• Änderungen an der Petition

    26.04.2018 17:08 Uhr

    Ergänzung der Begründung um weitere Informationen und von Unterzeichner/innen vorgebrachte Argumente


    Neue Begründung: Schon jetzt verhalten sich viele Radfahrer sehr rücksichtslos gegenüber **Fußgängern**, die auf dem Uferweg spazieren gehen. Wer nicht schnell genug ausweicht, wird **aus dem Weg geklingelt oder geschnitten** und beinahe überfahren. In ständiger Habachtstellung zu sein, verleidet einem jeden friedlichen Spaziergang am Mittellandkanal.
    Zudem stellen die hohen Geschwindigkeiten und das selbstbezogene Verhalten vieler Radfahrer eine große **Gefahr für kleine Kinder und Hunde** dar, die dazu neigen, plötzlich loszulaufen und so leicht von vorbeirasenden Fahrrädern überfahren oder erschreckt werden können.
    Schließlich ist auch jetzt schon häufig zu beobachten, dass Radfahrer keine Rücksicht auf die am Mittellandkanal lebenden **Wasservögel** nehmen. Dazu zählt auch das auf der Roten Liste stehende **Teichhuhn**. Diese Tiere würden schon durch den **Baulärm** bei Errichtung des Weges gestört. Im Frühjahr halten sich häufig **Graugänse mit ihren Küken** auf oder an dem Uferweg auf, ruhen sich dort aus oder fressen Kräuter. Viele Radfahrer übersehen oder ignorieren die unerfahrenen und kleinen Küken und fahren mit hoher Geschwindigkeit an den Brut- und Rastplätzen vorbei.
    **Eine Asphaltierung des Uferweges würde all diese Probleme noch verschlimmern. Alle anderen Nutzer würden zu Gunsten der Radfahrer verdrängt.**
    Zudem führt die Asphaltierung zur **Versiegelung** des Weges. Regenwasser kann dann nicht mehr abfließen und versickern, die natürliche Verdunstung wird vermindert und der Boden kann nicht mehr als Speicher und Puffer dienen. Hochwasser steigt dadurch schneller an und der Grundwasserspiegel sinkt.
    Außerdem würde eine Asphaltierung des Weges zu **enormen Kosten** führen. Nach einer Schätzung der Verwaltung betragen diese für das gesamte Stadtgebiet etwa **14 Mio. Euro**.
    Schließlich ist schon fraglich, ob eine Asphaltierung oder auch nur umfangreiche Sanierung des Weges überhaupt erforderlich ist. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Braunschweig (WSA) sah hier auf eine Anfrage der SPD-Fraktion des Bezirksrats Bothfeld-Vahrenheide aus betrieblicher Sicht **keine Notwendigkeit**.
    nähere Informationen:
    - Vorlage im Stadtbezirksrat Bothfeld-Vahrenheide - einstimmig angenommen: e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/15-0042-2018
    - Vorlage im Stadtbezirksrat Misburg-Anderten (leicht anderer Wortlaut) - einstimmig angenommen: e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/15-0183-2018
    - Folgeanfrage Antwort der Stadtverwaltung Hannover auf eine Anfrage zur Realisierbarkeit des Vorhabens im Stadtbezirksrat Bezirksrat Bothfeld-Vahrenheide: e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/15-0399-2018

    e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/15-0399-2018F1
    - Artikel aus dem Wochenspiegel vom 18.04.18 zur Sitzung des Stadtbezirksrats Buchholz-Kleefeld: www.directupload.net/file/d/5067/5w97emjf_jpg.htm
    - Vorlage im Stadtbezirksrat Buchholz-Kleefeld - mit knapper Mehrheit angenommen: e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/15-0517-2018
    - abgelehnter Alternativantrag der CDU-Fraktion, der nur Instandsetzung und keine Asphaltierung des Weges vorsah: e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/15-0928-2018


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