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  • Kreistag beschliesst Schließung des Wohnheims

    04-12-13 22:17 Uhr

    Heute Abend hat der Kreistag Oberhavel die Schließung des Wohnheims zum Jahr 2016 mit 25 zu 19 Stimmen bei 6 Enthaltungen (keine Gewähr) beschlossen.
    Ein denkwürdiges Ereignis. Beschämend für den Kreis Oberhavel.
    ...
    Aber es ist noch nicht vorbei!
    Keines unserer Argumente ist entkräftet worden.
    Vielen Dank an alle, die sich bisher für das Wohnheim ins Zeug gelegt haben!
    Und bitte: lasst nicht nach, jetzt erst recht für unser Anliegen zu stimmen!!!

    Liebe Frau Dr. Münch, jetzt ist es auch an Ihrem Haus, sich aktiv ins Geschehen einzuschalten, bevor die Wellen über dem Leuchtturm zusammenschlagen.

  • Sitzung des Kreistages zur Beschlussfassung

    30-11-13 17:59 Uhr

    Am Mittwoch, dem 04.12.2013, um 16:00 Uhr findet in der Kreisverwaltung Oberhavel, Sitzungssaal in 16515 Oranienburg, Havelstraße 3 die 28. Sitzung des Kreistages statt.
    Diese Sitzung ist öffentlich. Die Einwohnerfragestunde wird allerdings erst NACH den Beschlussfassungen stattfinden.
    Trotzdem bitte um 16:00 Uhr vorbeikommen!!!
    Wichtiger Hinweis:
    Sollte am 04.12.2013 eine Bombenneutralisierung (Sprengung oder Entschärfung) in der Oranienburger Innenstadt durchgeführt werden und der Sitzungssaal im Sperrkreis liegen, wird die Sitzung in der Aula des Marie-Curie-Gymnasiums, Waldstraße 1A, 16540 Hohen Neuendorf, stattfinden. Bitte informieren Sie sich ab dem 02.12.2013 unter www.oberhavel.de oder im Büro des Kreistages unter 03301 - 601 123.

  • Wieder online!

    29-11-13 18:03 Uhr

    Nach den technischen Problemen ist der Zugriff auf die Petition wieder möglich.
    Jetzt also nicht nachlassen und die verloren Zeit wieder aufholen!
    Bitte informiert auch andere Interessenten und Unterstützer darüber.

  • Änderungen an der Petition

    28-11-13 12:12 Uhr

    Anpassung der Formulierung.
    Neuer Petitionstext: Der Landkreis Oberhavel als Träger des Wohnheims für körperbehinderte Kinder und Jugendliche (an der Regine-Hildebrandtschule) in der Hubertusstraße in Birkenwerder beabsichtigt die Schließung dieser Einrichtung zum Juli 2016 und einen sofortigen Aufnahmestopp. Als Begründung führt der Träger an, diese Einrichtung könne nicht wirtschaftlich geführt werden und der Bedarf an diesen Heimplätzen sei wegen der fortschreitenden Inklusion nicht mehr gegeben. Eine inhaltlich-konzeptionelle Verbindung zur benachbarten integrativen Gesamtschule verneint der Landkreis mit juristischen Argumenten.
    Das gesamte Beschlussverfahren soll zudem mit größter Eile absolviert werden. Eine Begründung dazu gibt es nicht.

    Diese landes- und bundesweit bekannte und funktionierende Kombination von Wohnheim und Schule, die immer noch beispielgebend und notwendig ist, darf nicht vorschnell und ohne begleitenden demokratischen Prozess unter Einbeziehung aller Betroffenen zerschlagen werden.
    Neben der Prüfung der Wirtschaftlichkeit sind die Bedarfe in Brandenburg und überregional realistisch auszuwerten. Betriebskonzepte und Kooperationen müssen erstellt und geprüft werden. Alle an der Nutzung beteiligten müssen in die Diskussion und gegebenenfalls auch in die Finanzierung einbezogen werden.
    Wir fordern die Einsetzung einer Expertenkommission, die alle Optionen unter Berücksichtigung der Schicksale aktueller und zukünftiger Betroffenen ganzheitlich und ergebnisoffen analysiert und diskutiert.
    Daher: NEIN zum vorschnellen überstürzten Schließungsbeschluss, JA zu einem demokratischen Prozess, der die Teilhabe behinderter Menschen wirklich anerkennt und fördert.

    Schulprofil der RHS: www.hildebrandtschule.de/index.php?page=108
    Behindertenbeauftragter des Bundes: www.behindertenbeauftragter.de/DE/Landkarte/Details/inklusion_details_node.html?cms_idInclusion=4681
    Pro und Contra Wohnheim: www.hildebrandtschule.de/index.php?section=news&cmd=details&newsid=218 Neue Begründung: Die Regine-Hildebrandt-Schule kann seit mehr als 15 Jahren Erfolge in der gemeinsamen Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf nachweisen. Gerade, wenn es ums Abitur geht und Wege vor Ort schwierig zu bewältigen sind, ist unser Wohnheim für die jungen Leute oft die einzige Möglichkeit, den angestrebten Schulabschluss zu erlangen.
    Einen kontinuierlichen Rückgang der Belegungszahlen festzustellen, scheint uns verfrüht, zeigt doch die Entwicklung der letzten Jahre, dass die Zahlen der Bewohner seit 2010 nahezu konstant bleiben. Auch wenn deutlich weniger Jugendliche mit Behinderung in einem Wohnheim untergebracht werden müssen, halten wir es für falsch, vorschnell übereilt bestehende gute Bedingungen zu zerstören, ohne dass für entsprechende Alternativen gesorgt ist.
    Es ist ebenfalls richtig, dass alle Kinder und Jugendlichen das Recht auf eine wohnortnahe Beschulung haben. Trotzdem gibt es immer wieder Jugendliche mit körperlichen, zum Teil mehrfachen Behinderungen, Mehrfachbehinderungen, die dringend eine Schule suchen, welche in besonderem Maße auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist. Ein Fahrstuhl, eine Rampe allein genügen nicht.
    Bis das Konzept für die Umsetzung von Inklusion in weiterführenden Schulen vorliegt, dürfen erfolgreiche Modelle nicht vorschnell zerschlagen werden.
    Es wird Dinge geben, die sich nie mit einer Kosten-Nutzen Rechnung rechtfertigen lassen. Soziale Einrichtungen wie das Wohnheim in Birkenwerder gehören wohl dazu. Wir bitten Sie darum, sich dafür einzusetzen, dass erst alle anderen Optionen ausreichend geprüft werden, bevor für die zukünftig Betroffenen ein so folgenschwerer Beschluss gefällt gefasst wird.
    Die Einrichtung zu schließen, damit deren Vorzüge nicht überwiegend Kindern und Jugendlichen aus anderen Landkreisen oder gar Bundesländern zur Verfügung stehen, halte ich für indiskutabel und infam. einen völlig unzeitgemäßen Gedankengang.
    Der Landkreis Oberhavel hat darüber hinaus die finanziellen Möglichkeiten, defizitäre Projekte aus sozialen oder politischen Erwägungen am Leben zu erhalten. So gibt es Vorhaben, die (je nach Lesart) zwei- bis viermal so viele Zuschüsse pro Jahr benötigen, deren Schließung aber nicht zur Debatte steht.
    Daher sollte der Beschluss, der nicht umzukehren sein wird, nicht VOR einer vernünftigen, lösungsorientierten Debatte erfolgen.
    Zumindest die Zeit können wir uns leisten!