• Änderungen an der Petition

    at 17 Feb 2021 18:15

    Änderung Sammelziel - Rechtschreibfehler wurden beseitigt


    Neuer Petitionstext:

    Die Ankündigung des Sparkurses im Bistums Speyer hinterlässt viele Christen fassungslos und wütend. Die Kirche zieht sich in einer der größten Krise unserer Gesellschaft aus dem Leben zurück und lässt die bedürftigsten Menschen alleine.

    Die Reaktion des Bistums Speyer auf die Zukunftsängste, Probleme und soziale Distanz in der Gesellschaft ist nicht nachvollziehbar.

    Das Bistum Speyer hat folgende Lösungsvorschläge veröffentlicht: Die Schließung der Familienbildungsstätte in Pirmasens, die Einschränkung der Beherbergung von Gruppen auf dem Rosenberg und die Rücknahme von Zuschüssen für die Heilsbach.

    Bei einem Blick auf die harten Fakten wird die Ratlosigkeit noch größer. Das Bistum Speyer umfasst ein Gebiet von Ludwigshafen bis nach St. Ingbert und von Rockenhausen bis nach Wörth. Es hat insgesamt 550 kirchliche Einrichtungen und rd. 13.000 hauptamtliche Mitarbeiter. Der Lagebericht für die Finanzlage gibt zum Stand 31.12.2019 folgende Daten an: Die liquiden Mittel bestehen aus Giroguthaben, Tagesgeldanlagen und KassenbeständenKassenbeständen betrugen € 56,5 Mio. (31.12.2018: € 49,2 Mio.). DarüberDarüber hinaus stehen dem Bistum fürfür etwaigen LiquiditätsbedarfLiquiditätsbedarf im Ernstfall auch noch im AnlagevermögenAnlagevermögen bilanzierte Wertpapiere zur VerfügungVerfügung mit Buchwerten zum 31.12.2019 in HöheHöhe von € 84,8 Mio., die kurzfristig liquidierbar sind.

    Folgende Fragen müssen thematisiert werden:

    Warum wird in dieser Krise nicht in die Bewältigung der sozialen Folgen für die Familien investiert, sondern ein Sparkurs angelegt? Warum schlägt Generalvikar Sturm in seiner Präsentation zum Sparkurs in erster Linie Kürzungen im Landkreis Südwestpfalz und Pirmasens vor und nicht in strukturstärkeren Regionen, die den Rückzug der Kirche aus der gesellschaftlichen Verantwortung besser auffangen können.

    Forderung:

    1. Keine Schließung der Familienbildungsstätte Pirmasens
    2. Keine Einschränkungen der Beherbergung von Gruppen auf dem Rosenberg
    3. Keine Rücknahme von Zuschüssen für die Heilsbach
    4. Konzept für eine gelebte Gemeinschaft in und nach der Corona-Krise
    5. Stärkung der Jugendarbeit in Pirmasens

    Die Pfarreien und Menschen im Bistum müssen gegen diesen Irrweg des Bistums Protest laufen und entsprechende Reaktionen zeigen. Nur so kann der Weg in die Belanglosigkeit der Kirche gestoppt werden.


    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 846

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