• Temporäre Sperrung aufgehoben

    at 02 Jul 2020 10:08

    Sehr geehrte Unterstützende,

    die Petition wurde gemäß unserer Nutzungsbedingungen überarbeitet. Die temporäre Sperrung wurde wieder aufgehoben und die Petition kann nun weiter unterzeichnet werden.

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    Ihr openPetition-Team

  • Änderungen an der Petition

    at 01 Jul 2020 14:07

    Die Petition wurde um die Quellenangaben ergänzt.


    Neue Begründung: Die Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz erfordert eine umfassende Kurskorrektur. Das Ziel einer Einheitsschule, einer „Schule für alle“, hat sich als Irrweg erwiesen.
    Vor allem die Abschaffung der Hauptschule war ein schwerer Fehler. Sie hat zu einem erheblichen Niveauverlust an der Realschule (plus) geführt. geführt (1). Die mit der Hauptschule verbundenen Probleme sind nämlich nicht verschwunden, sie haben sich nur auf die Realschule verlagert. verlagert (2). Damit wurde das Erfolgsmodell der Realschule beseitigt. Die Betriebe als Endabnehmer sind seit Jahren unzufrieden mit der Qualität vieler Absolventen der Realschule plus. plus (3). Auch deshalb hat diese Schulart inzwischen ein massives Akzeptanzproblem.
    Bayern ist einen anderen Weg gegangen und hat die Hauptschule (in Mittelschule umbenannt) erhalten. Diese ist weiterhin ein wichtiger Fachkräftezulieferer für die Betriebe. Dass der bayerische Weg richtig ist, zeigen die zahlreichen Bildungsstudien, in welchen dieses Bundesland Spitzenreiter ist. ist (4). Im Vergleich zu Bayern sind die Leistungsdefizite rheinland-pfälzischer Schüler riesig. Laut IQB-Bildungstrend 2016 hinken die Viertklässler in den Bereichen Rechtschreibung, Lesekompetenz, Zuhören und Mathematik ein halbes Jahr hinterher. hinterher (5). Und das nach nur vier Schuljahren! Eine Orientierung am bayerischen Erfolgsmodell ist daher sinnvoll, um einen Ausweg aus der rheinland-pfälzischen Bildungskrise zu finden. Wir brauchen auch in Rheinland-Pfalz wieder mehr Differenzierung in unserem Schulsystem und damit auch mehr Bildungsrealismus!
    Kurskorrekturen wie mehr Lehrer, eine bessere Unterrichtsversorgung, weniger fachfremder Unterricht, multiprofessionelle Teams, mehr Schulsozialarbeit und mehr Sprachförderung bekämpfen zwar einzelne Symptome, beheben aber die Ursachen nicht. Statt immer mehr Geld für den Reparaturbetrieb auszugeben, sollten die Rahmenbedingungen an den Schulen grundlegend verbessert werden.
    Um den Niveauverlust zu stoppen, führt kein Weg an einer Strukturreform vorbei. Nur mit der Wiederherstellung eines dreigliedrigen Schulsystems kann der Grundstein für den künftigen Bildungserfolg aller Schüler in Rheinland-Pfalz gelegt werden.
    Quellenangaben:
    (1) Der IQB-Bildungstrend 2018 - getestet wurden Neuntklässler - offenbarte deutliche Verschlechterungen gegenüber der letzten Erhebung im Jahr 2012 bei den Schülern, die den Mittleren Schulabschluss anstreben. Und zwar in allen Fächern in allen Bereichen: Chemie, Physik und Biologie sowohl bei Mindest- und Regelstandard als auch bei Fachwissen und Erkenntnisgewinn.
    (2) Rhein-Zeitung vom 16. Januar 2020 über die Bertha-von-Suttner Realschule plus in Betzdorf: „Neuntklässler, die sich zu Prügeleien an anderen Schulen verabreden, aber in großen Teilen nicht einmal annähernd das Niveau der Berufsreife erreichen würden.“ Prof. Rudi Krawitz, ehemaliger Leiter des Zentrums für Lehrerbildung an der Universität Koblenz, erklärt am 22. Januar 2020 in der Rhein-Zeitung vor dem Hintergrund der Situation in Betzdorf im Interview: „Solche Missstände sind verbreitet.“
    (3) Industrie- und Handelskammer Trier (Hg.): Strategien gegen den Fachkräftemangel:
    Erfolg mit Ausbildungsmarketing.- Trier 2014. Auf Seite 2 heißt es: „Zur Akquise ihrer Fachkräfte setzen die meisten Unternehmen demzufolge auf die duale Ausbildung,
    treffen aber immer häufiger auf Jugendliche mit eingeschränkter Ausbildungsreife, so dass heute schon viele Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben.“
    (4) Siehe IQB-Bildungstrend 2016 (Zahlen siehe Fußnote 5). Zu Pisa-Studien siehe diesen Link:
    www.faz.net/aktuell/politik/bildungsstudie-pisa-studie-bayern-wieder-vorne-der-osten-holt-auf-1252541.html , zu Bildungsmonitor 2015 diesen Link: www.welt.de/regionales/bayern/article145995746/Bayern-bei-Bildungsstudie-vorne.html
    (5) Die Viertklässler in Rheinland-Pfalz erhielten folgende Punkte: Orthografie 494, Lesekompetenz 485, Zuhören 471, Mathematik 478. Die Ergebnisse für Bayern: Orthografie 534, Lesekompetenz 514, Zuhören 504, Mathematik 508. Zu den erreichten Punkten siehe IQB-Bildungstrend 2016, Seiten 154-156/169. Ein ganzes Schuljahr erwarteter Lernzuwachs wird in der Orthografie mit 100 Punkten Distanz ausgedrückt, beim Lesen und Zuhören sind es 60 Punkte, in Mathematik 80 Punkte. Zum Lernzuwachs siehe IQB-Bildungstrend 2016, Seite 153/168.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 9 (9 in Rheinland-Pfalz)

  • Die Petition befindet sich im Konflikt mit den Nutzungsbedingungen von openPetition

    at 30 Jun 2020 08:38

    Dies ist ein Hinweis der openPetition-Redaktion:

    Diese Petition steht im Konflikt mit Punkt 1.4 der Nutzungsbedingungen für zulässige Petitionen.

    Bitte geben Sie Quellen für die folgenden Aussagen an:

    Sie hat zu einem erheblichen Niveauverlust an der Realschule (plus) geführt. Die mit der Hauptschule verbundenen Probleme sind nämlich nicht verschwunden, sie haben sich nur auf die Realschule verlagert

    Die Betriebe als Endabnehmer sind seit Jahren unzufrieden mit der Qualität vieler Absolventen der Realschule plus

    zeigen die zahlreichen Bildungsstudien, in welchen dieses Bundesland Spitzenreiter ist.

    Laut IQB-Bildungstrend 2016 hinken die Viertklässler in den Bereichen Rechtschreibung, Lesekompetenz, Zuhören und Mathematik ein halbes Jahr hinterher.

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