßnahmen ableiten zu können.

    Für das "Abpumpen von Grundwasser aus der Grube durch die XELLA AG" ist das Grünflächenamt der falsche Ansprechpartner, weil es keine Kompetenzen hat regulierend der Wasserentnahme entgegen zu wirken.
    Nach wie vor besteht eine unbefriedigende Situation:
    - trotz öffentlichem Zeitungsartikel ECHO Anfang August 2019 scheint die XELLA AG unvermindert Wasser aus der Grube zu entnehmen,
    - das RP dürfte sich zwar der Angelegenheit angenommen haben; es ist aber nicht klar, welche konkreten regulierenden Maßnahmen das RP ergreifen wird,
    - seitens der Initiative konnte die XELLA zu keinen konkreten Auskünften über das Ausmaß des Abpumpens bewegt werden; weiterhin gestaltet sich die Ist-Lage als diffus und nicht präzise fixierbar.
    Um die verantwortlichen Stellen beim RP für den Fortbestand des Freizeitsee zur Regulierung des Wasserhaushaltes zu erfolgreicheren Anstrengungen zu veranlassen, erhält das RP einen Bericht zur Petition und die bisher daraus gewonnenen Erkenntnisse.

    II. Gegen das "Industrielle Wasserabpumpen durch die XELLA AG aus der Grube" soll weiterhin separat eine eigene Unterschriftensammlung auf der Plattform von openPetition geschaltet werden. Über den genauen Text dieser nachfolgenden Petition werde ich zu gg. Zeit berichten. Die Vorbereitung dafür erfolgen in dieser Woche.

    III. Das RP Darmstadt und die XELLA AG erhalten zu der lfd. aktuellen Petition eine kurzen Bericht per eMail, den ich auch dem Echo-Redakteur zuleiten möchte, welcher den Zeitungsartikel Anfang August im Darmstädter Echo verfasste (siehe Anlage).

    Gerne würde ich weitere Anregungen zu diesem Thema entgegen nehmen, um die Interessen der Gäste weiter verfolgen oder ggf. auch organisieren zu können.

    Meinen ausdrücklichen Dank richte ich an alle aktiven und auch stillen Unterstützer der bisherigen Aktion.

    Diese trug bisher sehr gut dazu bei, ein gemeinsames Verständnis füreinander - trotz berechtigter, unterschiedlichen Positionen - zu entwickeln.
    Persönlich denke ich, dieses Zwischenresume gibt den Anstrengungen der letzten Wochen einen guten Sinn.

    Schön wäre es, wenn dieser Zwischenstandsbericht ein Impuls für weitere Mitzeichner zur lfd. Petition sein könnte.
    Danke auch an alle Personen, die mir gute Gelegenheit gaben, die Themen auch kontrovers in vertraulichen, persönlichen Gesprächen zu diskutieren - manches sogar öffentlich facebook.

    Bitte sendet ggf. weiteren Interessenten nachstehenden Link zur Mitzeichnung der Petition zu; die Zeichnungsfrist dafür endet am 30.08.2019.

    GrPvH

    Mit freundlichen Grüßen
    Axel Meyer

    --
    Postadresse:
    Klappacher Straße 16
    64285 Darmstadt

  • Petition in Zeichnung - Pressebeitrag im Echo zum Thema

    at 02 Aug 2019 10:27

    Siehe Artikel im Echo:
    www.echo-online.de/lokales/darmstadt/ytong-zapft-wasser-aus-der-grube-prinz-von-hessen_20324829
    Beitrag in Kurzfassung
    ###
    DARMSTADT - Beim Wasserpegel der Grube Prinz von Hessen ist in diesem Jahr fehlen ein bis anderthalb Meter gegenüber dem Normalstand. und damit deutlich mehr als in den vergangenen heißen Sommern.
    Ab Anfang Juni ging man der Frage nach, erhielt dazu von der Stadt aber nur ausweichende Antworten. Der Wasserspiegel reguliere sich durch Niederschläge einerseits, Verdunstung andererseits, hieß es damals.
    Inzwischen ist klar: Für den niedrigen Wasserstand gibt es eine weitere Ursache. Der international tätige Baustoffhersteller Xella Deutschland (Duisburg) entnimmt für die Produktion seiner Ytong-Porenbetonsteine in Messel Wasser aus der Grube. Dias hat das Regierungspräsidium Darmstadt auf wiederholtes Nachfragen und Xella jetzt bestätigt.

    Genehmigung aus dem Jahr 1967
    Die Erlaubnis zur Wasserentnahme geht auf einen Jahrzehnte alten Vertrag mit der Ytong (heute Xella) zurück. Die Wasserbehörde habe damals Ytong 1967 das Recht erteilt, aus dem See ohne Frist Wasser zu entnehmen. Der Vertrag sei "aber nicht auffindbar", so das RP. "Was also dort noch geregelt wurde, bliebe bisher im Dunkeln", so die RP-Pressestelle. Nur in einigen Unterlagen und Zeichnungen sei von verschiedenen Wassermengen die Rede (30 Kubikmeter pro Stunde, 300 Kubikmeter pro Tag, 93 000 Kubikmeter pro Jahr).
    Anglerverein fragte mehrfach nach
    Über eine Wasserentnahme war unter Hinweis auf ein kleines Pumpenhaus am Ufer in der Vergangenheit auch von Badegästen immer wieder spekuliert worden.
    Der Anglerverein Darmstadt, der das Gewässer gepachtet hat, hatte nach eigenen Angaben in der Vergangenheit mehrfach bei der Stadt nachgefragt, um Näheres über eine Wasserentnahme zu erfahren und ob es für den Fall von Niedrigwasser spezielle Vorkehrungen gibt. "Mehrere Rückfragen über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren blieben ohne befriedigende Antwort", sagte der stellvertretende Vorsitzende Günter Blitz. Es sei der Eindruck entstanden, "als seien wir lästig, weil wir kritische Fragen stellen". Es sei aber nicht tolerierbar, "dass die Stadt nur aufgrund ihrer dilettantischen Verwaltungsarbeit Gewässer, Pflanzen und Tiere ihrem Schicksal überlässt und auch die Nutzung der Grube Prinz von Hessen als Bade- und Naherholungsgebiet gefährdet".

    Blitz und Vereins-Gewässerwart Patrick Heinz verlangen, die Wasserentnahme neu zu regeln und an heutige Verhältnisse anzupassen. "Dabei müssen ökologische Belange berücksichtigt werden, so wie es die Wassergesetze vorhersehen", sagte Heinz. VOM BRAUNKOHLE-ABBAU ZUM FREIZEITSEE
    Die Grube Prinz von Hessen entstand beim Abbau von Braunkohle. Der Tagebau wurde 1924 aufgegeben, weil er sich nicht mehr lohnte. Danach füllte sich die Grube, die bereits 1920 von der Stadt übernommenworden war, mit Wasser.
    Gespeist wird der 6,3 Hektar große, bis zu 13 Meter tiefe See östlich von Darmstadt von Grundwasser, sogenannten Quellschüttungen, und Niederschlägen
    Der Anglerverein Darmstadt hat das Gewässer seit 1930 gepachtet, seit 1974 ist das Baden offiziell gestattet. (jon)

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