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  • Beschluss des Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft

    17-04-15 00:00 Uhr

    Auszug aus dem Bericht des Petitionsausschusses Nr. 36 vom 17. April 2015

    Der Ausschuss bittet, folgende Eingaben für erledigt zu erklären:

    Eingabe Nr.: L 18/4 03

    Gegenstand:
    Bau von Studentenwohnheimen

    Begründung:
    Der Petent regt an, dass das Studentenwerk mehr Studentenwohnheime bauen solle. So solle verhindert
    werden, dass noch mehr private Studentenwohnheime in direkter Nähe zur Universität errichtet würden.
    Private Wohnheimplätze seien wesentlich teurer als Zimmer in den Wohnheimen des Studentenwerks. Es
    sei sehr wichtig, bezahlbaren W ohnraum für Studenten vorzuhalten. Deshalb sollten keine
    Wohnheimbauprojekte mehr an Investoren vergeben werden. Die Petitio n wird von 16 Mitzeichnerinnen bzw.
    Mitzeichnern unterstützt.

    Der Petitionsausschuss hat zu dem Vorbringen des Petenten Stellungnahmen der Senatorin für Bildung und
    Wissenschaft eingeholt. Außerdem hatte der Petent die Möglichkeit, sein Anliegen im Rahmen der
    öffentlichen Beratung persönlich vorzutragen.

    Dem Petenten ist im Ergebnis zuzustimmen, dass es einen Bedarf an günstigem Wohnraum für Studierende
    gibt, und dass die Wohnungssuche, insbesondere für Studierende mit Migrationshintergrund,
    Schwierigkeit en bereiten kann. Private Wohnanlagen sorgen aber gleichwohl insgesamt für eine
    Entspannung auf dem Wohnungsmarkt für Studierende.

    Das Studentenwerk verfügt zurzeit über 1.786 W ohnheimplätze. Etwa 300 Studentinnen und Studenten
    stehen auf der Warteliste. Dies zeigt, dass ein Bedarf an preiswerten Studentenwohnheimplätzen besteht.
    Möglicherweise wäre die Nachfrage nach günstigen Wohnheimplätzen noch höher, wenn das Angebot
    größer wäre.

    Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft ist deshalb in Zusammenarbeit mit dem Senator für Umwelt, Bau
    und Verkehr bemüht, auf dem Universitätsgelände ein weiteres W ohnheim zu planen, das Platz für etwa 445
    Wohnheimplätze von je 20 m² Größe bieten würde. Da perspektivisch ein Rückgang der Studierendenzahlen
    erw artet wird, muss allerdings umsichtig geplant werden, um nicht über den tatsächlichen Bedarf hinaus zu
    bauen.

    Zur weiteren Begründung wird auf die dem Petenten bekannte Stellungnahme der Senatorin für Bildung und
    Wissenschaft verwiesen.

    Begründung (PDF)