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  • Der Petitionsausschuss des Sächsischen Landtages hat die Petition “Auwaldschutz jetzt!” als beendet erklärt!

    04-01-14 08:53 Uhr

    Sehr geehrte Frau Jonas! Sehr geehrte Damen und Herren des Petitionsausschusses! Wir haben Ihre Stellungnahme zu unserer Petition „Auwaldschutz jetzt“, überreicht Ende November 2012, erhalten. Es ist uns klar, dass nach der Novellierung des SächsWG die Zuständigkeit zumThema Schiffbarkeit auf die Landesdirektion übergegangen ist. Die Petition wurde jedoch überreicht, als das Verfahren zur Novellierung noch im Prozess, also keineswegs abgeschlossen war. Der Petitionsausschuss hätte also noch im laufenden Novellierungsverfahren die Petition bearbeiten können, zumal sich das Petitionsanliegen auf den direkt von der in Arbeit befindlichen Novellierung betroffenen Cospudener See bezog. Die Petition zielte ja keineswegs darauf ab, den Gewässerverbund zu verhindern, der, wie Sie uns mittteilen „regional gewollt“ sei. Die über 11.000 UnterzeichnerInnen der Petition haben nichts gegen einen Verbund der Gewässer – lediglich gegen die inzwischen per Gesetz vorgegebene Art der Nutzung durch kraftstoffbetriebene Motorboote. Was also heißt für Sie „regional gewollt“, wen meinen Sie damit?

    Ihre Aussage, es seien die in der Petition benannten Gewässer nicht mehr betroffen, ist außerdem falsch. Im Gegenteil sind die Auwald-Gewässer weiterhin besonders betroffen, da die entsprechenden Verfahren, wie Sie wissen, noch laufen: (www.lds.sachsen.de/index.asp?ID=4035&art_param=355&reduce=0&search=schiffbarkeit) Diese haben mit § 17 II Abs. 2 SächsWG nichts zu tun. Insofern wurde die Petition sachlich falsch bearbeitet, kann also gar nicht „zu Ende“ bearbeitet sein. In welcher Form wird also die Petition in den noch laufenden, durch das SächsWG nicht betroffenen Verfahren Berücksichtigung finden?

    Darüber hinaus dienen Petitionen auch dazu, Gesetze zu ändern. Auch in dieser Hinsicht kann die Petition nicht als „bearbeitet“ bezeichnet werden. Schließlich sind die Tagebaurestseen durch ein Gesetz für schiffbar erklärt worden, das sogar noch in Arbeit war, als die Petition den Sächsischen Landtag erreichte. Dass die Schiffbarkeit der vom Gesetz betroffenen Gewässer „nicht mehr ernsthaft bezweifelt werden“ könne, unterstellt Unkenntnis und ist schlichtweg falsch: Erklärung der Schiffbarkeit erfolgt grundsätzlich zum Zweck der Verkehrsnutzung und nicht für touristische Zwecke! Im vorliegenden Fall, wo keinerlei Verkehrsnutzung gegeben oder angestrebt ist, wird auf diese Weise einer privaten motorisierten Nutzung, quasi durch die Hintertür, der Weg bereitet, auf Kosten des die Erholungssuchenden betreffenden, ohne Schiffbarkeit vorliegenden Gemeingebrauchs und – das ist für uns genauso wichtig – des Naturschutzes. Es handelt sich also ausschließlich um eine politische Entscheidung: für Erhöhung des Unfallrisikos auf Seiten der Erholungssuchenden (Schwimmer, Surfer, Kanuten), für Lärm- und Schadstoffbelastung, für Zerstörung der Uferbereiche und damit für den dann „notwendigen“ Gewässerausbau auch in den geschützten Gebieten. All diese Folgen von Gewässernutzung durch kraftstoffbetriebene Motorboote sind hinlänglich bekannt und nachgewiesen – andere Tourismusregionen haben längst darauf reagiert.

    Das nochmals zu thematisieren, wäre aus unserer Sicht erforderlich und auf Grund der eingereichten Petition notwendig gewesen.

    Gleichfalls stellen wir die Frage, was denn der Petitionsausschuss der Landesregierung meint, wenn er die Landesdirektion, die ja ein ausführendes Organ dieser Landesregierung ist, darum „bittet“, die Petition zu beachten?

    Darauf erbitten wir Antwort.

    Wolfgang Stoiber als Petent & als Vorsitzender NuKLA e.V

    Siehe auch hier: www.l-iz.de/Politik/Brennpunkt/2013/12/Schiffbarkeit-Wolfgang-Stoiber-Brief-an-den-Saechsischen-Petitionsausschuss-52975.html

  • Der Petitionsausschuss hat geantwortet

    04-01-14 08:49 Uhr

    Man erinnert sich: Am 30. November 2012 übergab Wolfgang Stoiber als Petent mit weiteren 11.163 Unterzeichnern die Sammelpetition "Auwaldschutz jetzt!" mit Unterschriften von 11.163 weiteren Unterzeichnern an die Vorsitzende des Petitionsausschusses Frau Anja Jonas im Rahmen des 5. KlassischenKartoffelKonzertes. Die Petition richtete sich gegen den Betrieb kraftstoffbetriebener privater Motorboote auf Leipziger Gewässern insbesondere im Auwald und dem Cospudener See sowie gegen die Schiffbarkeitserklärung für diese Gewässer.

    Als Empfänger der Petition wurde seinerzeit zuständigkeitshalber der Petitionsausschuss des Freistatt Sachsen gewählt. Dieser hat nun mit Schreiben vom 04.12.13 der Staatsregierung empfohlen, die Petition der Landesdirektion Sachsen als zuständige Wasserbehörde zur Beachtung im Verfahren nach § 17 Abs. S. 2 SächsWG n. F. zu zuleiten. Hoppla!! Da wird, verwaltungsrechtlich einwandfrei, doch der Bock zum Gärtner gemacht, wenn diejenigen, welche den privaten Tourismus mit kraftstoffangetriebenen Motorbooten auf den Tagebaurestseen und perspektivisch auch auf den Leipziger Fließgewässern präferieren, dazu mit dem neuem Sächsischen Wassergesetz seit Sommer auch über die entsprechend ermächtigende Rechtsgrundlage verfügen, mithin diejenigen, welche alternative Konzepte gar nicht erst in Erwägung ziehen und sich für die Meinung der direkt betroffenen Bevölkerung nicht wirklich interessieren, diejenigen also werden beauftragt, sich um den Willen von 11.164 BürgerInnen zu kümmern, die eine andere Idee davon haben, was mit ihrer Region geschehen soll, in welche Richtung die Tourismus-Weichen in die Zukunft gestellt werden. "Willst du den Teich trocken legen, darfst du nicht die Frösche nicht fragen" - so der Volksmund. Was für ein hübsches Rechtskonstrukt hat man sich da zusammengebastelt, um die Verantwortungen hin und her zu schieben!

    Nur zur Information: In Bayern ist von Staatswegen das private Befahren der bayerischen Seen - bis auf wenige, limitierte Ausnahmen - nur elektrisch betriebenen Booten erlaubt. Gibt es doch zum Beispiel am Chiemsee bereits seit Mitte der 50er Jahre Elektroboote und seit Mitte der 80er Jahre keine privaten kraftstoffbetriebenen Motorboote mehr, ohne dass es für die Verleiher und deren Kunden bzw. die Selbstnutzer unwirtschaftlich, unsportlich, langweilig wäre. Diese Tatsachen stellte die "Arbeitsgruppe Gewässer" des Grünen Ringes Leipzig nach einer Fachexkursion in die erfolgreiche bayerische Urlaubsregion in seiner Sitzung am 12.12.13 vor.
    Sachsen hingegen will zurück in die Steinzeit, will zum Eldorado für diejenigen werden, die wegen ihrer Lärmbelästigung, ihrer Luft- und Wasserverschmutzung und des bekannt hohen Unfallrisikos für andere Nutzer andernorts schon längst die Rote Karte gezeigt bekommen haben. Wohin diese "Reise" geht, beklagt jetzt die Burghausener Bürgermeisterin in Ihrem Beitrag auf Seite 25 einer Leipziger Tageszeitung vom 13.12.13 : Weil der Elster-Saale-Kanal als Bundeswasserstraße schiffbar ist, also jeder mit allem fahren kann, was er so hat, werden, angelockt von findigen Marketingstrategen, schon mal des Nachts die ersten Rennen mit PS-starken, volltönenden Sportmotorboote auf dem Kanal veranstaltet. Dies ist aber nur ein ganz kleiner Vorgeschmack auf das, was da noch kommen wird und ja wohl auch kommen soll. "Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los", resümiert der verzweifelte Lehrling, der doch eigentlich endlich auch nur mal etwas richtig Großes hatte machen wollen, in Goethes Gedicht. Zu späte Einsicht desjenigen, der meinte, die Sache voll im Griff haben zu können.
    Und so werden es die Betroffenen sein müssen, die jetzt wach werden, im Doppelsinn des Wortes: Mögen sie Unterstützung finden bei denen, die noch ruhig schlafen können angesichts der derzeit alternativlos propagierten Tourismusvision.

    Interessenten können an folgenden öffentliche Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung über die Zukunft des Mitteldeutschen Seenlandes ihre Meinung kundtun: am 22.3.14 soll in Leipzig 10.00 bis 15.00 Uhr die Eröffnungsveranstaltung stattfinden, am 29.3. diejenige für den Südraum, am 5.4. die für den Nordraum; die Orte sind noch nicht bekannt, könne aber sicher beim Grünen Ring Leipzig oder den entsprechenden Ämtern (z.B.
    Landratsamt, Amt für Stadtgrün und Gewässer Leipzig) erfragt werden.

    Die Beschlussempfehlung zur Sammelpetition 05/03287/3 als PFD-Datei hier zum
    Nachlesen: Antwort_Petition_Auwaldschutz_jetzt

    Nun sind wir gespannt, wie die Landesdirektion mit dem Willen von 11.164 Menschen umgeht.
    siehe auch hier: klassischekartoffelkonzerte.de/2013/12/neues-von-der-petition-auwaldschutz-jetzt-antwort-aus-dresden/

  • Die Petition befindet sich in der Beratung/Prüfung beim Empfänger

    17-07-13 06:45 Uhr

    Was sind den Regional Verantwortlichen 11.231 Bürgerunterschriften wert?
    Änderung des Sächsischen Wassergesetzes wurde in Dresden verabschiedet!

    Nun ist es klar. Der Freistatt hat die Änderungen beim Sächsischen Wassergesetz verabschiedet. Damit werden 4 Seen im Südraum von Leipzig automatisch schiffbar, wenn sie aus dem Bergbaurecht entlassen sind - was derzeit noch kein einziger dieser Seen ist. Der Cospudener See, ehemaliges Auwaldgelände, gehört dazu. Wenn also die 11.231 BürgerInnenm, welche sich an der Petition aus dem letzten Jahr beteiligt haben, dachten, dass diese Petition gegen die Schiffbarkeit und gegen kraftstoffbetriebene Motorboote auf den Auwaldgewässern www.openpetition.de/petition/online/leipziger-auwaldschutz-jetzt von der Landespolitik als deutlicher Ausdruck des Bürgerwillens berücksichtigt worden wäre, der irrt. Diese Petition wurde nicht einmal bearbeitet. Bis zum heutigen Tag hat NuKLA keine Antwort über einen möglichen Bearbeitungsstand. Das Einzige, was verlautete, waren die warmen Worte eines Markkleeberger Mitglieds des Sächsischen Landtages, welche persönlich versprach, sich der Petition anzunehmen. Sie wollte sich sogar darum kümmern, dass sich der Petitionsausschuss am Cospudener See und am Floßgraben selbst ein Bild von der Situation macht. Inzwischen ist diese Dame Vorsitzende des Petitionsausschusses geworden und hat Mitte Mai erklärt, dass der Petitionsausschuss nun doch keine Begehung durchführen wird: man dürfe ja gar nicht in den Floßgraben, dieser sei ja wegen des Eisvogels gesperrt.
    Nun also werden die Verantwortlichen vor Ort gefordert sein, sich darauf festzulegen, welche Schiffe/Boote in welcher Zahl mit welcher Motorisierung genau auf unserem Cospudener See fahren dürfen. Damit wird der Nutzungsdruck für das Befahren des Floßgrabens mit Motorbooten wie erwartet steigen. Die Zwenkauer Motorbootbesitzer werden definitiv nicht nur bis zur Lauer, sondern bis nach Leipzig fahren wollen! Selbst elektrisch betriebene Motorboote, fahren sie auch noch so langsam (was niemand kontrollieren kann), werden mit ihrem Wellenschlag die Ufer des kleinen Floßgrabens ausspülen. Die Uferränder werden abbrechen, Bäume werden in Wasser stürzen, die dann beräumt werden müssen. Am Ende wird gar nichts anderes übrig bleiben, als den Floßgraben auszubauen, damit die Sicherheit der Nutzer gewährleistet ist - auch wenn die Zuständigen diese drohende Entwicklung immer wieder vehement von sich weisen. Und an dieser Stelle sind wir nun gespannt, wie ernst die Stadt Leipzig es meint mit dem Naturschutz und inwieweit sie dem Druck der südlichen Kommunen standhalten kann und will und zum Schutz des Floßgrabens Stellung bezieht. Mit der Novellierung des Wassergesetzes wird sich bei Entlassung der Seen aus dem Bergbaurecht, also dem Zeitpunkt, ab dem der jeweilige See automatisch schiffbar ist und per se von jedwedem Boot mit jedweder Motorisierung uneingeschränkt befahren werden kann, wird es nur noch diejenigen Einschränkungen geben, zu denen sich die zuständigen Behörden durchringen können. Zuständig ist dann nicht mehr der Freistaat Sachsen, sondern die Region (Landesdirektion Leipzig, für den Cospudener See auch Stadt Leipzig und Stadt Markkleeberg) selbst. Und an dieser Stelle könnten die Bürger anfangen, sich bei ihren Kommunalpolitikern für deren Standpunkt zum Thema zu interessieren. Die werden dann nämlich nach ihrer Position befragt werden. Was hindert die Region Leipzig eigentlich daran, statt einer veralteten wassertouristischen Nutzung im Stil der 60er Jahre mit kraftstoffbetriebenen Motorbooten das zu tun, was andere Wassertourismusregionen schon längst als sinnvoll und notwendig für den Erhalt der Qualität (und damit des touristischen Wertes) ihrer Gewässer erkannt haben: ausschließlich elektro-, muskel- und windkraftbetriebene Boote zuzulassen?

  • Die Petition befindet sich in der Beratung/Prüfung beim Empfänger

    01-06-13 17:15 Uhr

    Presserklärung zur Petition Auwaldschutz jetzt! Nichts neues, keine Begehung vor Ort. Leipzig, 01.06.2013

    Im vergangen Jahr hat NuKLA und seine Unterstützer-Organisationen mit der Online-Petition Auwaldschutz jetzt! 11.231 Unterschriften für einen sanften Tourismus, gegen kraftstoffbetriebene Motorboote und gegen die Schiffbarkeitserklärung auf Leipziger Gewässern, insbesondere im Auwald und auf dem Cospudener See, gesammelt (s. Anlagen). Die Petitionsunterlagen wurden im Rahmen des 5. KlassischenKartoffelKonzertes an Mitglieder des Sächsischen Landtages überreicht. Die offizielle Übergabe erfolgte an ein FDP-Landtagsmitglied, welches gleichzeitig Mitglied des Petitionsausschusses ist. Dieses hatte NuKLA für das Frühjahr 2013 eine offizielle Begehung des Petitionsausschusses vor Ort in Aussicht gestellt.

    Seit heute weiß NuKLA, dass es keine Begehung geben wird. Scheinbar sind dem Petitionsausschuss und der Staatsregierung 11.231 Unterschriften nichts wert, alternative umweltverträgliche Konzepte zur geplanten wassertouristischen Nutzung mit all ihren kostspieligen und weder im Ganzen betrachteten noch tatsächlich wirtschaftlich verantwortungsvoll geprüften Investitionen werden ignoriert. Stattdessen sollen weiter Gelder in zweifelhafte Projekte wie den Elster-Saale-Kanal ohne Aussicht auf wirtschaftlich relevante Nutzung aufgrund wassertouristischer Reizlosigkeit, in ein künstlich aufgeblasenes Schiffshebewerk als Touristenmagnet inmitten von Rübenfeldern und einen überdimensionierten Harthkanal für 150-Personen-Fahrgastschiffe investiert werden. Die Schildbürger waren da vergleichsweise verantwortungsbewusst.

    Mehr zum Thema unter: www.NuKLA .de

    Wolfgang E. A. Stoiber, Vorsitzender

  • Die Petition befindet sich in der Beratung/Prüfung beim Empfänger

    24-05-13 08:49 Uhr

    Der Freistaat Sachsen hat noch immer nicht auf unser Petitionsanliegen Auwaldschutz jetzt! reagiert !

    NuKLA & die Sächsischen Kanuten schreiben an die Sächsische Staatsregierung nachfolgenden Brief:

    Sehr geehrter Herr Landtagspräsident Dr. Rößler!
    Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Tillich!
    Sehr geehrter Herr Staatsminister Kupfer!
    Sehr geehrter Herr Präsident Gökelmann!
    Sehr geehrter Herr Landrat Dr. Gerhard Gey!
    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Jung!
    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Klose!
    Sehr geehrte Damen und Herren des Landtages!
    Sehr geehrte Damen und Herren Stadträte!
    Leipzig, 22. Mai 2013

    Betreff: Leipziger Auwald, Motorboote und Schiffbarkeitserklärung.
    Offener Brief

    Mit großer Sorge beobachteten wir, der Verein Naturschutz und Kunst Leipziger Auwald und der Sächsische Kanu-Verband, die Bestrebungen, einen ausufernden kommerziellen Wassertourismus insbesondere auch mit Motorbootverkehr im Bereich der Leipziger Fließ- und Standgewässer mit ihren Auen intensiv zu befördern. Deshalb fordern wir die Sächsische Staatsregierung, die Landesdirektion sowie die Verantwortlichen der Städte und Gemeinden auf, durch konsequente Umsetzung der gültigen Gesetzeslage dafür zu sorgen, dass im Leipziger Auwald keine privaten kraftstoffbetriebenen Motorboote fahren dürfen.
    Im Detail fordern wir folgende Maßnahmen:
    1. Einhaltung und Vollzug des gültigen Wasserrechts, das heißt, es ist nur Gemeingebrauch auf den Auwald-Gewässern möglich, §46a-Genehmigungen (Ausnahmetatbestand) zur Nutzung von kraftstoffbetriebenen Motorbooten auf den Gewässern sind nur in begründeten Ausnahmefällen (Notrettungs- und Bergungsfahrten) sowie zahlenmäßig, zeitlich und/ oder lokal (auf den Trainingsstrecken der Ruderer und Kanuten für Begleitboote) eng begrenzt zu erteilen sowie öffentlich bekannt zu machen; private und gewerblich genutzte kraftstoffbetriebenen Motorboote sind auf den Gewässern des Leipziger Auwaldes grundsätzlich zu verbieten
    2. Gebot für Fahrgastschifffahrten ausschließlich mit elektrobetriebenen und gewässerangepassten Booten
    3. zahlenmäßige Begrenzung dieser Fahrgastschifffahrten
    4. verursachergerechte Befahrungsregelungen und/ oder Sperrzeiten für aus naturschutzfachlicher Sicht besonders sensible Gewässerbereiche z.B. während der Brutzeit
    5. Sicherung und ökologisch verträgliche Entwicklung von Verbindungen für naturschonenden Kanutourismus/Wasserwandern durch die Leipziger Gewässer sowie des Gewässerverbundes um vom Süden in den Norden und vom Osten in den Westen zu kommen
    6. Sicherung von störungsfreien Trainingsstrecken für die mit Muskelkraft trainierenden Wassersportler und deren Nachwuchs auf den bis dato dafür genutzten Gewässern
    7. Ausschluss der Gewässer Weiße Elster, Pleiße, Floßgraben von möglichen Überlegungen für eine Schiffbarkeitserklärung und deren Umsetzung
    8. keine Zustimmung zu Plänen für den Bau zusätzlicher Kanäle durch den Auwald, die (primär oder sekundär) eine Ausweitung des Bootsverkehres ermöglichen würden
    9. Umsetzung der vorliegenden Pläne für einen zeitgemäßen, ökologisch sinnvollen, naturverträglichen Hochwasserschutz in den Bereichen der Auenökosysteme.


    Naturschutz und Kunst Leipziger Auwald e.V. Sächsischer Kanu-Verband e.V.



    Wolfgang E. A. Stoiber Heiner Quandt
    Vorsitzender Präsident


    Original Schreiben wurden am 22. Mai 2013 versendet.

    Lesen Sie auch bitte den nachfolgen Artikel der Leipziger Internetzeitung, in welchem die Kanuten den Akteuren empfehlen das Konzept zu ändern und stattdessen darüber nachdenken und zu beraten, dem AULA-Projekt 2030. Das grüne Band Band entlang der Weißen Elster, beizutreten. Hier gehts zu dem entsprechenden Link:
    www.l-iz.de/Politik/Region/2013/05/Kanuverband-fordert-verursachergerechte-Sperrung-48415.html

    Wir laden Sie ein, sich alle am AULA-Projekt 2030 zu beteiligen.
    Vielen Dank. NuKLA e. V. Wolfgang E. A. Stoiber.

  • Der Petititionsauschuß hat sich immer noch nicht wegen des zugesagten Begehungstermines gemeldet.

    17-05-13 00:04 Uhr

    Wir, NuKLA und der Sächsische Landesverband der Kanuten, fordern die Sächsische Staatsregierung, die Landesdirektion sowie die Verantwortlichen der Städte und Gemeinden auf, per Gesetz dafür zu sorgen, dass im Leipziger Auwald keine privaten kraftstoffbetriebenen Motorboote fahren dürfen.

    Im Detail fordern wir folgende Maßnahmen:

    1. Einhaltung und Vollzug des gültigen Wasserrechts, das heißt, es ist nur Gemeingebrauch auf den Auwaldgewässern möglich, §46a-Genehmigungen (Ausnahmetatbestand) zur Nutzung von kraftsoffbetriebenen Motorbooten auf den Gewässern sind nur in begründeten Ausnahmefällen (Notrettungs- und Bergungsfahrten) sowie zahlenmäßig, zeitlich und/ oder lokal (auf den Trainingsstrecken der Ruderer und Kanuten für Begleitboote) eng begrenzt zu erteilen sowie öffentlich bekannt zu machen; private und gewerblich genutzte kraftstoffbetriebenen Motorboote sind auf den Gewässern des Leipziger Auwaldes grundsätzlich zu verbieten
    2. Gebot für Fahrgastschifffahrten ausschließlich mit elektrobetriebenen und gewässerangepassten Booten
    3. zahlenmäßige Begrenzung dieser Fahrgastschifffahrten
    4. verursachergerechte Befahrungsregelungen und/ oder Sperrzeiten für aus naturschutzfachlicher Sicht besonders sensible Gewässerbereiche z.B. während der Brutzeit
    5. Sicherung und ökologisch verträgliche Entwicklung von Verbindungen für naturschonenden Kanutourismus/Wasserwandern durch die Leipziger Gewässer sowie des Gewässerverbundes um vom Süden in den Norden und vom Osten in den Westen zu kommen
    6. Sicherung von störungsfreien Trainingsstrecken für die mit Muskelkraft trainierenden Wassersportler und deren Nachwuchs auf den bis dato dafür genutzten Gewässern
    7. Ausschluss der Gewässer Weiße Elster, Pleiße, Floßgraben von möglichen Überlegungen für eine Schiffbarkeitserklärung und deren Umsetzung
    8. keine Zustimmung zu Plänen für den Bau zusätzlicher Kanäle durch den Auwald, die (primär oder sekundär) eine Ausweitung des Bootsverkehres ermöglichen würden
    9. Umsetzung der vorliegenden Pläne für einen zeitgemäßen, ökologisch sinnvollen, naturverträglichen Hochwasserschutz in den Bereichen der Auenökosysteme.

    Naturschutz und Kunst Sächsischer Landesverband
    Leipziger Auwald e. V. Kanuverband e. V
    04157 Leipzig 04105 Leipzig

  • Der Empfang der Petition wurde bestätigt

    17-02-13 16:20 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Gestatten Sie uns, dass wir Sie mit den nachfolgenden Zeilen sowie den Anhängen über unser Projekt AULA informieren. Dieses ist die Folgestufe der Petion Auwaldschutz jetzt!.

    Eine erste öffentliche Informationsveranstaltung für alle Interessierten wird dazu am 13. März 2013, 19.30 Uhr, in der Aula der Volkshochschule Leipzig, Löhrstraße 3-7, stattfinden. Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

    Mit der Anlage 1 erhalten Sie unseren Einladungsflyer mit der Bitte, diesen als Plakat zu nutzen und auch zu verteilen.
    Mit der Anlage 2 erhalten Sie die in Vorbereitung befindliche Karte "Das grüne Band entlang der Weißen Elster". Hier besteht für Sie Ihre Teilnahme mit Ihrem Vereinslogo, Ihrem Firmennamen, Ihrem Namen als Mitglied von AULA und/oder als Unterstützer von AULA.
    In Anlage 3 finden Sie den nachfolgenden Inhalt unserer Presseerklärung für den 13.3.13 noch einmal als PDF-Datei.
    In Anlage 4 finden Sie unseren Presseartikel zum 5. Seenlandkongreß vom 14.02.13/ Beach & Boat.

    Sie finden alle Informationen unter www.NuKLA.de


    Wir bitten mögliche Doppelung der E-Mail durch verschiedene Verteiler zu entschuldigen.


    AULA-Projekt 2030: Das grüne Band entlang der Weißen Elster!
    Gemeinsame Veranstaltung von NABU-Regionalverband Leipzig e. V. und NuKLA e. V.

    UNESCO-Welterbe-Titel als Leitidee für Leipzig und Umgebung!

    Mehrere Naturschutzorganisationen, -institutionen und -fachleute haben sich zusammengetan und wollen gemeinsam an einer Leitidee für die ökologische Entwicklung der Region Leipzig arbeiten. Im Zentrum des Projektes steht das Auen-Ökosystem mit dem Leipziger Auwald, seinen Gewässern und seinen Wiesen. Seit tausenden Jahren wurde es von Menschen gestaltet und verändert sowie für die Braunkohleförderung in großen Teilen vernichtet. Es leidet unter
    einer schleichenden Entwertung. Dennoch beherbergt es heute – auch als Folge vielfältiger Bemühungen von Naturschützern – eine beachtliche Vielfalt schützenswerter, z. T. vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten und ist ein in seiner Art einzigartiges, urbanes Auen-Ökosystem. Es als Lebensraum, grüne Lunge und als Erholungsgebiet zu erhalten, ist Ziel des Projektes. Es geht darum, eine Leitidee für die Region zu entwickeln, die Ökologie, Ökonomie und kulturelle Vielfalt berücksichtigt und in Einklang bringt, Vergangenheit und Gegenwart für ein nachhaltiges Zukunftskonzept miteinander verbindet und die Notwendigkeit des Auen- Landschaftsschutzes im Bewusstsein der Menschen verankert. Eine solche Leitidee findet sich im Konzept des UNESCO-Welterbes. Ziel der Initiative ist es daher, die zukunftsweisende Verbindung von Ökologie, Ökonomie und kulturellem Erbe zu realisieren und anzustreben, das grüne Band entlang der Weißen Elster, mit den Auwäldern zwischen Zeitz, Leipzig, Merseburg, Halle und Dessau, als UNESCO-Welterbe ausweisen zu lassen. Dieses Projekt ist sehr ambitioniert, weshalb von den Initiatoren zunächst ein Zeitrahmen von 15 bis 20 Jahren vorgesehen ist.

    Ausgegangen ist die Initiative vom Verein Naturschutz und Kunst Leipziger Auwald e. V. (NuKLA) und vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) Regionalverband Leipzig e. V., die eine Arbeitsgemeinschaft zur Erarbeitung einer möglichen UNESCO-Bewerbung für den Leipziger Auwald und Umgebung (AG AULA) gegründet haben, die länderübergreifend in Sachsen und Sachsen-Anhalt tätig ist. In diesem Rahmen hat sich in Leipzig die AULA Arbeitsgruppe
    Leipziger Auen-Ökosystem zusammengefunden, in der Naturschutzorganisationen, -fachleute und -institutionen gemeinsam beraten. Unterstützt wird diese Arbeitsgruppe unter anderem vom Department Naturschutzforschung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung −UFZ. Der AG AULA von NuKLA und NABU haben sich inzwischen die Leipziger Sektionen des Deutschen Alpenvereins und der Naturfreunde Deutschlands angeschlossen.
    Auch in Sachsen-Anhalt gibt es bereits Kooperationspartner. Mit weiteren möglichen Unterstützern werden intensive Gespräche geführt.
    Das Bestreben aller Beteiligten ist es, das Leipziger Auen-Ökosystem zu erhalten und als funktionierendes Biotop-Verbundsystem mit großartiger Artenvielfalt zu entwickeln, das ein Beispiel für die Verbindung von kulturellem und natürlichem Erbe ist. Zu berücksichtigen sind dabei das urbane Umfeld, Klimaveränderungen und der globale Wandel. Dieses Unternehmen wird nur mit breitem Rückhalt der Bevölkerung, von Umweltverbänden, Politik und
    Verwaltung gelingen können. Dafür werben die Initiatoren. Alle in der Region ansässigen Vereine, Verbände, Universitäten, Hochschulen, Religionsgemeinschaften, Unternehmen, Institutionen, Ämter, Verwaltungen sowie Bürgerinnen und Bürger, sind eingeladen, das Bündnis zu unterstützen und am Auen-Schutzprojekt mitzuarbeiten. Zu gegebener Zeit kann es dann schließlich auch darum gehen, eine politische Entscheidung über eine Bewerbung
    um den Titel als UNESCO-Welterbe herbeizuführen.


    AULA-Ar

  • Die Petition wurde eingereicht

    20-01-13 09:25 Uhr

    Liebe Unterzeichner, der Petition Leipziger Auwaldschutz jetzt!

    Bezüglich unserer Petition gibt es aktuell nichts zu berichten. Erst im Frühling wird der Petitionsausschuss sich vor Ort, hier in Leipzig, mit dem Thema näher befassen. In politischen Kreisen ist allerdings zu hören, dass das Umweltministerium in Dresden die Novellierung des Sächsischen Wassergesetzes wie geplant durchziehen wird. Wir müssen also weiterhin in der Öffentlichkeit unsereen Willen kundtun, um gehört zu werden.

    Zusätzlich möchte ich Sie noch auf ein uns alle betreffendes Problem hinweisen: der Kampf um das "Erdöl der Zukunft", das Trinkwasser, greift jetzt auch auf Europa über. Was auf anderen Kontinenten schon möglich ist, dass Trinkwasserbohrlizensen an Nestlé und Co. verkauft werden und diese dann durch ihre invasiven Bohrungen Naturschutzgebiete (als Reservoires guten Grundwassers) und örtliche Trinkwasserversorgungen z.B. in Pakistan austrocknen und die Bevölkerung dadurch zwingen, das bis dahin kostenlos aus örtlichen Brunnen gewonnene Trinkwasser teuer zu kaufen, soll nun per EU-Gesetzesänderung auch in Europa ermöglicht werden!
    Es geht darum, dass die EU-Zuständigen den bisher in öffentlicher Hand liegenden Wassermarkt öffnen wollen für eine Privatisierung der Wasserrechte. Portugal wurde bereits dazu gezwungen, hier muss man jetzt schon den 4-fachen Wasserpreis bezahlen - und das dürfte erst der Anfang sein. Griechenland wird es nicht anders gehen. Privatisierung bedeutet, der Wasserpreis wird - wie Erdöl, Gold und leider auch schon andere lebenswichtige Nahrungsmittel wie Getreide - zukünftig vom Börsenkurs und den Wetten der Zocker abhängen, Wasser wird ein "Exportschlager" werden, die Qualität kann nicht mehr bestimmt und kontroliiert werden.

    Wasser ist Allgemeingut, die existientielle Grundlage allen Lebens auf unserem Planeten! Es darf nicht in die Händer jener geraten, die entsprechend den Gesetzen des "freien Marktes" mit künstlicher Verknappung ihren Profit ins Unermessliche steigern werden und am Ende mit dieser Macht Einfluss auf die öffentliche Hand, Politik und Wirtschaft nehmen können.

    Es werden 1.000.000 Stimmen benötigt, damit die EU sich hierzu erklären muss!

    Link zum Artikel

    www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2

    Link zur Unterschriftenaktion

    www.right2water.eu/de www.right2water.eu/de


    Mit freundlichen Grüßen!

    Wolfgang E. A. Stoiber
    Vorsitzender

    NuKLA
    Naturschutz und Kunst
    Leipziger Auwald e. V.
    Otto-Adam-Straße 14
    04157 Leipzig
    Tel 0178 666 2454
    Fax 0341 879 5292

    klassischekartoffelkonzerte.de/2012/12/nukla-wirbt-freunde-forderer-sponsoren-mitglieder-und-spezialisten
    Mail stoiber@nukla.de
    Web www.NuKLA.de

  • Die Petition wurde eingereicht

    08-12-12 14:03 Uhr

    Sehr geehrte MitunterzeichnerInnen!

    Die Petitionsunterlagen "Leipziger Auwaldschutz jetzt" wurden am 29.11.2012 an den Petitionsausschuss des Sächsischen Landtages im Rahmen einer öffentlichen Konzertveranstaltung übergeben.

    Insgesamt haben 11.231 Personen unterzeichnet: Herzlichen Dank dafür! Auch nach Petitionsende sind noch zahlreiche (leider nicht mehr geltend zu machende) Unterschriften bei uns angekommen.

    Wir wurden beauftragt, Ihnen die Eröffnung des Petitionsverfahrens mitzuteilen - der E-Mail-Zugang zu Ihnen, die im Internet unterzeichnet haben, steht uns jetzt noch bis zum Ende der Petitionsbearbeitung zur Verfügung.

    Auf unserer Homepage www.NuKLA.de veröffentlichen wir unsere Aktivitäten, hier können Sie sich weiterhin über unsere Arbeit informieren.

    Sollten Sie Interesse an unserem Projekt �AG zur Erarbeitung einer möglichen UNESCO Bewerbung für den Leipziger Auwald und Umgebung (Aula)" haben, so bitten wir Sie, uns dieses per E-Mail nukla@klassischekartoffelkonzerte.de mitzuteilen: Über Anregungen, aktive Mitarbeit und Unterstützung freuen wir uns!

    Mit freundlichen Grüßen, Wolfgang E. A. Stoiber

  • Petition in Zeichnung

    21-11-12 19:15 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Mitunterzeichner!

    Es ist geschafft: Unsere Petition hat das von uns angestrebte Ziel, 10.000 Unterzeichner, erreicht!
    Wie bereits angekündigt, überreichen wir die Unterschriften am Donnerstag,29.11.12, 19.30 Uhr zu unserem 5.KlassischenKartoffelKonzert im Musikinstrumentenmuseum an Mitglieder des Sächsischen Landtages. Dazu laden wir Sie nochmals herzlich ein!
    Das Konzertprogramm finden Sie hier: Der Jahreskreis – Eine musikalische Wanderung durch Kirchenjahr und Jahreszeiten. A-Capella-Konzert mit dem Collegium Canticorum (bitte klicken)

    Karten erhalten Sie wie immer bei Hugendubel (Konzertkasse) und Culton oder mit unserem elektronischen Reservierungsservice unter nachfolgendem Link klassischekartoffelkonzerte.de/reservierung/ sowie an der Abendkasse.
    Sollten Sie Interesse an unserem UNESCO Gemeinschaftsprojekt, zusammen mit dem NABU Regionalverband Leipzig, zeigen und darüber immer aktuell informiert werden, so erbitten wir Ihre E-Mail Adresse, damit wir Sie in den Verteiler mit aufnehmen können. Für dieses Projekt sprechen wir ALLE Vereine, Verbände, Firmen, Unternehmen, Künstler und Naturschutzfreunde sowie alle Bürgerinnen an uns zu unterstützen und sich zu beteiligen. Gern nehmen wir Ihre Meinungen dazu entgegen. Neues zum Projekt finden Sie zukünftig auf unserer Homepage unter dem Stichwort UNESCO.

    Mit Dank für Ihre Unterstützung und freundlichen Grüßen!
    Wolfgang E. A. Stoiber
    NuKLA e. V. Vorsitzender