03/27/2026, 13:02
Fehlende Quellen wurden nun hinzugefuegt
Neue Begründung:
Weil es nicht um Hass im Netz geht. Es geht darum, wer das Internet kontrolliert.
Eine Klarnamenpflicht klingt vernünftig, solange man nicht genauer hinschaut. Schaut man hin, sieht man: Die Forschung belegt, dass 99% der Menschen, die online hetzen, bereits heute identifizierbar sind. Nicht Anonymität ist das Problem — sondern dass bestehende Gesetze nicht konsequent angewendet werden und Plattformen mit ihren Algorithmen täglich von Empörung profitieren, ohne dafür zur Verantwortung gezogen zu werden.
Stattdessen soll jetzt die gesamte Bevölkerung registriert werden. Jeder, der online schreibt, kommentiert oder sich informiert, soll mit seinem echten Namen erfasst werden — und diese Daten sollen zentral bei Plattformen gespeichert werden, die bereits heute regelmäßig Opfer massiver Datenpannen werden.
Das trifft nicht die, die hetzen. Es trifft die Frau, die anonym Hilfe bei häuslicher Gewalt sucht. Den Arbeitnehmer, der politisch schreiben möchte, ohne seinen Job zu riskieren. Den Jugendlichen, der noch nicht geoutet ist. Den Whistleblower, der Missstände aufdeckt. Menschen, für die Anonymität kein Komfort ist — sondern Schutz.
Das geltende Recht schützt anonyme Nutzung bereits ausdrücklich. Diese Petition fordert, dass es dabei bleibt.
Quellen:
www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/merz-klarnamen-internet-100.html
keine-klarnamen-im-netz.de/ www.cambridge.org/core/journals/political-science-research-and-methods/article/distribution-of-hate-speech-and-its-implications-for-content-moderation/B17D3608E211A73FF73DDAB45D58E7EC
blog.x.com/en_gb/topics/company/2020/combatting-online-racist-abuse-an-update-following-the-euros
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 159 (150 in Deutschland)