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  • Beschluss des Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft

    18-08-17 00:00 Uhr

    Auszug aus dem Bericht des Petitionsausschusses (Land) Nr. 21 vom 18. August 2017

    Der Ausschuss bittet, folgende Eingabe den Deputationen zur Kenntnis zu geben:

    Eingabe Nr.: L 19/131

    Gegenstand:

    Beteiligung des Landes Bremens am Fonds für Betroffene von sexuellem Missbrauch

    Begründung:

    Die Petentin fordert die Beteiligung Bremens an dem Fonds für Betroffene von sexuellem
    Missbrauch im familiären Bereich und im institutionellen Bereich. Sie begründet ihr Anliegen
    damit, dass die vorhandenen Hilfeleistungen für die Betroffenen häufig nicht ausreichend
    seien. Die Petition wird von 71 Mitzeichnenden unterstützt.
    Der Petitionsausschuss hat zu dem Vorbringen der Petentin eine Stellungnahme der Senatorin
    für Soziales, Jugend, Frauen, Integra tion und Sport eingeholt. Unter Berücksichtigung dessen
    stellt sich das Ergebnis der parlamentarischen Prüfung wie folgt dar:
    Bremen ist in der Zwischenzeit dem Fonds, der Hilfe für Opfer sexuellen Missbrauchs im
    Bereich der Institutionen bietet, beigetreten. Die Einzahlung in den Fond s für den familiären
    Bereich ist nicht geplant, weil Bremen den Versuch unternimmt, ein eigenes Hilfesystem zu
    stärken. Der Ausschuss begrüßt die Anstrengungen, die das Land Bremen in diesem Bereich
    unternimmt, sieht aber weiter en Handlungsbedarf. So gibt es beispielsweise noch immer zu
    wenig Hilfsangebote für Männer und bestimmte Altersgruppen. Der Ausschuss bittet daher um
    die Überweisung der Petition an die zuständigen Deputationen.

    Begründung (PDF)