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  • Die Petition wurde eingereicht

    11-07-15 08:47 Uhr

    Liebe Unterzeichner,

    leider ist die Anzahl der Unterschriften sehr gering geblieben. Es nicht gelungen, mehr Menschen zu mobilisieren, obwohl Zehntausende in ganz Hessen davon betroffen sind. Hier fehlte es scheinbar an der nötigen Mund-zu-Mund-Propaganda, um die Petition publik zu machen.

    Dennoch habe ich die Petition beim Petitionsausschuss des Hessichen Landtages eingereicht. Mittlerweile wurde diese an das Kultusministerium mit Bitte um Stellungnahme übergeben.

    In der Hoffnung, dass die Forderungen trotz geringer Unterstützerzahl auf Gehör stoßen verbleibe ich

    mit freundlichen Grüßen
    Roland Struwe

  • Änderungen an der Petition

    18-11-14 20:13 Uhr

    Rückfragen zur Gewichtung der Klausur.
    Neuer Petitionstext: Die Petition richtet sich gegen die aktuelle Regelung der Oberstufen- und Abiturverordnung (OAVO), genauer gegen §9 (6), Punkt 2 und damit indirekt auch gegen §9 (3). Es geht dabei um die Klausurendichte in der Sek. II. Während bspw. in RLP in jedem Grundkurs eine Klausur pro Halbjahr vorgesehen ist, sind es in Hessen zwei. Zwar kann die zweite Klausur durch andere näher definierte Leistungsweise ersetzt werden, dies stellt jedoch keine praktikable Alternative im Unterrichtsalltag dar und wird daher nach meinen Erfahrungen selten angewandt. Die zweite Klausur ist daher die Regel. Dies zieht jedoch negative Auswirkungen für Schüler und Lehrer nach sich.
    Aus den u.g. Gründen bitte ich, die Klausurenregelung zu überprüfen. Die Reduzierung auf eine Klausur pro Grundkurs macht aus den jungen Hessinnen und Hessen keine schlechteren Schülerinnen und Schüler. Ich bin sogar davon überzeugt, dass dadurch ein nachhaltigeres Lernen möglich ist. Damit sich die Zeugnisnote nicht auf nur zwei mündliche Noten und eine Klausur beschränkt, sollte in der OAVO verankert werden, dass die Zeugnisnote sich aus einer „Vielzahl“ und „Vielfalt“ an Noten zusammensetzt. Die Klausur sollte dann etwa 1/3 der Zeugnisnote ausmachen. Damit ist ein pädagogischer Spielraum gewährleistet, der auch eine kompetenzorientierte Bewertung unterschiedlichster Leistungen zulässt.

  • Änderungen an der Petition

    17-11-14 17:45 Uhr

    Rechtschreibung korrigiert.
    Neuer Petitionstext: Die Petition richtet sich gegen die aktuelle Regelung der Oberstufen- und Abiturverordnung (OAVO), genauer gegen §9 (6), Punkt 2 und damit indirekt auch gegen §9 (3). Es geht dabei um die Klausurendichte in der Sek. II. Während bspw. in RLP in jedem Grundkurs eine Klausur pro Halbjahr vorgesehen ist, sind es in Hessen zwei. Zwar kann die zweite Klausur durch andere näher definierte Leistungsweise ersetzt werden, dies stellt jedoch keine praktikable Alternative im Unterrichtsalltag dar und wird daher nach meinen Erfahrungen selten angewandt. Die zweite Klausur ist daher die Regel. Dies zieht jedoch negative Auswirkungen für Schüler und Lehrer nach sich.
    Aus den u.g. Gründen bitte ich, die Klausurenregelung zu überprüfen. Die Reduzierung auf eine Klausur pro Grundkurs macht aus den jungen Hessinnen und Hessen keine schlechteren Schülerinnen und Schüler. Ich bin sogar davon überzeugt, dass dadurch ein nachhaltigeres Lernen möglich ist. Damit sich die Zeugnisnote nicht auf nur zwei mündliche Noten und eine Klausur beschränkt, sollte in der OAVO verankert werden, dass die Zeugnisnote sich aus einer „Vielzahl“ und „Vielfalt“ an Noten zusammensetzt. Damit ist ein pädagogischer Spielraum gewährlistet, gewährleistet, der auch eine kompetenzorientierte Bewertung unterschiedlichster Leistungen zulässt. Neue Begründung: Für die Schüler bedeutet die aktuelle Regelung ständiger Prüfungsstress und Lerndruck. Dabei geht es mir nicht darum, dass das Konzept von Klausuren generell in Frage zu stellen. Diese sind eine wichtige und unerlässliche Maßnahme zur Leistungsstandüberprüfung und zur Vorbereitung auf das schriftliche Abitur. Lediglich die Fülle der Klausuren sehe ich sehr kritisch. Wie sich nämlich zeigt, führt diese vermehrt zum sog. Bulimie-Lernen. Der Stoff wird gepaukt, „ausgekotzt“ und wieder vergessen, da die nächste Klausur unmittelbar bevorsteht. Inhalte werden unzureichend verinnerlicht. Finden mehrere Klausuren pro Woche statt, so werden einzelne Fächer gezielt benachteiligt, schlechte Ergebnisse in Kauf genommen.
    Auch für den Unterrichtsalltag hat dies Folgen. Da die Schüler sich in erster Linie auf die Klausuren konzentrieren, findet eine Vor- und Nachbereitung des Unterrichts unzureichend statt. Hausaufgaben werden nicht gründlich, sondern nur oberflächlich erledigt. Vorbereitende Texte werden nicht aufmerksam gelesen, sondern nur überflogen. Für den Unterrichtsverlauf hat dies negative Auswirkungen: Die Erarbeitung des Stoffs benötigt mehr Zeit und die Mitarbeit der Schüler lässt zu wünschen übrig. Wiederholt begründen Schüler dies mit dem Hinweis auf die nächste Klausur, da zwei bis drei Klausuren pro Woche trotz bester schulinterner Organisation nicht selten sind.
    Zudem wird der Freiraum für andere Formen der Leistungsüberprüfungen genommen. Zum einen weil dies zeitlich problematisch ist, da zwischen der Rückgabe der Klausuren und der neuen Klausur oftmals zu wenig Raum ist, zum anderen, weil für die Lehrkraft auch kaum Zeit bleibt, zusätzliche Überprüfungen wie kurze Abfragen zu kontrollieren.
    Damit komme ich zu den Auswirkungen für den Lehrer. Die Klausurenfülle bedeutet nämlich einen enormen Korrekturaufwand. Gerade die Kolleginnen und Kollegen, die überwiegend oder gar vollständig in der Oberstufe eingesetzt sind, sind damit einer hohen Belastung ausgesetzt. Dies kann dazu führen, dass das Privatleben auf der Strecke bleibt, da jedes Wochenende und auch nahezu alle Ferien dazu verwendet werden, Korrekturstapel abzuarbeiten. Schlimmstenfalls führt dies auch zu einer sinkenden Unterrichtsqualität, da die Zeit fehlt, um diesen gründlich zu planen. Auch kann es sein, dass die Korrekturen nur noch oberflächlich sind und die wichtige Rückmeldung an die Schüler nur sehr kurz ausfällt. Neuer Sammlungszeitraum: 3 Monate