08.04.2026, 05:35
Wer im Generalsviertel wohnt, der wird mitbekommen haben, dass die Bauarbeiten unvermindert fortgeführt wurden. Alle Bemühungen der Behörde und den verantwortlichen Politikern zu vermitteln, dass dieses Ideologie-getriebene Vorhaben die Anwohner umzuerziehen, so nicht gewollt war und ist, wurde durchweg missachtet.
Die Petition, wie auch viele Schreiben, blieben ohne Antwort oder es kamen erst nach Wochen welche, die falsche Zahlen und auch unsinnige Angaben enthielten. Dieser Kampf gegen die rot-grünen Windmühlen wurde verloren. Von den ursprünglich 140 Parkplätzen in der Wangelstraße werden vermutlich nur knapp 60% erhalten bleiben. Auch da, wo man an vielen Stellen dann wenigstens Fahrradstellplätze hätte einrichten können, wurden nun sinnlos Stangen gesetzt, die wirklich niemandem nützen, außer zu verhindern, diesen Platz sinnvoll zu nutzen. Ebenso wurden Flächen zusätzlich versiegelt, wenn auch weniger, als zunächst befürchtet. Der inzwischen weitgehend fertiggestellte Gehweg hat jetzt eine unzweckmäßige Breite und vollkommen unverständlich bleibt, dass nicht eine einzige Ladestation für E-Autos geschaffen wurde. Das Vorhaben dieser Petition, die unsinnige Planung und Steuerverschwendung zu prüfen und zu verbessern, ist gescheitert und Bürgermeister Tschentscher hat - trotz unserer Hinweise und Bemühungen - sein Wahlversprechen (keine Parkplätze mehr unsinnig zu vernichten) gebrochen.
Unbekannt ist, ob das andere Anliegen der Petition, nämlich das umstrittene Vorgehen der Behörde kritisch zu prüfen, verfolgt wurde.