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  • Neue Hoffnung für Hans Wurst - Hauseigentümer kann sich auch anderen Standort für seine Vorhaben vorstellen.

    27-08-17 17:59 Uhr

    Schöneberg: Bisher galt es als ausgemacht: Im Puppentheater Hans Wurst Nachfahren am Winterfeldtplatz fällt 2018 endgültig der Vorhang. Nun gibt es wieder Hoffnung für die Traditionsbühne.

    Dass erst am 30. September 2018 Schluss sein soll mit dem Puppenspiel und nicht früher, ist schon ein Erfolg. Dafür hat sich maßgeblich die Bürgerinitiative „Initiative Kiezkultur – Rettet das Theater am Winterfeldtplatz“ eingesetzt. Der Senat konnte den Mietvertrag für das Figurentheater mit Hauseigentümer Jörg Hiller verlängern. Ein Antrag der Grünen, der die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und ihren Senator Klaus Lederer (Linke) auffordert, das Haus am Winterfeldtplatz über den Herbst 2018 hinaus als Spielort für zeitgenössisches Puppen-, Marionetten- und Objekttheater im Bezirk zu nutzen, passierte die Bezirksverordnetenversammlung.

    Hiller, der die Immobilie 2013 erworben hat, will das Haus auch künftig kulturell nutzen, allerdings für ein Tonstudio und als Ort für experimentelle Musik, an dem freie Künstler proben und Konzerte geben.

    Bei seinem Vorhaben besteht Jörg Hiller jedoch nicht auf dem Standort am Winterfeldtplatz. Eine Alternative müsse zentrumsnah und nicht zu teuer sein. Lederers Sprecher Daniel Bartsch ist mit allen Beteiligten um eine Lösung bemüht. Die Bürgerinitiative, die für den Erhalt des Theaters rund 16 000 Unterschriften gesammelt hat, beteiligt sich an der Suche nach einer Ersatzimmobilie für Hiller und hat gerade das ehemalige Straßenbahndepot in der Belziger Straße im Auge. Kaufinteressenten für das Haus am Winterfeldtplatz, die bereit wären, es als Puppentheater weiter zu vermieten, haben sich auch schon bei der Initiative Kiezkultur gemeldet. KEN

    Aus: Berliner Woche, 16. August 2017, Kalenderwoche 33, S. 2

    www.berliner-woche.de/schoeneberg/kultur/neue-hoffnung-fuer-hans-wurst-nachfahren-d130501.html

    Wir wünschen Ihnen allen weiterhin schöne Ferien.
    Initiative Kiezkultur - Rettet das Puppentheater am Winterfeldtplatz

  • Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

    26-07-17 01:38 Uhr

    Liebe Freunde und Freundinnen,

    liebe Unterstützer des Puppentheaters am Winterfeldtplatz,

    wir freuen uns sehr über die neuesten positiven Entwicklungen zum Erhalt des Puppentheaters als Spielstätte.
    Mehr dazu im Morgenpost-Blog:
    www.imwestenberlins.de/neue-hoffnung-fuer-hans-wurst-nachfahren/
    Daher laden wir alle Unterstützer des Puppenthaters ein, ab 13.00 Uhr mit einem Glas Prosecco mit uns darauf anzustoßen.
    Natürlich gibt es auch tolle Livemusik, Masken für Kinder und viel gute Laune.

    Wo?
    Auf dem Platz vor dem Puppentheater am Winterfeldplatz
    Gleditschstr. 5
    10781 Berlin

    Wann: Samstag, 29. Juli von 13.00 bis 15.00 Uhr

    Wir freuen uns auf viele Gäste

    Mit den besten Grüßen

    Dagmar Borowsky, Jochen Dannert, Eva von Davier und Cornelia Stauß
    Initiative Kiezkultur- Rettet das Puppentheater am Winterfeldtplatz

  • Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

    09-07-17 23:02 Uhr

    Schauen Sie selbst ...
    mit Ihren Unterschriften haben wir dem Problem wieder die nötige Aufmerksamkeit verschafft und mittlerweile konstruktiv an der Lösung gearbeitet.
    Wichtig war, den Nachweis zu führen, dass es es würdige Nachfolger für die Hans-Wurst-Nachfahren geben kann. Und das ist uns erstaunlich schnell gelungen. Den Flyer dazu finden Sie im Anschluss.
    Auch in der Politik haben wir Entscheidendes angestoßen: In der Bezirksverwaltung Tempelhof-Schöneberg wurde am 17. Mai 2017 ein epochaler Beschluss gefasst. Einstimmig!!!
    "Der Ausschuss empfiehlt der BVV: Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen: Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich gegenüber der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie dem zuständigen Senator dafür einzusetzen, Möglichkeiten zu finden, um das Haus am Winterfeldtplatz auch nach dem Sommer 2018 als Spielort für zeitgenössisches Puppen-, Marionetten- und Objekttheater im Bezirk zu nutzen."
    Die aktuelle Situation beschreibt anschaulich die Berliner Woche in der Ausgabe 24:
    www.berliner-woche.de/schoeneberg/kultur/wie-weiter-mit-hans-wurst-nachfahren-d126771.html

    Unser Leserbrief:

    "Wir nehmen Bezug auf den dankenswert sehr ausführlichen Artikel zur Situation des Theaters am Winterfeldtplatz in der Nr. 24 und möchten ergänzend die Frage der Verantwortlichkeit aufwerfen.
    Denn nur ein schwerwiegendes Versäumnis der Kulturverwaltung hat zu geführt, dass der neue Eigentümer überhaupt Eigenbedarf anmelden und dem Puppentheater kündigen konnte: Während der langmonatigen Verkaufsverhandlungen im Jahre 2013 wäre es ihre Pflicht und eine Leichtigkeit gewesen, den Fortbestand der Spielstätte zu sichern, die bessere Lösung wäre gar gewesen, das Gebäude selbst zu erwerben. Beides ist nicht geschehen.
    Erst der breite Widerstand der Anwohner brachte den Wert dieser wunderbaren Einrichtung wieder in die öffentliche Aufmerksamkeit und jetzt durch den jüngsten BVV-Beschluss wurde der Kultursenat unmittelbar zum Handeln aufgefordert.
    Wir sehen den Senat nach wie vor in der Pflicht, eine konstruktive Lösung zum Erhalt Spielstätte, die ja vorgezeichnet ist, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu erarbeiten.
    Die vergangenen drei Jahre bescherten der Bürgerinitiative leider eine deprimierende Erfahrung: Nicht dass die Verwaltung Fehler macht, ist das Problem, sondern die mangelnde Bereitschaft, damit umzugehen. „Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten“. Wieso steht so ein erkenntnisreicher Satz in einem chinesischen Abreißkalender und nicht im Handbuch der Berliner Verwaltung?"

    wurde dankenswerterweise auch abgedruckt.

    Seitdem hat der Berliner Kultursenat wieder eine konkrete Aufgabe.

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Kommen Sie, sehen Sie, staunen Sie! Sommerfest am 16. Juli 2016

    11-07-16 11:53 Uhr

    Erleben Sie ein Puppenspektakel der besonderen Art zur Rettung des Puppen-Theaters am Winterfeldtplatz!

    Begleitet wird die Aktion von den bekannten Berliner Puppenspielerinnen
    Christiane Klatt (puppen.etc), Ute Kahmann (Figurentheater Ute Kahmann) und Kristiane Balsevicius (KOBALT- Figurentheater Berlin) !
    Musikalisch werden die Puppenspielerinnen unterstützt von der Bläser-Band MAPINGUARI der Leo Kestenberg Musikschule des Bezirks Tempelhof-Schöneberg unter der Leitung von Rob Bauer und Birgitta Flick.

    Moderiert wird das kleine Fest von Ecki Hoffmann, Schauspieler/Stadtführer (HÖREN UND GEHEN).

    Wir feiern die großartige Zustimmung aus der Bevölkerung. Unsere Petition weist mehr als 15.500 Unterschriften für den Erhalt der Spielstätte auf.

    Und wir feiern die Verlängerung des Mietvertrags bis Mitte 2018.

    Vielen Dank an Sie alle für die tolle bisherige Unterstützung bei der Rettung des Puppentheaters am Winterfeldtplatz.
    Bis Ende des Jahres steht ein neues Konzept mit einem neuem Ensemble, das am Samstag ab 11.00 Uhr mit einer kleinen Kostprobe dabei sein wird.

    Es gilt nach wie vor, den neuen Eigentümer zu überzeugen, dass nur eine dauerhafte Lösung als Puppentheaterspielstätte die beste Lösung für das wunderbar komponierte Ensemble bestehend aus Spielstätte und Café mit Sonnenterrasse (behindertengerecht) - Spielplatz mit kleinem Park - Schulen und Kitas im nahen Umfeld - Altenheime und Kirchengemeinde - großer Freifläche für Feste und die vielen Boulespieler - Winterfeldt-Markt - perfekter Anbindung an U-Bahnen und Busse - ist.

    Doch erst einmal wird unser weiterer Teilsieg, die Verlängerung des Mietvertrags bis Mitte 2018 mit Prosecco gefeiert.
    Den Champagner für alle gibt es dann, wenn das Puppentheater endgültig und langfristig gesichert ist.

    Wir feiern auf dem Platz vor dem Puppentheater

    Wo: Gleditschstraße 5 in 10781 Berlin

    Wann: am 16. Juli von 11.00 bis 14.00 Uhr

    Wir freuen uns sehr auf Sie und euch

    Cornelia Stauß, Dagmar Borowsky, Eva von Davier und Jochen Dannert

    Initiative Kiezkultur - Rettet das Puppen-Theater am Winterfeldtplatz

  • Pressemitteilung vom 05.02.2016, 09:39 Uhr

    21-05-16 10:32 Uhr

    Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten

    Theater Hans Wurst Nachfahren bis 2018 am Winterfeldtplatz gesichert

    Auszug: "...Das traditionsreiche Puppentheater Hans Wurst Nachfahren kann seinen Spielbetrieb am Winterfeldtplatz bis zum Ende der Spielzeit 2017/18 fortführen. Das Land Berlin konnte Ende Januar seinen Mietvertrag mit dem Eigentümer des Hauses bis zum 30.September 2018 verlängern. ..."

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Neugierig auf Neues?

    19-05-16 00:48 Uhr

    Das Jahr 2015 verlief ja für eine BI in Berlin unerwartet erfolgreich.
    Da ist zunächst die hohe Beteiligung der Bevölkerung an der Petition, da ist aber auch der wunderbare Briefwechsel der Bezirksbürgermeisterin mit dem neuen Eigentümer, in dem zum ersten Mal offiziell eingestanden wird, dass das ganze Dilemma um das Theater einem Versäumnis der Senatsverwaltung während der Verkaufsverhandlungen geschuldet ist, und dass sich die Verwaltung durchaus in der Pflicht sieht, diesen Fehler einvernehmlich mit dem Eigentümer zu korrigieren.

    So weit, so gut.

    Allerdings nur kurz!

    Das neue Jahr begann prompt mit einem herben Rückschlag.
    Hart aber herzlich - Zitat Pressemeldung - überraschte die Kulturverwaltung uns und die erstaunte Öffentlichkeit mit folgendem Deal:
    Der Spielbetrieb für die Hans Wurst Nachfahren wird noch einmal verlängert um weitere zwei Jahre (Juni 2018), aber dann ist wirklich Schluss und das Haus geht endgültig an den neuen Eigentümer zu seiner persönlichen Verwendung.

    So etwas als Pressemitteilung zu erfahren ist schon ein deutlicher Affront.
    Wir dürfen uns gründlich getäuscht fühlen.
    In zwei Monaten beginnt der Wahlkampf. Dann müssen die Verantwortlichen unter's Volk.

    Wir stehen in Erwartung.

    Beste Grüße von der Initiative Kiezkultur

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Resümée 2015

    29-12-15 13:38 Uhr

    Im Juli 2015 wird die Petition beim Stand von 15.754 Unterschriften vorläufig beendet, und alle sind gespannt, was jetzt passiert.

    Im Sept. 2015 gibt es die erste Riesenüberraschung: Der Senat hat die Förderung des Theaters in den neuen Haushaltsentwurf bis Ende 2017 eingestellt.
    Beschlossen wird der Haushalt am 10.12.2015. Darin sehen wir ein deutliches Bekenntnis der offiziellen Politik zum Erhalt des Status quo am Winterfeldtplatz.

    Ergänzend dazu unterstützt die Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg die Initiative des Senats zur Rettung des Theaters mit einem eigenen Beschluss vom 18.11.2015:

    „Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
    Die Bezirksverordnetenversammlung empfiehlt dem Bezirksamt, mit der Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten in Kontakt zu treten, um über die Zukunft des Standorts des Theaters am Winterfeldtplatz zu beraten mit dem Ziel, diesen für kulturelle Nutzung möglichst im Bereich Puppen-, Figuren- und Objekttheater zu erhalten.
    Dem Kulturausschuss ist regelmäßig zu berichten.

    Begründung:
    Nachdem es dank des Einsatzes von über 15.000 Bürger/innen gelungen ist, dass der neue Inhaber der Immobilie Gleditschstraße den Mietvertrag für das Theater Hans-Wurst-Nachfahren bis Oktober 2016 verlängert hat, kommt es jetzt darauf an, diesen Theaterstandort auch langfristig abzusichern. Dies ist von drei Faktoren abhängig: einem Ersatzstandort für den jetzigen Inhaber für sein geplantes Tonstudio, von einer geordneten Nachfolge für die Intendanz von Siegfried Heinzmann und Barbara Kilian, die mittelfristig nicht mehr zur Verfügung stehen, und die Sicherung der Finanzierung eines zukünftigen Spielbetriebs.
    Berlin, 10.11.2015“

    Die BVV fasst diesen Beschluss einstimmig am 18.11.2015.

    Ausdrücklich unterstützt auch die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof Schöneberg – Frau Angelika Schöttler – unser Anliegen.
    Mit einem offiziellen Brief vom 8.12.2015 an den neuen Eigentümer, bittet sie ihn, das Votum der Anwohner und die Senatsentscheidung zu respektieren und entweder das Mietverhältnis mit dem Puppentheater um mindestens weitere 10 Jahre fortzusetzen oder die Immobilie wieder zu verkaufen.

    Ein Investor, der einen langfristigen Mietvertrag für das Theater zusichert, steht bereit.

    Was uns jetzt also noch von der konstruktiven Lösung des Problems trennt ist die Stellungnahme des Eigentümers. Sie steht im Moment noch aus.

    Ihnen allen wünschen wir ein gutes und gesundes Neues Jahr und bedanken uns an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich für Ihr Engagement.

    Vor allem aber wünschen wir uns für das Puppentheater eine langfristige und glückliche Zukunft.

    Initiative Kiezkultur
    Rettet das Theater am Winterfeldtplatz

    Wir informieren Sie auch weiterhin auf dieser Plattform.

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Halbzeit!

    01-09-15 19:52 Uhr

    Liebe Freunde und Freundinnen des Puppentheaters,

    vor gut sechs Wochen – am 17. Juli 2015 – haben wir die Petition "Rettet das Theater am Winterfeldtplatz" vorläufig beendet und wir möchten kurz berichten, wo das Verfahren aktuell steht.

    Genau 15.574 Anhänger der Hans Wurst Nachfahren haben mit ihrer Unterschrift für den Fortbestand des Theaters am Winterfeldtplatz votiert. Das ist sensationell viel und eine respektable Würdigung seiner wunderbaren Arbeit seit mehr als 20 Jahren.

    Denn vor wenigen Monaten sah es noch so aus, als sei dieses Jahr die ultimative letzte Spielzeit. Ende 2013 war das Gebäude Gleditschstr. 5 – die Theaterspielstätte – an einen neuen Privateigentümer verkauft worden, der unverzüglich Eigenbedarf anmeldete und dem Theater zum Folgejahr 2014 rechtsverbindlich kündigte. Durch Intervention von Staatssekretär Renner wurde diese Kündigung noch einmal aufgeschoben auf Ende Mai 2015, aber damit schienen alle weiteren Möglichkeiten ausgereizt.

    Doch die Sache nahm mit der erfolgreichen Petition eine überraschende Wende.

    Als im Februar 2015 die Marke 10.000 überschritten wurde, kam es zu ersten Kontakten zwischen den neuen Eigentümern des Theaters – der Familie Hiller – und einem Fürsprecher der Anwohner – Sascha Disselkamp.

    Familie Hiller ist sich wohl bewusst, dass das breite Votum für den Fortbestand des Theaters eine klare Absage an ihre eigenen Investitionsabsichten ist. Jörg Hiller – der Sohn – beabsichtigt, nachdem das Haus zuvor auf Kosten des Landes Berlin vertragsgemäß wieder in normalen Gewerberaum (geschätzte Kosten 164.000 Euro) zurückgebaut werden muss, dort ein privates Tonstudio einzurichten.

    Angesichts der hohen Leerstände an Gewerberaum in Berlin wurde ziemlich schnell die Variante thematisiert, ob es nicht sinnvoller sei, das Theater mit seiner Kultur- und Sozialfunktion unbehelligt zu lassen und für das Tonstudio einen geeigneten Ersatzstandort nachzuweisen. Staatssekretär Renner wurde über diesen Stand der Entwicklung informiert und er sagte offiziell die aktive Unterstützung seiner Verwaltung zu.

    Um der Ersatzstandortsuche die nötige Zeit einzuräumen, war Herr Hiller bereit, das Mietverhältnis mit dem Senat zugunsten der Hans Wurst Nachfahren erneut zu verlängern, dieses Mal bis Ende Sept. 2016.

    Unsere Initiative, die sich intensiv an der Suche nach Ersatzstandorten beteiligt, konnte Herrn Hiller bereits zwei sehr attraktive Angebote unterbreiten:
    1. Fontanepromenade 15, Berlin Kreuzberg: Ein denkmalgeschütztes eingeschossiges Gebäude, sehr ähnlich in vielen Details dem Theater hier am Platz und im Eigentum des Liegenschaftsfonds, der es im März 2015 öffentlich anbot. Über die Firma Engel und Völkers wurde es auch Herrn Jörg Hiller angeboten. Aber der lehnte ab wegen der Lage.
    2. Nalepastraße, ehemaliges Gelände des DDR-Rundfunks. Dort entwickelt ein Investor einen ausschließlichen universellen Musikstandort, zumal die komplette Infrastruktur – Studios, Aufführungsräume – aus den DDR Zeiten noch vorhanden ist und sich bereits viele Musiker auf dem Gelände befinden. Dort wurde ihm ein entkerntes Gebäude in gewünschter Größe zum Neuausbau angeboten. Auch dieses Angebot fand wegen der Lage keine Zustimmung.

    Der Kiezinitiative liegt sehr daran, in wechselseitigem Einvernehmen die mehrheitlich gewünschte Lösung zu realisieren. Wie schon vor 25 Jahren. Auch damals stand ein Bürgervotum gegen diverse Privatinvestoren, die eine geschlossene Randbebauung vorgesehen hatten. In einem jahrelangen Bürgerbeteiligungsverfahren wurde jedoch die jetzige städtebauliche Lösung – Kulturangebot, Kinderspielplatz und öffentliche Freifläche – durchgesetzt gegen erbitterten Widerstand. Seit 1992 besteht dieses Konzept, es hat sich bestens bewährt und wird von den Anwohnern deshalb auch energisch verteidigt.

    Gegenwärtig gibt es unsererseits mindestens zwei Investoren, die sofort bereit wären, das Theater am Winterfeldtplatz von der Familie Hiller zurückzukaufen, um mit dem Senat erneut eine langfristige Mietvereinbarung für eine Spielstätte der Kiez- und Kinderkultur zu treffen.

    Damit sind wir einer konstruktiven Lösung schon sehr nah, denn die Ablehnungsgründe des Herrn Hiller – „ungünstige Lage“ - sind nicht überzeugend.

    Die meisten Aktivisten sind noch ein paar Tage in den Ferien. Wir melden uns Mitte September zurück.

    Mit herzlichem Dank an alle, die uns bis hierher begleitet haben.

    Initiative Kiezkultur
    Rettet das Theater am Winterfeldtplatz

  • Umtrunk am 18. Juli mit der Initiative Kiezkultur

    13-07-15 15:01 Uhr

    Wir feiern mehr als 15.500 Unterschriften für das Puppentheater und die Verlängerung des Mietvertrags um ein Jahr.

    Am 17. Juli ist die Petition zur Rettung des Puppentheaters am Winterfeldtplatz zu Ende.
    Vielen Dank an Sie alle für die tolle bisherige Unterstützung bei der Rettung des Puppentheaters Hans Wurst Nachfahren.

    Jetzt haben wir zwar ein Jahr Luft. Doch geht es nun an die Mühen der Ebene.
    Wir brauchen bis Ende des Jahres geeignete Räumlichkeiten für den neuen Eigentümer, wo er seine Projektidee Tonstudio, Veranstaltungsraum und Wohnen auf 300 - 600 qm umsetzen kann.
    Daher bitten wir Sie und euch alle, uns dabei weiter zu unterstützen. Diese Räume gibt es zu Hauf in der Stadt. Es gilt sie zu recherchieren und ihm anzubieten.
    Und es gilt, den neuen Eigentümer zu überzeugen, dass dieser Weg beste Lösung für beide Seiten ist.

    Doch erst mal wird unser Teilsieg gefeiert.
    Den Champagner für alle gibt es, wenn das Puppentheater endgültig und langfristig gesichert ist.

    Wir feiern auf dem Platz vor dem Puppentheater, Gleditschstraße 5 in 10781 Berlin

    Wann: am 18 Juli von 12.00 bis 14.00 Uhr
    Es gibt schöne musikalische Überraschungen

    Wir freuen uns sehr auch euch
    Initiative Kiezkultur